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Generative KI: Afrofuturismus

Es gibt Begriffe, die lernt man nicht in der Schule, aber dennoch eröffnen Sie gedankliche Universen. Afrofuturismus ist so ein Wort, das vermutlich nur ein ganz kleiner Teil der Weltbevölkerung in seinem aktiven Wortschatz hat. Kennt man es jedoch erst einmal, besitzt man den Schlüssel zu einer spannenden und ungewöhnlichen Bildwelt.

Afrofuturismus

Testlauf

Tippt man den Begriff alleine in den Prompt, macht Midjorurney, was es am besten kann: Es erzeugt ein Porträt in dem beschriebenen Stil. Was wir zu sehen bekommen, ist die erwartbare Mischung aus einem dunkelhäutigen Menschen und futuristischen Acessoires.

afrofuturism. Afrofuturismus
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Welt entdecken

Nachdem wir nun eine ganz grobe Vorstellung davon haben, wie Afrofuturismus aussehen könnte, lassen wir uns von Midjourney doch einfach mal eine afrofuturistische Welt zeigen. Damit das auch realitätsnah aussieht, geben wir als Medium die Fotografie vor. Das wirkt dann schon mal ziemlich stylish und widerspricht (zumindest meinem vorurteilsbelastetem) Bild von Afrika.

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Werden wir etwas präziser: Wie sieht es architektonisch in den eigentlich kahlen Wüsten aus.

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Und wie in den Regenwäldern, die ja bekanntlich unter der Überbevölkerung besonders leiden.

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Wie sehen die Megastädten der Afrofuturisten aus, die zukünftigen afrikanischen Stadtlandschaften? Ziemlich stylisch – zumindest auf den ersten Blick.

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Afrika ist ein großer Kontinent, Mobilität also vermutlich auch in Zukunft ein Thema. Hier zeigen sich sehr individualistische Tendenzen. Im Afrofuturismus fährt schon jeder für sich allein.

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Gehen wir nun ein paar Afrofuturisten zu Hause besuchen. Der Trend zur Virtualität in Verbindung mit realtiv bescheidenen Wohnverhältnissen ist augenfällig.

Und nun noch ein letzter Blick in die Vielfalt des sozialen Lebens. Menschen unterschiedlicher sozialer Gruppen beim Feiern. Eines wird jedenfalls deutlich: Sie tragen fast alle Brillen, enweder weil es in Afrika so hell ist oder weil sie damit in eine erweiterte Realität blicken.

Erkenntnis

In der KI kann man Welten entdecken oder mit wenigen Wörtern nach den eigenen Vorstellungen formen. Wo lernt man aber nun solche Wortschöpfungen, die einem neue Welten erschließen? Die Antwort ist einfach: Mit der /desribe-Funktion von Midjourney. Wir werden in diesem Blog vermutlich noch einige unkonventionelle Begrifflichkeiten aus dieser Quelle kennenlernen.

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Christoph Künne

Christoph Künne ist Mitbegründer, Chefredakteur und Verleger der DOCMA. Der studierte Kulturwissenschaftler fotografiert leidenschaftlich gerne Porträts und arbeitet seit 1991 mit Photoshop.

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