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Zeiss Nano Primes – lichtstarke Videoobjektive für spiegellose Vollformatkameras

Zeiss Nano Primes – lichtstarke Videoobjektive für spiegellose Vollformatkameras

Mit den Nano Primes stellt Zeiss eine neue Objektivfamilie vor, die für das professionelle Filmen mit spiegellosen Vollformatkameras entwickelt wurde und sich durch eine hohe Lichtstärke von T1.5 sowie eine kurze Mindestentfernung auszeichnet. Dadurch sind Aufnahmen mit äußerst geringer Schärfentiefe, selbst im Weitwinkelbereich, möglich. Zur Markteinführung sind die sechs Brennweiten 18mm, 24mm, 35mm, 50mm, 75mm und 100mm nur für Sonys E-Mount-Kameras erhältlich.

Die Nano Prime Objektive sind leicht und erlauben einen schnellen und unkomplizierten Wechsel der Brennweite, da bei allen Objektiven Fokus- und Blendenring an der gleichen Stelle positioniert sind. Des Weiteren ermöglichen die kalibrierten und leicht lesbaren Fokusskalen mit einem langen Fokusdrehwinkel von 280° sowie der Blendenring mit 90° Rotation und nichtlinearer Skala laut Zeiss ein besonders genaues Scharfstellen sowie eine feine Einstellung der Blendenöffnung.

Über die elektronische Schnittstelle der Objektive werden Metadaten wie Brennweite, Fokusdistanz und Blendenwert an die Kamera übertragen. Weitere Objektivdaten für Verzeichnung und Vignettierung sind im ZEISS CinCraft Ökosystem und somit für die Postproduktion (CinCraft Mapper) sowie im zuletzt vorgestellten Kamera-Tracking-System CinCraft Scenario verfügbar.

Außerdem sind die Nano Primes durch das ZEISS IMS (Interchangeable Mount System) auf den einfachen Wechsel zusätzlicher Anschlüsse vorbereitet.

Die Objektive können ab sofort bestellt werden. Zeiss bietet alle sechs Brennweiten sowohl einzeln als auch als ganzen Satz mit Objektivkoffer zum Preis von 27370 Euro (inkl. MwSt.) bei ZEISS Cinema-Händlern an. Zu den Einzelpreisen macht Zeiss keine Angaben. Die Auslieferung erfolgt ab Mai 2024. Weitere Informationen finden Sie auf der Nano Prime-Website.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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