Michael J. Hußmann

Michael J. Hußmann gilt als führender Experte für die Technik von Kameras und Objektiven im deutschsprachigen Raum. Er hat Informatik und Linguistik studiert und für einige Jahre als Wissenschaftler im Bereich der Künstlichen Intelligenz gearbeitet.
  • Nikon und die Garantie

    Wer künftig Nikon-Objektive und -Zubehör kauft, bekommt statt der bisher üblichen internationalen nur noch eine regionale Garantie. Was bedeutet das und was mag sich Nikon dabei gedacht haben? In einer „Notice regarding transition from international warranties for interchangeable lenses and accessories“ vom 8. Januar kündigt Nikon an, Systemobjektive und ZubehörMehr

  • Von Sachbüchern erhofft sich der Leser Antworten auf konkrete Fragen, und in dieser Reihe befragt Michael J. Hußmann Fachbücher darauf, welche Antworten sie geben können. „Landschaftsfotografie – die große Fotoschule“ führt in eines der klassischen fotografischen Genres ein. Alle Fotos: Hans-Peter Schaub Die Landschaftsfotografie gilt landläufig nicht als sexy. IhrMehr

  • Raw-Dateien wird ein großer Belichtungsspielraum nachgesagt, aber das Potential zum Ausbügeln einer Überbelichtung ist begrenzt. Was ist da noch zu retten? Eine Überbelichtung beginnt schleichend und fällt zunächst gar nicht auf. Wenn Sie eine Aufnahme etwas zu großzügig belichtet haben, ist oft nur einer der RGB-Kanäle am Anschlag und hatMehr

  • Letzte Woche hatte ich über gewölbte Sensoren berichtet, die eine Korrektur der Bildfeldwölbung von Objektiven erübrigen sollen. Aber auch eine unvollständig korrigierte Wölbung des Bildes bedeutet nicht notwendigerweise, dass ein Objektiv unbrauchbar wäre. Roger Cicala, der Gründer von Lensrentals, wies jüngst darauf hin („Understanding field curvature for fun and profit“),Mehr

  • Von Sensoren mit gekrümmter Oberfläche (und ihren Vorzügen) wurde schon öfter berichtet; jetzt steigt ein französisches Start-up in die Serienproduktion ein. In der Fotografie werden solche Sensoren aber wohl noch nicht Einzug halten. Handelsübliche Sensoren lassen sich in eine gekrümmte Form zwingen. (Bild: Curve One) Ein unkorrigiertes Objektiv erzeugt eineMehr

  • Die Rückkehr des Königs

    Auf interessante Projekte, die wir in DOCMA vorstellen, stoßen wir oft im Internet. Dass ich auf das riesige Deckenbild von Simon Toplak und Robert Wilhelm aufmerksam wurde, das König Ludwig II. von Bayern gewidmet ist, verdankt sich allerdings einer Reihe von Zufällen. Letztes Jahr im Juli fuhr ich für einMehr

  • Das Geheimnis der Filmpatrone

    William Fagan, ein irischer Sammler mit einem Faible für alte Kameras, machte sich im August daran, einen rund 70 Jahre alten Kleinbildfilm unbekannter Herkunft zu entwickeln – der Beginn einer weltweiten Suche, dem Geheimnis der Filmpatrone auf der Spur. Wie die FILCA-Filmkassette in seinen Besitz gekommen war, weiß der DublinerMehr

  • Das Ende der photokina

    Manche sagen, die photokina sei mit, wenn auch nicht an COVID-19 gestorben, während andere sie mit einem Rest Hoffnung bloß im künstlichen Koma wähnen. Die Realität ist aber wohl, dass die einstige Weltleitmesse der Fotografie schon vor zwei Jahren von uns gegangen ist. Offiziell ist die – zuletzt für MaiMehr

  • Die meisten Bildsensoren sind weniger empfindlich, als sie sein könnten, da die Farbfilter vor den Sensorpixeln 2/3 bis 3/4 des auftreffenden Lichts ungenutzt absorbieren. Ein neues Konzept soll selbst mit extrem kleinen Pixeln bis zu 100 Prozent des Lichts nutzen können. Heiliger Gral gefunden? Was das Image-Sensors-World-Blog als „Heiligen Gral“Mehr

  • Fotografen und bildende Künstler lassen ihre Modelle schon einmal unnatürlich erscheinende Posen einnehmen. Eine gerade in der populären Kunst gerne verwendete Pose fiel mir jüngst wieder auf, als Doc Baumann an dieser Stelle den EC-Comics-Band des Taschen Verlags vorstellte. Seltsam verdrehte Posen haben in der Kunst eine lange Tradition. InMehr

  • Oft hört man in Fotoforen Beschwerden über große Objektive für Kameras mit APS-C-Sensor, denn sollte der kleinere Sensor nicht maßstäblich kleinere Objektivkonstruktionen als der Kleinbildsensor ermöglichen? Aber einen so simplen Zusammenhang zwischen Sensor- und Objektivgröße gibt es nicht. Objektive für APS-C wie die in Fujis X-System können nicht in allenMehr

  • Maskenmode

    Wenn man denn schon bei immer mehr Gelegenheiten einen Mund-Nasen-Schutz tragen muss, um die Übertragung von SARS-CoV-2-Viren zu verhindern, dann sollte der doch wenigstens gut aussehen, zum Beispiel mit eigenen Fotos bedruckt. Meine Erfahrungen mit der neuen Maskenmode. Maskenmode: Eine Maske als Memento mori Die weit verbreiteten hellblauen Masken, dieMehr

  • Die LiDAR-Technologie, mit der beispielsweise autonome Fahrzeuge ihre Umgebung abtasten und so andere Verkehrsteilnehmer erkennen, findet neuerdings auch Eingang in Smartphones wie dem iPhone 12 Pro (Max). Wie funktionieren die immer weiter miniaturisierten LiDAR-Module und wozu sind sie aus fotografischer Sicht gut? „LiDAR“ klingt ein bisschen wie „Radar“, und dieMehr

  • Zugegeben, wirklich kurz sind Teleobjektive ja nicht, aber eben auch nicht so lang wie ihre Brennweite. Wie ist das möglich? Canons RF 800mm F11 IS STM zum Beispiel: Das Objektiv hat eine Brennweite von 800 mm, ist aber nur 351,8 mm lang. Selbst wenn man das Auflagemaß von 20 mmMehr

  • Okay, „Weltraum“ ist übertrieben, aber in gut 30 Kilometer Höhe sieht es schon ein bisschen so aus, als wäre man im All, und um eine Kamera dorthin zu bringen, reicht ein handelsüblicher Ballon. Die Sigma fp, die kleinste spiegellose Kamera mit Kleinbildsensor, habe ich in DOCMA 93 (ab Seite 124)Mehr

  • Inspiration Leica Akademie

    Foto: Ivo von Renner Von Sachbüchern erhofft sich der Leser Antworten auf konkrete Fragen, und in dieser Reihe befragt Michael J. Hußmann Fachbücher darauf, welche Antworten sie geben können. „Inspiration Leica Akademie“ illustriert eine Vielzahl fotografischer Themen, Stile und Techniken mit Bildern von Fotografen der Leica Akademie. Der Markenname LeicaMehr

  • Wenn in Fotoforen einmal Langeweile herrscht, wird über kurz oder lang die uralte Streitfrage aufgewärmt, ob es „Schärfentiefe“ oder „Tiefenschärfe“ heißen müsse. Die richtige Antwort ist „Schärfentiefe“ – gemeint ist schließlich die Tiefenausdehnung der Schärfenzone, nicht die Schärfe in der Tiefe. Diese Ansicht brauchte allerdings rund hundert Jahre, um sichMehr

  • In der dritten Folge meiner Reihe „Bilder gestalten wie die Alten Meister“ zeige ich in der neuen DOCMA anhand von drei Gemälden, welche entscheidende Rolle der Hintergrund im Bild spielen kann. Hier stelle ich nun als Zugabe noch ein viertes Bild vor: Max Liebermanns Die Netzflickerinnen. Der unterschätzte Hintergrund, DOCMAMehr

  • Anwendungen wie Sharpen AI und Gigapixel AI von Topaz Labs oder Adobes KI-basiertes Demosaicing-Verfahren »Details verbessern« versprechen, Fotos mehr Detailzeichnung zu geben. Wie ist das überhaupt möglich und was unterscheidet solche Verfahren vom klassischen Nachschärfen? Aus der Perspektive des Informatikers, der ich ja von meiner Ausbildung her bin, ist eineMehr

  • Migrationsprobleme

    Nein, hier soll es nicht darum gehen, dass Menschen schon seit jeher fortzogen, wenn das Leben anderswo besser zu werden versprach, sondern um die Migration von einem alten zu einem neuen Computer. Eine Übung, die ich aus leidvoller Erfahrung hasse … Viele lieben es ja, sich immer wieder etwas NeuesMehr

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