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LAOWA 9mm f/5,6 FF RL – Superweitwinkel für spiegellose Vollformatkameras

LAOWA 9mm f/5,6 FF RL – Superweitwinkel für spiegellose Vollformatkameras

Die Brenner Import und Handels GmbH kündigt mit dem LAOWA 9mm f/5,6 FF RL das nach eigenen Angaben extremste und einzige Super-Weitwinkelobjektiv ohne Fisheye-Effekt für spiegellose Kameras mit Vollformatsensor an. Das Objektiv mit rein manueller Fokussierung und Blendenwahl wird mit Nikon Z-, Sony E-, Leica/Panasonic L- und Leica M-Anschluss erhältlich sein und eignet sich vor allem für die Streetfotografie.

Das LAOWA 9mm f/5,6 FF RL erfasst einen Bildwinkel von 135 Grad und bietet eine Naheinstellgrenze von 12 Zentimetern. Zu dem aus 14 Elementen bestehenden optischen System des mit einer maximalen Blendenöffnung von f/5,6 recht lichtschwachen Objektivs zählen zwei große asphärische Glaslinsen und zwei Linsen mit besonders geringer Dispersion, die für verzeichnungsfreie Aufnahmen sorgen sollen. Die fünf erzeugen 10-strahlige Lichtreflexe.

Das 62,4 x 66 Millimeter große LAOWA 9mm f/5,6 FF RL verfügt über einen Metalltubus und wiegt 350 Gramm. Ein Filtergewinde ist wegen der starken Linsenwölbung nicht vorhanden.

Ab Mitte Juli 2020 ist das LAOWA 9mm f/5,6 FF RL für 979 € (Leica M: 1099 €) im Fachhandel erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von LAOWA.

Technische Daten

Objektivbeschreibung9mm f/5,6 FF RL
Brennweite9mm
Maximale Blendenöffnungf/5,6
Minimale Blendenöffnungf/22
Blendenlamellen5
Blendeneinstellungmanuell
Bildwinkel135°
SensortypVollformat
Naheinstellgrenze12cm
Abbildungsmaßstab1:4,8
Optischer Aufbau14 Elemente in 10 Gruppen
Fokussierungmanuell
Filtergewindenein
AnschlussNikon Z, Sony E Vollformat, Leica/Panasonic L, Leica M
Abmessungen (DxL)62,4x66mm
Gewicht350g
Besonderheitextremes Weitwinkelobjektiv für Vollformat ohne Fisheye-Effekt
EAN CodeNikon Z: 6940486701159
 Leica/Panasonic L: 6940486700909
 Leica M: 6940486701142
 Sony E: 6940486701166

Beispielaufnahmen

(alle Fotos: Richard Wong)

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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