
Mit Version 1.1 legt Picture Instruments AI Lab Standalone drei Funktionen nach, die den professionellen Einsatz generativer Bildbearbeitung spürbar effizienter machen: Selektionen für hochauflösende Workflows, Tabs für parallele Arbeitsprozesse und ein Prompt-Assistent für treffsicherere Ergebnisse. Wer AI Lab noch nicht kennt: Der Newsletter zum Update und das Hauptvideo geben einen vollständigen Überblick. Alle drei Neuerungen adressieren reale Engpässe im Produktionsalltag – und das ist der Grund, warum sich ein genauerer Blick lohnt.
Selektionen: Präzise Eingriffe in hochauflösenden Bildern
Wer regelmäßig mit hochauflösenden Fotos arbeitet, kennt das Problem: Ein KI-gestützter Eingriff soll nur einen begrenzten Bereich verändern, etwa das Gesicht einer Person (wie hier im Beispiel die Brille entfernen), eine Textur, ein Detail im Hintergrund, ohne den Rest des Bildes anzutasten. Genau hier setzt die neue Selektionen-Funktion an. Sie ermöglicht, einen bis zu 4098 Pixel großen innerhalb gezielt zu bearbeiten, ohne Qualitätsverlust und ohne sichtbare Übergänge – vorausgesetzt, man arbeitet mit dem Modell Banana Pro, das für nahtlose Kantenverläufe ausgelegt ist.

Das ist kein kosmetisches Feature. In der kommerziellen Bildproduktion, wo Retusche präzise und kontrolliert sein muss, bedeutet das: weniger Nacharbeit, sauberere Ergebnisse, schnellere Freigaben. Das Detailvideo zu den Selektionen zeigt die Funktion im praktischen Einsatz.
Tabs: Parallele Workflows statt sequenzieller Umwege
Die Tab-Funktion klingt nach einer Kleinigkeit, ist allerdings in der Praxis eine erhebliche Zeitersparnis. Statt Promptvarianten nacheinander durchzuprobieren, lassen sie sich nun gleichzeitig in separaten Tabs bearbeiten und direkt vergleichen. Das gilt ebenso für unterschiedliche Seitenverhältnisse: Wer dasselbe Motiv für Instagram, LinkedIn und eine Webseite aufbereiten muss, kann alle Formate parallel vorbereiten, ohne zwischen Dateiversionen zu jonglieren. Hinzu kommt der Modellvergleich. Verschiedene KI-Modelle lassen sich unter identischen Bedingungen gegeneinander testen und die Ergebnisse unmittelbar bewerten.
Für Bildkreative, die unter Zeitdruck liefern, verschiebt das die Arbeit von sequenzieller Geduldsübung hin zu echtem parallelem Denken. Das Video zu den Tabs illustriert, wie die Funktion im Alltag greift.
Prompt-Assistent: Qualitätskontrolle beginnt mit dem richtigen Prompt

Die Qualität eines KI-generierten Bildes steht und fällt mit der Qualität des Prompts. Das ist keine neue Erkenntnis, aber eine, die im Produktionsalltag leicht untergeht – besonders wenn Zeit fehlt, Formulierungen sorgfältig zu durchdenken. Der Prompt-Assistent in AI Lab hilft dabei, Prompts strukturiert aufzubauen, zu verfeinern und gezielt auf das gewünschte Ergebnis hinzusteuern. Im letzten Webinar mit AI Lab-Powerusern war das Interesse an dieser Funktion besonders groß, was zeigt, wie akut der Bedarf in der Praxis ist.
Weniger Fehlversuche bedeuten weniger Tokenverbrauch und schnellere Ergebnisse – beides relevant, sobald es um Effizienz in der täglichen Bildproduktion geht. Das Video zum Prompt-Assistenten führt durch die Möglichkeiten im Detail.
Was sich seit der Version 1.0 getan hat
Seit dem ersten Release hat das AI Lab kontinuierlich zugelegt. Mit Version 1.0.3 kamen zwei neue Modelle hinzu: Nano Banana 2 und GPT Image 1.5, mit beiden lassen sich in vielen Einsatzbereichen deutlich bessere Bildergebnisse erzielen. Ebenfalls seit 1.0.3 steht ein Testbudget von 100 Token bereit, mit dem sich der Funktionsumfang von AI Lab ohne Kostenrisiko erkunden lässt.
Auch das Token-Rollover-System verdient eine kurze Erwähnung: Ungenutzte Token verfallen nicht, sondern werden in den Folgemonat übertragen. Angespart werden kann bis zum Sechsfachen des monatlichen Abo-Volumens. Damit bekommt man einen Puffer, der besonders in Phasen mit wechselnder Auslastung wertvoll ist. Tokens gelten dabei gleichermaßen für die Standalone-Anwendung und das Photoshop-UXP-Plugin, das in jedem Abo enthalten ist.
Qualität und Geschwindigkeit: Der Vergleich mit anderen Plattformen
Wer mit All-inclusive-Plattformen oder Photoshop mit Gemini-Anbindung arbeitet, kennt ein bekanntes Muster: Bei hoher Auslastung sinkt die Ausgabequalität, Generierungen dauern länger. Picture Instruments hält dagegen mit einer offiziell belegten Position: AI Lab liefert stabile Qualität und schnellere Generierungszeiten unabhängig davon, wie viele Nutzer gerade gleichzeitig auf die Plattform zugreifen. Echte 4K-Ausgabe, präzises Einpassen in Selektionen ohne Streckung oder Seitenverhältnisdrift, dazu eine transparente Kostenstruktur über das Tokensystem: Das sind keine Marketingversprechen, sondern nachprüfbare Merkmale, die im professionellen Einsatz den Unterschied machen.
Fazit
AI Lab 1.1.0 ist ein konsequent auf professionelle Anforderungen ausgerichtetes Update. Selektionen, Tabs und Prompt-Assistent schließen Lücken, die im täglichen Einsatz spürbar waren – und tun das mit einem Ansatz, der Kontrolle, Qualität und Effizienz in den Vordergrund stellt.

