Technik

ZEISS Otus 1.4/100 für Canon- und Nikon-DSLRs

ZEISS Otus 1.4/100ZEISS ergänzt seine Objektivreihe für Vollformat-Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon um ein lichtstarkes 100-Millimeter-Objektiv, dessen Aufnahmen in Verbindung mit einer hochauflösenden Vollformat-DSLR nach eigenen Angaben das Niveau eines Mittelformatsystems erreichen. Das 4500 Euro teure ZEISS Otus 1.4/100 richtet sich an Canon- und Nikon-Fotografen, die bei Bild- und Verarbeitungsqualität keine Kompromisse eingehen wollen. Es soll sich durch eine außergewöhnliche Detailschärfe bis in die Ecken des Bildes – selbst bei Offenblende – und eine plastische Tiefenwirkung, die der Hersteller als „ZEISS 3D-Pop-Effekt“ benennt, auszeichnen. 

Wie die drei übrigen Modelle der Otus-Baureihe, die es seit 2013 gibt, ist das Otus 1.4/100 ein reines Manuell-Fokus-Objektiv mit einem High-End-Anspruch bezüglich der Bildqualität, Verarbeitung und Ergonomie. Seine optische Konstruktion mit asphärischen Linsen und Sondergläsern reduziert Bildfehler, wie Farb- oder Öffnungsfehler und Verzeichnung, auf ein Minimum. Eine Antireflexbeschichtung sorgt laut Zeiss selbst beim Fotografieren im Gegenlicht für einen extrem hohen Kontrast und minimiert das Auftreten von Streulicht.

In dem Objektiv sind 14 Linsen in 11 Gruppen verbaut. Sein Vollmetallgehäuse mit Innenfokussierung sorgt für einen gleichbleibenden Schwerpunkt und ausgeglichene Balance beim Fotografieren. Die minimale Fokusdistanz liegt bei einem Meter, der minimale Arbeitsabstand bei 83 Zentimetern. Das Gewicht des 128 Millimeter langen Objektivs liegt bei rund 1400 Gramm, sein maximaler Durchmesser beträgt etwa 100 Millimeter.

Das ZEISS Otus 1.4/100 ist ab sofort für 4500 Euro (UVP) erhältlich. Im Lieferumfang sind eine Streulichtblende und Schutzdeckel für Front- und Rücklinse enthalten. Das technische Datenblatt finden Sie hier.

ZEISS Otus 1.4/100

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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