Michael J. Hußmann

Michael J. Hußmann

Michael J. Hußmann gilt als führender Experte für die Technik von Kameras und Objektiven im deutschsprachigen Raum. Er hat Informatik und Linguistik studiert und für einige Jahre als Wissenschaftler im Bereich der Künstlichen Intelligenz gearbeitet.
  • Photo of Corona-App: Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden …?

    Eine Smartphone-App, die Begegnungen mit anderen Menschen protokolliert und den Benutzer warnt, wenn er oder sie sich längere Zeit in der Nähe eines Infizierten aufgehalten hat, gilt als aussichtsreiches Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Manche finden diesen Ansatz einer „Corona-App“ so attraktiv, dass sie dafür sogar ihre informationelle Selbstbestimmung aufgeben würden. Dabei wäre das gar nicht nötig. Benjamin Franklin sagte einmal: „Wer eine wesentliche Freiheit aufgeben würde, um sich eine gewisse zeitweilige Sicherheit zu erkaufen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit“ (1775). Als die Diskussion über eine Corona-App begann, wurde ihre Funktionsweise teilweise so beschrieben, als ob eine staatliche Stelle detaillierte Bewegungsprofile der Bürger speichern würde, um durch deren Auswertung herauszufinden, ob man seinen Weg mit einem Infizierten gekreuzt hat. Aus…

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  • Photo of Acht Wochen Corona-Epidemie

    Man erinnert sich ja kaum noch, wie die Welt vor dem neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 aussah, aber es sind tatsächlich erst gut acht Wochen vergangen, seit die erste Infektion in Deutschland festgestellt wurde. Was ist in diesen acht Wochen der Corona-Epidemie passiert? Acht Wochen Corona-Epidemie: Die Entwicklung der COVID-19-Fallzahlen in Deutschland. (Quelle: Statista, WHO, John Hopkins University) In China begann sich das Virus SARS-CoV-2 ab dem Dezember 2019 auszubreiten; der erste in Deutschland festgestellte Fall wurde am 27. Januar 2020 bekannt – ein Mitarbeiter eines bayerischen Unternehmens war von einer Chinesin infiziert worden, die sich zu einer Dienstreise in Bayern aufgehalten hatte. Wie sich bald darauf herausstellte, hatte er bereits seinerseits Kollegen angesteckt. Die Kontaktpersonen wurden isoliert und getestet, so wie…

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  • Photo of Das Virus und die Mathematik

    Zugegeben: In Mathe war ich nicht wirklich gut. Aber was ich auf diesem Gebiet gelernt habe, auf der Schule und im Studium, reicht immerhin, um einigen Fehlschlüssen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu entgehen. Ein Virus hat nicht viel vom Leben – es lebt ja nicht einmal richtig, denn es hat weder einen Stoffwechsel, noch kann es sich aus eigener Kraft vermehren. Es ist auch nicht eigentlich bösartig, denn wenn es seinen Wirt umbringt, ist das nur eine Nebenwirkung. Ein Virus ist ein gekapselter und damit vor Umwelteinflüssen geschützter Programmcode, der die Zellen eines Wirtsorganismus so umprogrammiert, dass sie sich der Produktion weiterer Viren der gleichen Art widmen. Das Virus und die Mathematik: Weltweit steigt die Zahl der Infektionen noch…

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  • Photo of SARS-CoV-2 vs. X-T4 und D6

    Alle reden vom Virus, die Fotoindustrie auch – die Markteinführung gerade erst vorgestellter Kameras verzögert sich und man kann sich nicht einmal sicher sein, dass die photokina Ende Mai 2020 stattfinden wird (derzeit erscheint sie allerdings noch ungefährdet). Ein kleines Virus entfaltet eine große Wirkung. Manche Fotobegeisterten bezeichnen ihre Lust am Konsum ja als GAS (Gear Acquisition Syndrome) – so als wäre es eine Krankheit statt eine Sucht. Jetzt sorgen eine echte Krankheit (COVID-19), das sie verursachende Virus (SARS-CoV-2) und vor allem die Angst, sich damit zu infizieren, für einen kalten Entzug. Neue Kameramodelle wie die Fuji X-T4 und die Nikon D6 kommen erst später auf den Markt, weil sie im Ganzen oder in Teilen in China gefertigt werden und…

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  • Photo of Bildfehler hervorheben

    Um schnell zu überprüfen, ob ein Bild Mängel ­enthält – seien es Flecken aufgrund von Staub auf dem Sensor, Streifenmuster bei hohen ISO-Werten oder auch Unsauberkeiten einer fotografierten Oberfläche – können Sie sie durch eine Erhöhung des Kontrasts sichtbar machen. Dazu legen Sie eine spezielle »Gradationskurve« an: Klicken Sie auf die Schaltfläche in der rechten unteren Ecke des Panels [1 a], um die Punktkurve zu bearbeiten, und erzeugen Sie mehrere Kurven zwischen Schwarz und Weiß [1 b]. Der Effekt ist der einer Pseudosolarisation, aber hier geht es darum, mit einer gefalteten Gradationskurve den Kontrast über das ganze Tonwertspektrum heraufzusetzen, ohne dass Tonwerte abgeschnitten werden. Zweckmäßigerweise speichern Sie die Gradationskurve als Vorgabe, oder laden Sie sich unter www.docma.info/20858 meine Vorgaben herunter. Das Anwenden…

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  • Photo of Zen in der Kunst, Kameras zu bauen

    Wie kam es im vergangenen Jahrhundert zum Niedergang der einst stolzen deutschen Fotoindustrie, und warum dominieren japanische Unternehmen seit Jahrzehnten diesen Markt? Ein Büchlein über Kyūdō, die japanische Kunst des Bogenschießens, hat mir einst die Zusammenhänge verständlich gemacht. Japanischer Bogenschütze (unbekannter Künstler) Eugen Herrigels „Zen in der Kunst des Bogenschießens“, 1948 erschienen, wurde in viele Sprachen übersetzt und ist bis heute populär; es inspirierte unter anderem auch Robert Pirsigs Roman „Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten“ (1974). Der Philosoph Herrigel (1884–1955) ist später in Verruf geraten, weil er – was die Autorenbiografie des Verlags bis heute verschweigt – ein überzeugter Nazi war und sein Amt als Rektor der Universität Erlangen deshalb nach dem Krieg verlor. Ob er das…

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  • Photo of Kippen, drehen schwenken – auf der Suche nach dem einzig wahren Kameradisplay

    Im Vorfeld der gerade von Fujifilm angekündigten X-T4 entbrannte wieder einmal eine Debatte um die optimale Kameradisplay-Lösung: Ein fest eingebautes Display, ein bewegliches Display mit einem, zwei oder mehr Freiheitsgrade – oder sollte man besser ganz darauf verzichten? Displaylos: Leica M10-D (Quelle: Leica) Das Statusdisplay der Fuji X-Pro3 (Quelle: Fuji) Es gibt tatsächlich Puristen, die sich eine Kamera ohne Display wünschen – das Display bloß abzuschalten genügt ihnen nicht, denn allein das Wissen, dass es da ist, peinigt sie. Aber auch für sie gibt eine Lösung, wenngleich sie mit 7500 Euro etwas kostspielig ist: Die Leica M10-D hat auf ihrer Rückseite nur ein Belichtungskorrekturrad. Erschwinglicher ist die Fuji X-Pro3, deren Statusdisplay auf der Rückseite die gewählte Filmsimulation anzeigen kann, was…

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  • Photo of Lightroom: Wie kann man »Details verbessern« verbessern?

    Vor einem Jahr hat Adobe die Funktion »Details verbessern« in Lightroom Classic und Camera Raw eingeführt. Wie viel diese Funktion in der Praxis der Raw-Konvertierung bringt, ist umstritten, und ihre Funktionsweise ist auch nicht jedem klar. Wie kann man den größten Nutzen daraus ziehen, ohne seinen Workflow in größerem Maße umzustellen? Am Anfang der Raw-Entwicklungs-Pipeline steht das sogenannte Demosaicing, das aus den Rohdaten erst ein RGB-Bild erzeugt. Die Pixel fast aller Sensoren – nur die Foveon-X3-Sensoren von Sigma bilden eine Ausnahme – sind nur für jeweils eine der Grundfarben Rot, Grün und Blau empfindlich. Die Rohdaten liefern also zu jedem Pixel nur die Helligkeit in einem Farbkanal; die fehlenden zwei Drittel eines vollständigen RGB-Pixels müssen geschickt erraten werden. Immerhin gibt…

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  • Photo of HEIF statt JPEG?

    Das HEIF-Dateiformat, bisher vor allem als Bilddateiformat des iPhone bekannt, steht nun auch in der Canon EOS-1D X Mark III als Alternative zu JPEG und Raw zur Wahl. Sollte das JPEG-Format nach 28 Jahren künftig doch abgelöst werden, nachdem das JPEG2000 und JPEG XR nicht gelungen war? Seit seiner Einführung 1992 ist JPEG das dominierende Format zur verlustbehaftet komprimierten Speicherung von Bilddaten. JPEG2000 und JPEG XR bieten Vorteil, hatten aber keine Chance, JPEG abzulösen. Mit HEIF könnte sich das ändern. (Quelle: Apple) Anfang der 90er Jahre war die Kapazität von Festplatten und andere Datenträgern noch klein und Bilddateien groß. Dass wenige Jahre später die Digitalfotografie ihren Siegeszug anzutreten begann, lag auch an der Vorarbeit der „Joint Photographic Experts Group“ (JPEG),…

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  • Photo of Schon wieder neue Kameramodelle – muss das sein?

    Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, aber nach der Verschnaufpause im Dezember haben die Kamerahersteller schon wieder neue Modelle angekündigt oder auf den Markt gebracht, von der Leica M10 Monochrom bis zur gestern vorgestellten Fuji X100V. Warum tun sie das, obwohl man doch auch mit den jeweiligen Vorgängermodellen noch immer ganz ansehnliche Bilder machen kann? Schon wieder neue Kameramodelle – muss das sein? Seit 2017 wurden jedes Jahr weniger Kameras verkauft. (Quelle: CIPA) Ich könnte an dieser Stelle ja auch über die jetzt verfügbaren CIPA-Zahlen des vergangenen Jahres berichten – in jedem Monat waren die Verkaufszahlen der Kameraindustrie schlechter als 12 Monate zuvor, und damals waren sie bereits schlechter als 24 Monate früher. Oder ich könnte über den Niedergang…

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  • Photo of Porträts: Weniger ist schöner

    Teile sind oft schöner als das Ganze, zumindest soweit es Porträts betrifft. Diese jahrhundertealte Vermutung wurde jetzt von Wissenschaftlern des MIT empirisch bestätigt. Michel de Montaigne (1533–1592) hatte gerade seine – unbedingt lesenswerten – Essays fertiggestellt, als er sich im Jahre 1580 auf eine Reise machte, die ihn über Deutschland und die Schweiz nach Italien führte. Seine Tagebuchaufzeichnungen dieser Reise versprühen nicht die intellektuelle Brillanz der Essays (einer Gattung, die Montaigne begründet und ihr ihren Namen gegeben hat), sondern beschäftigen sich mit schnöden Problemen wie Flöhen in Wirtshausbetten oder den Leiden, die Blasensteine verursachen. Aber auch diese Texte sind höchst aufschlussreich. In Rom angekommen, schlenderte Montaigne durch die Straßen, wie es die Römer taten, und in manchen Straßen wegen der…

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  • Photo of Die Leica Q2, Capture One und eine merkwürdige Pixelvermehrung

    Wie viele Pixel stecken in einer Raw-Datei? Dass diese Frage nicht immer so einfach zu beantworten ist, zeigt sich, wenn man DNG-Dateien der Leica Q2 in Capture One entwickelt. Schon wenn man in die Datenblätter von Kameras schaut, entdeckt man meist zwei oder drei verschiedene Pixelzahlen – die Gesamtzahl der Sensorpixel, die effektive Pixelzahl und die davon oft noch verschiedene Zahl der Pixel einer Aufnahme mit maximaler Auflösung. Diese Abweichungen gehen darauf zurück, dass manche Sensorpixel gegen Lichteinfall geschützt sind und nur als Referenz dienen, und andere Pixel jenseits des eigentlichen Bildrands lediglich über die Interpolation der RGB-Werte in die Bilddaten eingehen. Die Unterschiede zwischen diesen Pixelzahlen sind aber meist gering. Wie man in Capture One sieht, scheinen Aufnahmen mit…

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  • Photo of Bokeh-Überdruss

    Alle reden von Bokeh, aber keiner tut etwas dagegen … Ernsthaft: Ist die Begeisterung über lichtstarke Objektive, die Motive offenblendig vor einem extrem unscharfen Hintergrund abbilden, bloß ein Hype, dessen Zeit langsam vorüber geht? Okay, „Bokeh“ ist der falsche Begriff, auch wenn er in diesem Zusammenhang gern verwendet wird. Er bezeichnet schließlich die Qualität, die besondere Art der Unschärfe außerhalb der Schärfenzone, und nicht deren Quantität – also den Grad der Unschärfe. Niemand hat etwas gegen ein angenehmes, weiches Bokeh, aber muss der Hintergrund wirklich so unscharf sein, dass man nichts mehr erkennen kann? Tony Northrup erklärt, warum sich 4K-Video nicht gegen HD durchsetzen konnte, aber wo um alles in der Welt ist er? Der unscharfe Hintergrund verrät nichts. Das Videoblog…

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  • Photo of Ein, zwei oder drei Polfilter – viel hilft viel?

    Was passiert eigentlich, wenn man mehrere Polfilter vor das Objektiv schraubt? Und wie verhält sich ein variables ND-Filter, das ja aus zwei Polfiltern besteht? Diese Frage hat einen konkreten Hintergrund, denn sie wurde kürzlich im Fuji-X-Forum gestellt. Ein Teilnehmer hatte ein Polfilter vor das Objektiv seiner spiegellosen Systemkamera geschraubt, um störende Reflexionen zu unterdrücken. Als er davor noch ein variables ND-Filter setzte, kehrten die störenden Reflexe jedoch wieder zurück. Wie kann das sein? Zwei Polfilter schlucken mehr Licht als einer allein – oder? (Quelle: Rollei) Licht ist ja eine elektromagnetische Schwingung, und es schwingt in einer Ebene. Normalerweise kommen im Licht alle möglichen Schwingungsebenen vor, und das bezeichnet man als unpolarisiertes Licht. Wenn das Licht nun aber in einem geeigneten…

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  • Photo of Fotografieren in der Natur

    Foto: David Köster Von Sachbüchern erhofft sich der Leser Antworten auf konkrete Fragen, und in dieser Reihe befragt Michael J. Hußmann Fachbücher darauf, welche Antworten sie geben können. Die sieben Autoren von „Fotografieren in der Natur“ führen in die Genres, Methoden und Stilmittel der Fotografie in Feld, Wald und Flur ein. Wohl jeder von uns, der eine Kamera besitzt, fotografiert gelegentlich in der Natur. Mit ernstzunehmender Naturfotografie hat das aber meist nicht viel zu tun, denn dazu muss man auch ein Naturkenner sein. Vor dem Meisterwerk steht die Beschäftigung mit der Landschaft, mit Wind und Wetter sowie der Flora und Fauna, und das spiegelt sich in den sieben Kapiteln von „Fotografieren in der Natur“ wider. Sieben Autoren und sieben Kapitel…

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  • Photo of Lightroom: Merkwürdigkeiten bei der Vorgabenauswahl

    In Lightroom lassen sich auch lokale Anpassungen mit Verlaufs- und Radial-Filtern als Vorgaben speichern, aber die Vorschau dieser Vorgaben stimmt nicht immer mit dem tatsächlichen Ergebnis der Anwendung überein. Vorgaben in Lightroom können nicht nur Reglerpositionen speichern, die sich dann auf neue Bilder anwenden lassen, sondern den Bildern auch »Verlaufsfilter« und »Radial-Filter« hinzufügen. In der DOCMA 86 haben wir in der LR-Akademie beschrieben, wie sich beispielsweise mit »Radial-Filtern« Blendenflecke simulieren und diese als Vorgabe speichern lassen. Nur Anwendungen des »Korrekturpinsels« als dritter Art lokaler Anpassungen werden in Vorgaben nicht unterstützt, obwohl sie kopiert und in anderen Bildern eingefügt werden können. Was aber passiert, wenn man Filter auf ein Foto im Querformat anwendet, sie als Vorgabe speichert und dann auf ein…

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  • Photo of Wie ich einmal ins Unterschichtenfernsehen geriet und einen Doktortitel für meine Mühen bekam

    Kaum schreibt man mal über ein eher obskures Thema in einem Blog am Rande der Galaxis, da ruft auch schon RTL an … Regelmäßige und aufmerksame Leser des DOCMA-Blogs werden sich erinnern, dass ich im Oktober 2019 über eine Erfindung der kanadischen Firma Hyperstealth Biotechnology berichtet hatte, die sowohl Menschen wie auch Panzer unsichtbar machen sollte. Ich beschrieb hier, wie das Verfahren funktionierte und wo seine Grenzen lagen – Harry Potters unsichtbar machender Umhang bleibt unerreicht. Wochen später wollte die Redaktion des RTL-Magazins „Punkt 12“ diese Erfindung zum Thema machen, stieß bei der Recherche auf meinen Blog-Artikel und da offenbar nicht viele deutschsprachige Autoren auf die Hyperstealth-Erfindung angesprungen waren, rief mich vor gut zwei Wochen eine RTL-Redakteurin an und fragte…

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  • Photo of Meural Canvas II: Die Rückkehr der digitalen Bilderrahmen

    Vor Jahren waren digitale Bilderrahmen eine wichtige Produktkategorie, deren Hersteller auf Messen kleinere Hallen füllten; dann gingen sie parallel zum Aufstieg der Smartphones und Tablets etwas unter. Netgear bringt nun mit Meural Canvas II neue Bilderrahmen auf den europäischen Markt, die eher an Flachbildfernseher erinnern. Wie das aussieht und funktioniert, habe ich mir in einem Appartment in der Elbphilharmonie angeschaut. Drinnen Kunst in den digitalen Bilderrahmen, draußen der Hafen – Meural Canvas II im Elphi-Loft Bei Netgear denkt man unwillkürlich an Netzwerkprodukte, aber nachdem der Hersteller im vergangenen Jahr den Entwickler der Meural Canvas-Bilderrahmen aufgekauft hat, haben sie diese gründlich überarbeitet und bieten die zweite Generation Meural Canvas II jetzt auch in Europa an. „Meural“ spricht sich wie „Mural“, also…

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  • Photo of Poesie des Zufalls

    Streetfotografie ist nicht in allen ihren Spielarten meine Sache, aber die Bilder von Marco Larousse, die aktuell in einer Hamburger Galerie zu sehen sind, illustrieren, was mich an diesem Genre fasziniert. Poesie des Zufalls – Marco Larousse Es lag vielleicht nicht nur an den ausgestellten Bildern, dass der Showroom in Hamburg/St. Georg am letzten Donnerstag rappelvoll war – ich kam kaum noch hinein –, denn die Vernissage war gleichzeitig die Eröffnung von „erstereihe.hamburg“, einer neuen Galerie für zeitgenössische Fotografie. Aber die Ausstellung „Poesie des Zufalls“ mit den Fotos von Marco Larousse ist in jedem Fall den Besuch wert. Viel Gedrängel um die Bilder Manche Streetfotografen springen wildfremden Menschen mit ihrer Kamera ins Gesicht, was bisweilen interessante Ergebnisse bringt (und ich…

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  • Photo of Sensorgeflüster: (Nicht viel) Neues vom globalen elektronischen Verschluss

    Das Warten auf den globalen elektronischen Verschluss ähnelt immer mehr dem Warten auf Godot – heute kommt er wieder einmal nicht, aber morgen ganz bestimmt. Sony wartet immerhin mit weiteren Details zu einem schon vor fast zwei Jahren vorgestellten Sensor auf. Zugegeben: Ich bin ja selbst nicht unschuldig daran, die Vorfreude immer wieder angeheizt zu haben. Im Februar letzten Jahres hatte ich über zwei Ansätze in dieser Richtung berichtet, die Panasonic beziehungsweise Sony vorgestellt hatten, und bei dieser Gelegenheit auch die Vorteile eines globalen Verschlusses statt des üblichen Rolling Shutter beschrieben. Was Panasonic betrifft, so soll eine 8K-Videokamera mit einem (teilweise) organischen 36-Megapixel-Sensor im nächsten Jahr einsatzbereit sein, rechtzeitig zu den olympischen Spielen. Yusuke Oike von Sony erklärt die Vorteile…

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