Michael J. Hußmann

Michael J. Hußmann gilt als führender Experte für die Technik von Kameras und Objektiven im deutschsprachigen Raum. Er hat Informatik und Linguistik studiert und für einige Jahre als Wissenschaftler im Bereich der Künstlichen Intelligenz gearbeitet.
  • Es gibt Gerüchte, dass sich der Sony-Konzern von Sony Semiconductor Solutions trennen will, der Unternehmenssparte, die den größten Teil aller Bildsensoren für Digitalkameras produziert. Bei Samsung, dem (mit Abstand) Zweiten in diesem Markt, könnte es ähnliche Überlegungen geben, und SK hynix wird die Sensorproduktion aufgeben. Was ist los in demMehr

  • Eine „unmögliche“ Farbe namens Olo, die nur fünf Menschen je gesehen haben? Es klingt seltsam, was ein Team an der University of California, Berkeley und der University of Washington jüngst veröffentlicht hat. Nur wenige Tage später kam dann ein Farbpigment (Yolo) auf den Markt, das Olo für alle zugänglich machenMehr

  • Zölle und Kameras

    Als hätte der Kameramarkt nicht schon genug unter der Chip-Krise gelitten, stürzt die US-Regierung den Welthandel nun mit willkürlichen und sich immer wieder ändernden Zollsätzen ins Chaos. In den USA werden (nicht nur) Kameras teurer, und manche Modelle verschwinden auf absehbare Zeit ganz aus dem Handel. Was bedeutet das fürMehr

  • Jahr für Jahr kommen neue Kameramodelle mit leicht verbesserten Eigenschaften auf den Markt, aber revolutionäre Neuerungen gab es schon länger nicht mehr. Auch um vermeintliche Wundersensoren ist es still geworden. Die Kameratechnik hat einen hohen Standard erreicht, aber gibt es wirklich nichts mehr zu verbessern? Wir können uns ja eigentlichMehr

  • PDF: Karte und Gebiet

    Wie groß kann ein PDF-Dokument werden? Genauer gesagt: Wie groß kann die Fläche einer Seite des Dokuments sein? Rund 381 Kilometer im Quadrat oder 40 Prozent der Fläche Deutschlands, ist häufig zu lesen, aber tatsächlich kann es auch noch viel größer werden – größer als das sichtbare Universum. Die vermeintlichMehr

  • Sensoren für Digitalkameras gibt es in den verschiedensten Größen, aber täuscht der Eindruck, dass Sensoren heutzutage generell kleiner als die Filmformate der analogen Fotografie sind? Der Eindruck täuscht keineswegs. Sicherlich brauchte die Sensortechnik einige Zeit, größere Bildformate möglich und bezahlbar zu machen; bei den Kleinbild- wie auch den Mittelformatsystemen mussten DSLRsMehr

  • So manches, das Jüngere nur von der digitalen Fotografie kennen, hatte eigentlich seinen Ursprung in der analogen Fototechnik. Bildformate beispielsweise, aber auch vieles andere, von Metadaten bis zur Bildbearbeitung. Der Mensch ist ja geneigt, Dinge einfach hinzunehmen, wenn er sie gar nicht anders kennt. Aber warum beispielsweise ist 36 mmMehr

  • So richtig überraschen konnte es nicht mehr, nachdem aus der Gerüchteküche schon länger zu hören war, dass Fuji ein Mittelformat-Schwestermodell zur X100VI plante – eine aus dem GFX-System abgeleitete Kompaktkamera mit 102-Megapixel-Sensor und fest verbautem Weitwinkelobjektiv. Letzten Donnerstag wurde die GFX100RF nun auf dem Fujifilm X Summit in Prag vorgestellt.Mehr

  • Seit Alfred Hitchcocks Vertigo (1958) wird der danach benannte Effekt immer wieder eingesetzt, jüngst auch in der dystopischen Serie Severance von Apple TV+. Wie funktioniert er? Vom Outie … Auf dieses Thema wurde ich durch einen Artikel bei PetaPixel zur zweiten Staffel von Severance aufmerksam. In der TV-Serie geht es umMehr

  • Vor Monaten hatte ich hier schon mal von meinem Hobby-Projekt berichtet, die Pixel eines Bildes algorithmisch nach ihrer Farbe zu sortieren. Eine Aufgabe, die auf den ersten Blick einfach erscheint, tatsächlich aber – wenn es perfekt sein soll – unmöglich ist, und die man auch näherungsweise nicht so einfach verwirklichenMehr

  • KI … und Kunst?

    Bis zum 5. März läuft eine Online-Auktion von Christie’s in New York, bei der erstmals mit KI-Hilfe entstandene Werke ersteigert werden können. Tausende Künstler laufen dagegen – aussichtslos – Sturm, aber haben die angebotenen Werke überhaupt irgendeine künstlerische Relevanz? Christie’s „Augmented Intelligence“-Auktion Wer mitsteigern und KI-Kunst erwerben will (überwiegend sindMehr

  • Die Anzeichen für eine zaghafte Erholung des Kameramarkts verstärken sich: 2024 ging es erstmals nach langer Zeit wieder aufwärts – wenigstens ein bisschen. Die CIPA-Zahlen für 2024 im Vergleich mit 2023 und 2022. (Grafik: CIPA) Die vom japanischen Industrieverband CIPA veröffentlichten Zahlen lassen erkennen, dass in fast jedem Monat desMehr

  • Einige Fotografen halten das Sensorformat für einen entscheidenden Faktor, während ihr manche jeden Einfluss absprechen. Wieder andere meinen, die Schärfentiefe hinge nur vom Abbildungsmaßstab ab. Was bestimmt die Schärfentiefe wirklich? Heutzutage ist es ja einfach, das Wissen der Welt anzuzapfen; wir brauchen nur bei Wikipedia nachzuschlagen, wie sich die SchärfentiefeMehr

  • Wie steht es mit der AGI?

    Unter Artificial General Intelligence, kurz AGI, versteht man eine künstliche Intelligenz, die der Intelligenz des Menschen gleichkommt. Steht dieser Schritt kurz bevor oder ist er vielleicht schon erreicht? Schwer zu sagen, schon weil es keine Einigkeit darüber gibt, was unter AGI zu verstehen sei. Bei OpenAI meinte man mal, dasMehr

  • Während die KI-basierten Chatbots zunehmend auf Reasoning Models umgestellt werden, die sich erst äußern, nachdem sie über einige Alternativen „nachgedacht“ haben, arbeiten Text-zu-Bild-Systeme weiterhin völlig unreflektiert. Könnte Reasoning nicht auch hier eine nützliche Rolle spielen, um absurde Resultate zu verhindern? Allerdings gab es bereits eine Kunstrichtung, die das Nachdenken überMehr

  • KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google und xAI gehen die Trainingsdaten aus, die sie für die Weiterentwicklung ihrer Produkte benötigen – so war es zuletzt überall zu hören. Peak Data, also das Maximum für das maschinelle Lernen (mehr oder minder legal) abgegriffener Daten, läge bereits hinter uns. Ist die Entwicklung derMehr

  • Kein Ende mit der Blende

    Seit Douglas Adams’ Per Anhalter durch die Galaxis wissen wir, dass eine Trilogie auch mehr als drei Teile haben kann. In diesem vierten Teil meiner Blenden-Trilogie widme ich mich den seltsam krummen Blendenwerten, die um so größer werden, je kleiner die Blende ist. Die Reihe der Blendenwerte gehörte einst zuMehr

  • Dass das Wort Algorithmus auf den Namen eines persischen Mathematikers zurückgeht, der vor 1200 Jahren lebte, hatte ich hier schon mal erklärt. Kürzlich stieß ich darauf, dass dieses Wort in seinen unterschiedlichen Schreibweisen schon im Mittelalter und der frühen Neuzeit gebraucht wurde – auch in ganz anderen Texten als derMehr

  • Zum Abschluss meiner Trilogie über Blenden in und am Objektiv komme ich nun noch einmal auf die Streulichtblende zurück, mit der der erste Teil begonnen hatte. Wozu dient sie, warum kann man nicht auf sie verzichten, und welcher ihrer zahlreichen Namen bezeichnet sie am treffendsten? Streulichtblenden gibt es in denMehr

  • Zentralverschluss vs. Blende

    In der letzten Woche war ich bereits darauf eingegangen, dass ein Zentralverschluss ebenso wie die Blende das Bokeh beeinflusst. Die Interaktionen zwischen diesen beiden Mechanismen gehen aber noch weiter, denn wenn die Belichtung mit einem Zentralverschluss gesteuert wird, hat die Blende auch Auswirkungen auf die Verschlusszeiten. In spiegellosen Systemkameras sowieMehr

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