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Effektiv Freistellen

Effektiv Freistellen Das DOCMA-Freistellen-Panel habe ich (zusammen mit Picture Instruments) vor allem deshalb entwickelt, weil mich das zeitraubende Auswählen und Freistellen ziemlich nervt. Auch wenn Ihr diese Photoshop-Erweiterung nicht kauft, könnt Ihr aus meinen zugehörigen Video-Tutorials lernen, wie man exakt freistellt. Effektiv Freistellen – ein Beispiel: Das Panel wird übrigens ständig weiter entwickelt. Das hier ist das neueste Update: Inzwischen (Version 1.7) könnt Ihr auch mehrere Ebenen gleichzeitig auswählen und allesamt mit nur einem einzigen Klick gleichzeitig freistellen. Ein Video dazu nehme ich in den nächsten Tagen für Euch auf. Für Fotomontagen ist diese Neuerung jedenfalls der Oberhammer! 🙂 Soweit ich weiß, gibt es für das Panel gerade im DOCMA-Shop einen Rabatt. Aber am Verkauf bin ich überhaupt nicht beteiligt.…

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Studiolicht Rezept: Halbdunkle Erotik

Erotik ist immer dann, wenn man mehr ahnt als man zu sehen bekommt. Auch wenn diese Definition nicht unbedingt wissenschaftlichen Kriterien genügt, bietet sie doch einen brauchbaren Anhaltspunkt für erste Schritte in der erotischen Fotografie und mit diesem Studiolicht Rezept. Um die Idee der „Ahnung“ fotografisch umzusetzen, gibt es viele Wege. Einer ist die Arbeit mit viel Schatten und wenig Licht. Leider bedeutet das nicht gleichzeitig wenig Equipment. In unserem Beispiel sind zwei Leuchten nötig. Allerdings müssen es keine teuren Studioblitze sein. Speedlights tun es auch. Oder vielleicht auch andere, ganz alltägliche Leuchtmittel. Beim Einsatz aktueller Digitalkameras könnte man es sogar mit Kerzen versuchen. Wichtiger als die Art der Leuchten ist ihre Anordnung. Raumbedarf  5,00 Meter Breite4,00 Meter Tiefe2,80 Meter…

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Die Geschichte des Semikolons

Lohnt es sich, ein ganzes Buch über ein Satzzeichen zu schreiben? Die Historikerin und Wissenschaftstheoretikerin Cecelia Watson hat es getan und ihr „Semicolon – The Past, Present, and Future of a Misunderstood Mark“ lässt einen nicht nur das Semikolon, sondern die Zeichensetzung insgesamt mit anderen Augen sehen. In Pietro Bembos „De Aetna“ wurden 1494 erstmals Semikolons verwendet. Die menschliche Sprache gibt es vermutlich seit hunderttausenden von Jahren und die Schrift seit immerhin mehreren tausend Jahren, während eine Zeichensetzung, wie wir sie kennen, erst rund 500 Jahre alt ist. Das Semikolon wurde 1494 von dem venezianischen Drucker Aldus Manutius (1449–1515) erfunden. Seine Ausgabe von Pietro Bembos „De Aetna“ (ein Essay über eine Besteigung des Ätna) verwendete erstmals dieses Satzzeichen, um Teilsätze…

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Viel hilft viel: Große Sucher und Augenmuscheln

Große und optimal angepasste Sucher sind immer noch eine der wichtigsten Voraussetzungen für treffsicheres manuelles Fokussieren. Zusammen mit gut abschirmenden Augenmuscheln wird die punktgenau gesetzte Schärfe noch besser erkennbar. Wer noch mit analogen Kameras fotografiert hat, weiß, wie einfach es gewesen ist, mit Mikroprismenfeld und Schnittbildindikator zu fokussieren. Ihre Sucher waren hell und groß. Gute Augenmuscheln gehörten bei Profi-Modellen zum Lieferumfang oder wurden als Zubehör angeboten. Die Olympus OM-1 von 1972 (links) bietet 0,92x Suchervergrößerung und 97 Prozent Sichtfeld, was manuelles Fokussieren einfach macht. Eine Augenmuschel war als Zubehör lieferbar. Eine digitale OM-D 10 II muss mit 0,62-facher Vergrößerung auskommen, die M1 wartet mit 0,74x auf. Dioptrien-Einstellung Grundlage für Bilder mit überzeugender Schärfe ist die präzise Anpassung der Dioptrien-Einstellung des…

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DOCMA 94 jetzt versandkostenfrei vorbestellen

Ab sofort können Sie die druckfrische neue DOCMA 94 versandkostenfrei bei uns im DOCMAshop vorbestellen. Einfach in den Warenkorb legen – Versandkosten werden nicht berechnet. Ab dem 3. Juni 2020 ist das Heft lieferbar und auch am Kiosk erhältlich. Wer ein DOCMA-Kombi-Abo besitzt, findet das ePaper ebenfalls ab dem 3. Juni in seiner DOCMA-App. DOCMA 94: Die Highlights des Heftes Fotomontagen nach Plan Im Premiumworkshop geht es diesmal um das Zusammenfügen verschiedener Elemente zu einem neuen Bild.DOCMA-Akademie: Raw-Konverter als Filter Die Vor- und Nachteile des Camera-Raw-Filters und die Möglichkeiten von Affinity Photo und Luminar.Bildtiefe per Parallax-Effekt Wie Sie in Photoshop die Betrachtung einer Szene aus unterschiedlichen Blickwinkeln simulieren.Anpassungen über „Gleiche Farbe“ Was Sie beim Übertragen der Farbgebung eines Bildes auf ein…

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»DOCMA gegen Corona« nach 5 Wochen endlich eine Belohnung für die Spende!

»DOCMA gegen Corona«-Team Statistik 24. Mai 2020 Wir haben inzwischen 5,3k (KW4: 4,2k +26%) WUs abgearbeitet, dafür erhielten wir immerhin 62,5 Millionen (48,5M +28%) Credits. In der Liste der weltweiten Spender werden wir nun, mit nur 96 aktiven CPUs (KW4: 88 = +9%), auf dem 2510. Platz aufgeführt (KW4: Platz 2792.) somit ein Aufstieg um weitere 282 Plätze.  Damit liegt »DOCMA gegen Corona« zwar immer noch, wie in der Vorwoche meilenweit hinter dem Team »Heise Falter«, die inzwischen den 42. Platz (KW4: Platz 50) erreicht haben. Leider konnte dieses Team (15,2k CPUs), im Gegensatz zu uns keine neuen Spender aktivieren. Und damit komme ich leider schon wieder zu den nicht so guten Neuigkeiten, die theoretische Gesamtleistung des Netzwerks beläuft sich…

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Ein Zauberstab, der Länder auslöscht

Anfang Mai 2020 gab es es einige politische Verwirrung wegen einer Landkarte im „MAD-Report 2019“, auf der Israel verschwunden war und Jordanien bis zum Mittelmeer reichte. Ein bloßer Fehler, wie der Militärische Abschirmdienst kommentierte – oder eine antisemitische Verschwörung? Doc Baumann hat in dieser eher ungewöhnlichen „Bildkritik“ die Angelegenheit unter die Lupe genommen und mit den Verantwortlichen beim MAD gesprochen. (Endlich mal ein Text, bei dem es sowohl um Photoshop als auch um Politisches geht …) Diese Landkarte ohne Israel veröffentlichte der MAD (Militärische Abschirmdienst) in seinem Jahresbericht 2019. Montagefehler mit falscher Perspektive und Beleuchtung kennen wir zur Genüge, und auch, dass mal Bildelemente stehenbleiben, die eigentlich retuschiert worden sein sollten – oder umgekehrt, dass etwas verschwunden ist, das noch…

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Studiolicht Rezept: Peter Hurley Headshots

Peter Hurley? War das nicht der Typ, der ganz einfache Business-Porträts zur großen Kunst erhoben hat? Genau der ist gemeint bei diesem Studiolicht Rezept. Das Besondere an Hurleys Bildern liegt in den „Catchlights“, also den Lichtreflexen der Augen. Hier hat das ehemalige Fotomodel die von Martin Schoeller bekannte Technik noch etwas verfeinert. Statt zwei Katzenaugen-Lichtstreifen erkennt man bei seinen Arbeiten ein Dreieck aus Striplights. Auch wenn Hurley sein Porträttechnik-Repertoire inzwischen erweitert hat, gelten diese Licht-Dreiecke immer noch als sein fotografisches Markenzeichen. Raumbedarf  3,00 Meter Breite3,00 Meter Tiefe2,30 Meter Höhe Umgebung / Requisiten Boden-/Wandfarbe: sehr helles Grau Hintergrund: Weißer Rollkarton Hauptlicht – 1 1 Studioblitz 500 W/s Striplight 25 × 130 Zentimeter1,75 Meter Höhe / Neigung: 25°Stufe 6.5 (44 W/s)ca. 1,40 Meter Entfernung…

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Schnelle Porträt-Optimierung mit Luminar 4

Luminar 4 ist zwar auch eine alleinstehende Anwendung, mit der man unter anderem seine Bilder verwalten kann. Ich schätze die Software aber vor allem als Photoshop-Plug-in, das sich auch als Smartfilter anwenden lässt (soweit ich weiß, ist auch eine entsprechende Integration in Affinity Photo geplant, aber aktuell noch nicht verfügbar). Eine Reihe AI-Funktionen von Luminar 4 vereinfachen und beschleunigen bestimmte Aufgaben deutlich. Zum Beispiel das Optimieren von Porträts. Einfache Porträt-Optimierung mit Luminar 4. Foto: Olaf Giermann Porträt-Optimierung mit Luminar 4: Hoch die Regler? Dabei muss man nicht immer alle Regler auf Anschlag nach rechts ziehen, wie es in der Werbung gern getan wird, und wie wir es in den DOCMA-Artikeln auch mitunter gezwungenermaßen tun, damit es auch im Druck einen…

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Gedankenfotografie

Können Sie die geplante Location für den Foto-Shoot wegen der aktuellen Reisebeschränkungen nicht erreichen? Genügen Ihre Photoshop-Fertigkeiten nicht, um das Bild zu faken? Kein Problem: Konzentrieren Sie sich auf das gewünschte Bild, projizieren Sie Ihre Gedanken auf den Sensor, und voilà – da ist das Bild auch schon auf der Speicherkarte! Glauben Sie nicht? Zugegeben: Ich glaube es auch nicht. Aber fünf italienische Psychologen haben jüngst eine wissenschaftliche Arbeit („Modern Thoughtography: Mind Interaction at a distance with digital camera sensors: a pilot study“) auf einem Preprint-Server veröffentlicht, die die Möglichkeit einer solchen Gedankenfotografie beweisen soll. Nun ist die Gedankenfotografie ein alter Hut. In den 60er Jahren machte ein arbeitsloser Hotelpage namens Ted Serios von sich reden, der per Gedankenkraft Bilder…

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Zurück zu normal: Zhongyi Lensturbo II mit Altglas

Der Zhongyi Lensturbo II Adapter verkürzt über sein Linsensystem die äquivalente Brennweite um den Faktor 0,7 und erhöht gleichzeitig die Lichtstärke um eine Blende. Das eröffnet neue Perspektiven für Altglas. So erreicht ein 50-mm-Vollformat-Objektiv mit Blende f/2, das an einer APS-C-Kamera durch den Crop-Faktor die Bildwirkung einer 75er Brennweite liefert, mit dem Lensturbo wieder die typische Bildwirkung eines Normalobjektivs mit Lichtstärke f/1.4. Auch Weitwinkelobjektive zeigen an einer APS-C Kamera wieder nahezu den Bildwinkel ihrer physikalischen Brennweite. Auswahl-Kriterien Mit Preisen ab 150 Euro sind solche Adapter keine Schnäppchen. Von Metabones gibt es vergleichbare Produkte für deutlich mehr Kamerasysteme, zu Preisen um 500 Euro. Interessant sind solche Adapter, wenn man viele Objektive besitzt, die sich „beschleunigen“ lassen und den gleichen Anschluss haben.…

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»DOCMA gegen Corona« 4 Wochen knechten für unsere Forscher

Uups, wie die Zeit vergeht! Nun sind wir – »DOCMA gegen Corona« – tatsächlich schon 4 Wochen dabei, die Forschung mit unseren Spenden auf der Suche nach neuen Erkenntnissen zu unterstützen. Und nicht ohne Stolz bleibt mit nur zu sagen – top! Wir haben inzwischen 4,2k WUs abgearbeitet, dafür erhielten wir immerhin 48,5M Credits/Küsschen/Danke-Schöns. In der Liste der weltweiten Spender werden wir nun, mit nur 88 aktiven CPUs, auf einem in meinen Augen äußerst beachtlichen 2792. Platz aufgeführt (KW2 Platz 3395.) somit ein Aufstieg um 604. Plätze. Damit liegt »DOCMA gegen Corona« zwar immer noch meilenweit hinter dem Team »Heise Falter«, die inzwischen den 50. Platz (KW2 Platz 78.) erreicht haben, aber dieses Team konnte inzwischen auch 15.000 CPUs zum…

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DOCMA-Freistellen-Panel – Update 1.6

Die Version 1.6. des DOCMA-Freistellen-Panels ist erschienen Das von mir in Zusammenarbeit mit Picture Instruments entwickelte DOCMA-Freistellen-Panel für Photoshop CC erhält ein kostenloses Update mit neuen Funktionen und einer Reihe von Detailverbesserungen. Ihr Maskierungs-Workflow wird sich dadurch zusätzlich zu den bereits vorhandenen Funktionen unseres Panels noch einmal spürbar beschleunigen. Scrollen Sie ganz nach unten, um die neuen Funktionen im Einsatz zu sehen.Die Neuerungen des DOCMA-Freistellen-Panel – Update 1.6 auf einen Blick: Ein-Klick-Freistellen (mehr dazu siehe unten).Objektauswahl-Werkzeug mit Direktwahl für den Lasso- oder den Rechteck-Auswahlmodus (mehr dazu siehe unten).Das Panel erscheint in englischer Sprache, wenn Photoshop auf Englisch umgestellt wird (wie das geht, hatte ich hier beschrieben).Neben einigen Verbesserungen unter der Haube, die für ein flüssigeres Arbeiten sorgen, haben wir auch…

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Studiolicht Rezept: Martin Schoeller Headshots

Der deutschstämmige US-Fotograf Martin Schoeller hat mit seinen extremen Nahporträts von Prominenten Weltruhm erlangt. Was seine Fotos auszeichnet, sind die beiden senkrechten Lichtstreifen in den Augen. Technisch lassen sich seine Bilder relativ leicht imitieren: Man muss dazu lediglich zwei lange schmale Lampen links und rechts der Kamera aufstellen und die Porträtierten vor einen hellen Hintergrund platzieren. Der Rest besteht in der hohen Kunst, hinlänglich berühmte Menschen vors Objektiv zu bekommen. Raumbedarf  2,00 Meter Breite3,00 Meter Tiefe2,40 Meter Höhe Umgebung / Requisiten Boden-/Wandfarbe: sehr helles Grau Hintergrund: Heller Karton Hauptlicht – 1 1 Studioblitz 500 W/s Striplight 35 × 90 Zentimeter1,70 Meter Höhe / Neigung: 15°Stufe 6.0 (31 W/s)ca. 1,20 Meter Entfernung zum Model Hauptlicht – 2 1 Studioblitz 500 W/s Striplight 35 ×…

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David Hockney: Kreative Perspektiven

Wochenlang frustrierte der Anblick von Ausstellungsplakaten, weil die damit werbenden Museen während des Lockdown geschlossen blieben. Dass deren Türen nun wieder offen sind, habe ich genutzt, um mir die David-Hockney-Ausstellung im Hamburger Bucerius Kunst Forum anzuschauen. David Hockney: Die Tate zu Gast (Bucerius Kunst Forum, Foto: Ulrich Perrey) Eigentlich sollte diese Ausstellung schon am Sonntag enden, aber die Londoner Tate Britain, die die Gemälde und Zeichnungen David Hockneys ausgeliehen hatte, will sie nun doch erst nach dem 13. September zurück. Die britischen Museen sind schließlich bis zum 1. Juni geschlossen und bleiben es möglicherweise noch länger. In Großbritannien, das nach den USA und Russland die meisten COVID-19-Fälle verzeichnet, ist die Ausbreitung des Virus noch nicht wirksam eingedämmt. Über David Hockneys…

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Das geht auch: Nikon Spiegelreflexkameras und M42-Objektive

M42-Objektive lassen sich ebenfalls an Nikon Spiegelreflexkameras adaptieren, nur der Fokusbereich ist aufgrund der unterschiedlichen Auflagemaße begrenzt. Eine echte Einschränkung ist es nicht, innerhalb der Grenzen lassen sich echte Hingucker kreieren. Ein 50-mm-Objektiv lässt sich auf maximal zwei Meter scharf stellen und der passende Adapter muss nicht mehr als fünf Euro kosten. Mit einer 135er Brennweite erschließen sich fast zehn Meter und eröffnen weitere Möglichkeiten. Beides reicht auch für typische Trioplan-Aufnahmen. Mit Muße lässt sich das M42-Tessar 50/2.8 an der Nikon D700 besonders gut fokussieren. In Bezug aufs Bokeh kann das alte Helios 44 sich durchaus mit einem professionellen Nikkor-Zoom messen (Nikon D700, links Helios 44-M 58/2.0, rechts Nikon AF-S 24-70/2.8). M42-Adapter Der M42-Adapter für Nikon Spiegelreflexkameras ist nur einen…

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Studiolicht Rezept: Rembrandt-Spot

Wie man klassisch Rembrandt-Licht erzeugt, hatten wir hier schon einmal in einem Studioblitz-Tutorial geschildert. Noch etwas dramatischer ist die Variante, wenn man einen Snoot beziehungsweise einen Akzent-Tube nutzt. Scheinbar gibt es kein gebräuchliches Wort dafür im Deutschen. Am ehesten käme der Begriff Punktstrahler der Funktion nahe, denn faktisch handelt es sich dabei im Wesentlichen um eine einfache Röhre, die das Licht gebündelt auf einen Punkt strahlt. Kann man leicht selber bauen, nur sollte das Material hitzebeständig sein. Zumindest, wenn man mit Einstelllicht arbeiten möchte. Raumbedarf  3,00 Meter Breite4,00 Meter Tiefe2,00 Meter Höhe Umgebung / Requisiten Boden-/Wandfarbe: Helles Grau Hintergrund: Schwarzer Rollkarton Hauptlicht  1 Studioblitz ca. 500 W/s Akzenttube (Snoot) 10 Zentimeter1,30 Meter Höhe / Neigung: 45°Stufe 4/10 ca. 1,00 Meter Entfernung zum Model…

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Photoshops Schnellauswahl – ein Werkzeug mit drei unterschiedlichen Qualitäten?

Das Schnellauswahlwerkzeug finden Sie in Photoshop an zwei Stellen: Photoshops Schnellauswahl in der Standard-Werkzeugleistein der verkürzten Werkzeugleiste im »Auswählen und maskieren«-Arbeitsbereich. Überraschend ist es, dass das Werkzeug in beiden Fällen eine unterschiedliche Kantenqualität erzeugt. Links sehen Sie das Ergebnis der Schnellauswahl in Photoshop, rechts das in »Auswählen und maskieren« Photoshops Standard-Schnellauswahl Die Standardschnellauswahl erzeugt eine harte Kante. Die Idee in Photoshop CS6 und früher war es, nachträglich den Dialog »Kante verbessern« anzuwenden, um die Auswahlkante zu verfeinern. Beim Werkzeug gibt es die ziemlich abenteuerlich ins Deutsche übersetzte 😉 Funktion »Kante hervorheben« (Englisch: enhance edges, also eigentlich „Kanten verbessern“). Diese führt jedoch selten zu einem guten Ergebnis und verlangsamt den Auswahlprozess ein wenig, weshalb ich vom Einsatz dieser Option abrate. Nutzen…

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COVID-19: Was uns die Zahlen sagen

Die Nachrichten versorgen uns täglich mit Zahlen zur COVID-19-Pandemie, und wem das nicht reicht, kann jederzeit die Webseiten des Robert-Koch-Instituts und der Johns Hopkins University aufrufen. Was aber können uns Fallzahlen, Verdopplungsraten und die Reproduktionszahl wirklich sagen? Als sich COVID-19 (im Volksmund Corona genannt, aber das ist ja nur die Familie, der das auslösende Virus SARS-CoV-2 entstammt) etwa ab März 2020 in Deutschland auszubreiten begann, starrten wir gebannt auf die Fallzahlen, also die Zahl der Menschen, die sich bereits infiziert hatten, und die Zahl, die täglich hinzu kam. Die vom bundesweit zuständigen Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Statistiken zeigten allerdings ein verwirrendes Bild: An den Wochenenden schien die Ausbreitung des Virus zu stoppen, um dann werktags wieder zu starten. Wie es sich…

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Elektrisch berechnete Objektive bei Leitz und Zeiss

Sowohl Leitz als auch Zeiss verfügten sehr früh über elektrische Rechenanlagen zur Objektivberechnung. Leitz erhielt 1953 die vom Computerpionier Konrad Zuse entwickelte Z5, seinerzeit „die größte Rechenanlage Europas“. Das Vorgängermodell Z4 kann heute noch im Deutschen Museum in München bestaunt werden. Bei Zeiss in Jena zog 1955 der erste DDR-Computer namens Oprema (Optik-Rechenmaschine) ein, an den heute nur noch eine Gedenktafel in Jena erinnert. Nur wenige Jahre später wurden beide Rechenanlagen durch leistungsstärkere Modelle für elektrisch berechnete Objektive ersetzt. Über die technischen Eigenschaften der ersten Anlagen wurde ausführlich berichtet: Wie viele Relais wie schnell rechneten und wieviel Zeit bei welchen Rechenoperationen gespart wurde. Zur Z5 gibt es eine Menge Berichte, die immer noch verfügbar sind, wie zum Beispiel dieser. Der…

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