Michael J. Hußmann

Michael J. Hußmann gilt als führender Experte für die Technik von Kameras und Objektiven im deutschsprachigen Raum. Er hat Informatik und Linguistik studiert und für einige Jahre als Wissenschaftler im Bereich der Künstlichen Intelligenz gearbeitet.
  • Beantworten Sie meine Frage!

    Letzte Woche hatte ich an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass redselige KI-Systeme wie ChatGPT und Bard eigentlich gar nicht dazu gedacht sind, Fragen zu verstehen und zu beantworten. Die Fachdisziplin der Künstlichen Intelligenz hat aber auch Frage-Antwort-Systeme für eben diesen Zweck hervorgebracht. Da das mal mein Spezialgebiet war, wird esMehr

  • KI-Systeme wie ChatGPT (OpenAI) und Bard (Google) werden gründlich missverstanden. Sie gelten als Horte eines enzyklopädischen Wissens, weshalb sie Fragen zu fast allen denkbaren Themen beantworten könnten – und fast allen nur, weil manche Themen als anstößig gelten und abgeblockt werden. Die Antworten können kurz und auf den Punkt gebrachtMehr

  • Getty Images verklagt Stability AI, weil deren Stable Diffusion offenbar auch mit Gettys urheberrechtlich geschützten Bildern trainiert wurde. Dabei hat sich die KI selbst entlarvt, indem sie den generierten Bildern Gettys Wasserzeichen hinzufügte. Sportfotos – nur echt mit (per KI nachempfundenem) Getty-Logo. 12 Millionen seiner Bilder, so wirft Getty StabilityMehr

  • Die Bilderwelt der Esoterik

    Neben der Ikonographie des Christentums und der Antike existiert eine weniger vertraute Bildwelt verschiedener Geheimlehren, die ebenfalls eine wichtige Inspirationsquelle für Kunst und Literatur war, die Bilderwelt der Esoterik. Der Bildband „Mystik & Alchemie“ führt in die Themen und Motive von Alchemisten, Kabbalisten, Freimaurern, Rosenkreuzern, Gnostikern und anderen Esoterikern ein.Mehr

  • Welche Brennweite ein Objektiv hat, ist ja eigentlich eindeutig definiert. Aber was ist dann eine davon verschiedene „kleinbildäquivalente Brennweite“? Wie war das noch mal: Die Brennweite eines Objektivs ist der Abstand seiner bildseitigen Hauptebene (die durchweg die optische Achse im zweiten Nodalpunkt schneidet) von dem Punkt, an dem sich parallelMehr

  • Wie viele Farben sehen Sie?

    Können unsere Bildschirme nur 768 verschiedene Farben darstellen, wie unser Leser „elliz“ hier jüngst behauptete? Offenkundig ist das falsch, aber der Hintergrund seiner Idee ist trotzdem nicht uninteressant. Vor drei Wochen hatte ich an dieser Stelle die 16.777.216 Farben erwähnt, die sich mit 8 Bit pro RGB-Kanal darstellen lassen, aberMehr

  • Migrationsprobleme

    Nein, es geht nicht um Silvester und überhaupt nicht um Politik, sondern nur um den kleinen Computerärger zwischendurch. Mein alter iMac war in die Jahre gekommen. Er funktionierte zwar noch, sieht man davon ab, dass sein SD-Kartensteckplatz vor zwei Jahren angefangen hatte, das Dateisystem eingesteckter Karten zu zerstören, so dassMehr

  • Wie unten, so oben

    Die Gesetze der Perspektive sind überall gleich und wirken sich im Weltraum nicht anders als auf der Erde aus. Dennoch werden Fotos aus dem Weltraum manchmal missverstanden. Während man in der Antike und im Mittelalter noch glaubte, die Sterne, die Planeten und der Mond bewegten sich in anderen Sphären mitMehr

  • Dass die Dateikomprimierung eine Geschichte voller Missverständnisse ist, musste ich hier erst kürzlich wieder erfahren. Gehen wir das Thema also mal ganz grundsätzlich an … Es gibt Daten und es gibt die Datenträger, auf denen sie gespeichert werden, und zumindest früher war es so, dass der Speicherplatz für die DatenMehr

  • Auch manchen der berühmtesten Künstler unterlaufen kuriose Fehlleistungen. So tat sich Botticelli mit wohlgeformten Füßen schwer, während Edward Hopper – dem Anschein nach – keine Fensterscheiben malen konnte. Aber – stimmt das wirklich? Dass Edward Hopper (1882–1967) Probleme mit der realistischen Abbildung von Fensterscheiben hatte, ist schon deshalb kaum zuMehr

  • Von Sachbüchern erhofft sich der Leser Antworten auf konkrete Fragen, und in dieser Reihe befragt Michael J. Hußmann Fachbücher dazu, welche Antworten sie geben. In „Ganz nah dran: Makrofotografie“ geht es um die Welt der kleinen Dinge. Foto: Gerald Haas Die Makrofotografie ist ein vielfältiges Genre, das Produktfotos ebenso wieMehr

  • Wenn es um die Qualität von JPEG-Dateien und Videos geht, werden oft kryptische Zahlenkombinationen wie 4:4:4, 4:2:2 und 4:2:0 verwendet. Diese mit dem Begriff Farbunterabtastung beziehungsweise Chroma Subsampling zu erklären, hilft auch nicht unbedingt weiter. Wofür stehen die Zahlen? Bilder, ob Stand- oder Videobilder, sind schön, brauchen aber viel Platz.Mehr

  • Das innere Auge und die Farben

    Wir können die Augen schließen und uns etwas vorstellen, das wir dann vor unserem „inneren Auge“ sehen – eine der bemerkenswertesten menschlichen Fähigkeiten, wie ich finde. Aber wie sieht es dabei mit den Farben aus – wie gut können wir uns Farben und Farbkombinationen vorstellen, ohne sie wirklich zu sehen?Mehr

  • Mal mir ein Bild!

    In grauer Vorzeit musste man Bilder noch selbst malen oder zeichnen; später genügte es, erinnerungswerte Szenen zu fotografieren. Heute sagt man einem KI-System, was man sehen möchte, und es generiert das Gewünschte – in jedem beliebigen Stil. Mal mir ein Bild! Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.Mehr

  • Artemis 1: Selfies im All

    Selfies von Raumfahrzeugen liegen seit Jahren im Trend; so haben alle Mars-Rover mit Roboterarm diesen genutzt, um sich selbst zu fotografieren. Auch das Orion-Raumschiff von NASA und ESA, das gerade in der ersten Mission des Artemis-Programms einen Rundflug zum Mond und zurück absolviert, ist üppig mit Selfie-Kameras ausgestattet. Bei ApolloMehr

  • Spätestens seit Anbeginn der Digitalfotografie kennen wir die hässlichen violetten Säume, die manchmal die Konturen dunkler Motive vor einem hellen Hintergrund nachzeichnen und nachträglich nur schwer zu entfernen sind. Was dieses Phänomen des Purple Fringing erzeugt, ist bis heute umstritten. Die violetten Säume des Purple Fringing zeigen sich oft imMehr

  • Wissenschaftlern am MIT ist die Entwicklung einer Unterwasserkamera gelungen, die selbsttätig Farbbilder aufnehmen und drahtlos übertragen kann – ohne eine klassische Stromquelle. Elektronische Geräte benötigen zum Betrieb elektrische Energie, die üblicherweise aus der Steckdose oder aus Batterien kommt. Nur die Ältesten unter uns erinnern sich noch an Detektorradios, mit denenMehr

  • Samsungs neuer, für Smartphones gedachter Sensor ISCOCELL HPX löst sagenhafte 200 Megapixel auf, womit sich wieder einmal die Frage stellt, ob so viele Pixel noch einen Sinn haben. Von den 200 Millionen Sensorpixeln sind Gruppen von jeweils 16 Pixeln für dieselbe Farbe empfindlich. Diese Gruppen können zu einem virtuellen größerenMehr

  • Die Go-Spieler und der Hafen

    Die Entscheidung des Bundeskabinetts, eine Beteiligung des chinesischen Staatskonzerns Cosco an einem Hamburger Containerterminal zu genehmigen, erlaubt Xi Jinping einen weiteren Zug in einem globalen Spiel. Teile der deutschen Politik scheinen dessen Regeln nicht durchschaut zu haben. Die Repräsentanz von Cosco Shipping in der Hamburger HafenCity. Bundeskanzler Scholz hat sichMehr

  • Immer wenn ich letzte Woche auf der Hamburger Photopia andere Journalisten und meine Ansprechpartner in der Industrie traf, kam das Gespräch oft auf die photokina, der viele auch nach vier Jahren noch nachtrauern, aber natürlich auch auf die Zukunft der Institution Messe. Hat sich die klassische Fotomesse überlebt, oder istMehr

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