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Kippen, drehen schwenken – auf der Suche nach dem einzig wahren Kameradisplay

Im Vorfeld der gerade von Fujifilm angekündigten X-T4 entbrannte wieder einmal eine Debatte um die optimale Kameradisplay-Lösung: Ein fest eingebautes Display, ein bewegliches Display mit einem, zwei oder mehr Freiheitsgrade – oder sollte man besser ganz darauf verzichten? Displaylos: Leica M10-D (Quelle: Leica) Das Statusdisplay der Fuji X-Pro3 (Quelle: Fuji) Es gibt tatsächlich Puristen, die sich eine Kamera ohne Display wünschen – das Display bloß abzuschalten genügt ihnen nicht, denn allein das Wissen, dass es da ist, peinigt sie. Aber auch für sie gibt eine Lösung, wenngleich sie mit 7500 Euro etwas kostspielig ist: Die Leica M10-D hat auf ihrer Rückseite nur ein Belichtungskorrekturrad. Erschwinglicher ist die Fuji X-Pro3, deren Statusdisplay auf der Rückseite die gewählte Filmsimulation anzeigen kann, was…

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Leistungsverbesserungen für die Leica Q2

Mit der Veröffentlichung der Firmware 2.0 will Leica die Leistung der Vollformatkamera Q2 erheblich verbessern. Die Optimierungen gehen laut Leica überwiegend auf Wünsche von Fotografen zurück und betreffen unter anderem den Autofokus, das Verhalten der Kamera im Auto-ISO-Modus, die Geschwindigkeit beim Schreiben von DNG-Dateien und den elektronischen Sucher. Die meisten Neuerungen führt Leica in der unten stehenden Pressemitteilung auf. Die vollständige Liste der Verbesserungen finden Sie in der Installationsanleitung für das Firmware-Update 2.0. Dieses steht hier zum Download bereit. Pressemitteilung der Leica Camera AG Firmware-Update 2.0 für die Leica Q2 verbessert die Leistung erheblich Wetzlar, 18. Februar 2020. Durch ein Update der Firmware für die Leica Q2 gewinnt die erfolgreiche Kompaktkamera mit Vollformatsensor eine Vielzahl neuer Features und erfährt spürbare…

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Leica M10 Monochrom – Schwarzweiß-Kamera mit großem ISO-Bereich

Leica präsentiert mit der Leica M10 Monochrom eine weitere Schwarzweiß-Messsucherkamera. Sie basiert auf einem neu entwickelten 40 Megapixel Schwarzweiß-Sensor mit großem Dynamikumfang. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich von ISO 160 bis ISO 100000 einstellen. Leica verspricht in allen ISO-Stufen eine störungsfreie und feinkörnige Detailzeichnung der Bilder. Hinsichtlich der sonstigen technischen Ausstattung und dem Bedienkonzept gleicht die M10 Monochrom dem Serienmodell der M10-P, einer auf das Wesentliche reduzierten Version der Leica M-Kamera. Sie zeichnet sich durch einen sehr leisen Verschluss und den laut Leica leisesten Auslöser aller bisherigen M-Kameras aus – ideale Voraussetzungen für diskretes Fotografieren. Auch das Design der M10 Monochrom ist schlicht gehalten. So fehlt etwa das rote Leica-Logo auf der Kamera-Vorderseite, und der in die Deckkappe gravierte Schriftzug „Leica M10 Monochrom“ ist unauffällig gestaltet. Die…

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Lichtstarkes Porträtobjektiv: Leica Summilux-M 1:1.5/90 ASPH

Leica präsentiert mit dem Leica Summilux-M 1:1.5/90 ASPH eine sehr lichtstarke Festbrennweite für das M-System. Das High-End-Objektiv kann mit dem separat erhältlichen M-Adapter L auch an Kameras mit L-Mount verwendet werden. Es zeichnet sich durch eine sehr geringe Schärfentiefe bei Offenblende aus und eignet sich besonders für die Porträt- und Available-Light-Fotografie sowie für alle Motive, die plastisch freigestellt werden sollen. Die Naheinstellgrenze liegt bei einem Meter und der Abbildungsmaßstab in dieser Entfernung bei 1:8,8. Leica hat für das Manuellfokus-Objektiv einen Preis von 11900 Euro festgesetzt. Das Summilux-M 1:1.5/90 ASPH ist mit acht in sechs Gruppen angeordneten Linsen – darunter zwei Asphären aus besonderen Gläsern und ein floating Element – sehr aufwendig konstruiert. Laut Leica werden Bildfehler wie Vignettierung und Verzeichnung…

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Endlich: eine Einsteiger-Systemkamera für 3.950 Euro

Einsteiger-Systemkamera von Leica Eingefleischte Leica-Fans, denen bislang das nötige Kleingeld für eine Messsucherkamera des Wetzlarer Traditionsunternehmens fehlte, wird es freuen: Mit der Leica M-E bringt Leica eine – im Vergleich zu anderen Leica-Modellen – beinahe erschwingliche Systemkamera an den Start, die sich laut dem Unternehmen an System-Neueinsteiger richtet und diesen daher mit einem attraktiven Preis von knapp 4000 Euro entgegenkommt. Ob das Angebot angesichts der Leica-typischen, spartanischen Ausstattung für eine Vollformat-Systemkamera wirklich so attraktiv ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Vorsichtshalber bietet Leica die neue Kamera in limitierter Stückzahl an. Das aus einer Magnesiumlegierung gefertigte Ganzmetallgehäuse ist gegen Staub sowie Spritzwasser geschützt und mit Echtleder versehen. Deckkappe und Bodendeckel sind mit einem anthrazitgrauen Lack beschichtet, der speziell für die…

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Sigma stattet 11 Art-Festbrennweiten mit L-Mount aus und bringt Anschlusskonverter MC-21

Sigma gab gestern bekannt, dass 11 Vollformat-Festbrennweiten der Art-Produktlinie künftig auch mit L-Mount-Anschluss verfügbar sein werden, ohne einen Verfügbarkeitstermin zu nennen. Die Objektive der L-Mount-Serie besitzen einen Hochgeschwindigkeits-AF und sind voll kompatibel mit dem AF-C-Modus, der kamerainternen Bildstabilisierung und der kamerainternen Abbildungsfehlerkorrektur (Korrektur der Vignettierung, chromatischen Aberration und Verzeichnung). Sie sind bereits mit anderen Anschlüssen erhältlich und decken einen Brennweitenbereich von 14 bis 135 Millimeter ab. Dadurch, dass die Objektive mit einem nativen Anschluss ausgestattet sind, erhält man eine stabilere Verbindung als mit einem Adapter. Zudem schützt eine Gummidichtung vor Staub und Spritzwasser. Auch die L-Mount-Objektive der Art-Serie sind für Sigmas Anschluss-Wechsel-Service geeignet, der die Spezifikationen des Anschlusses von SIGMA-Objektiven in die für ein anderes Kameragehäuse umwandelt. Dadurch ist es…

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Was bringt 2019?

Da mein nächster fahrplanmäßiger Blog-Termin in die Weihnachtsfeiertage fällt, ist dies schon mein letzter Beitrag in diesem Jahr – Zeit für einen Rückblick auf 2018 und einen Ausblick auf das kommende Jahr. Also, was bringt 2019? Über eine für die Fotobranche wichtige Ankündigung haben wir bereits berichtet: 2019 wird entgegen den ursprünglichen Plänen der Kölnmesse ein Jahr ohne photokina. Was immer das neue Jahr an Neuvorstellungen bringen wird, werden wir uns auf kleineren Messen und Festivals anschauen – und vielleicht auf der IFA in Berlin, auf der die Fotografie wohl eine größere Rolle als im vergangenen Jahr spielen wird. Da ein Messetermin im Spätsommer attraktiver als der ungeliebte Mai-Termin der photokinas ab 2020 erscheint, könnte die IFA künftig auch Aufgaben…

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Leica präsentiert Schwestermodell der Panasonic Lumix LX100 II

In Kooperation mit Panasonic bietet Leica mit der D-Lux 7 eine weitgehend baugleiche eigene Version von Panasonics Premium-Kompaktkamera Lumix LX100, die erst im Herbst 2018 auf den Markt gekommen ist. Äußerlich unterscheidet sich die D-Lux 7 deutlich von der LX100, auffallend ist besonders der fehlende Griff. Beide haben den gleichen 22 MP-Sensor, das gleiche lichtstarke Leica-Zoom-Objektiv und das Touch-Display mit 3 Zoll Diagonale. Vom Four-Thirds-Sensor der Kamera werden nur 17 Megapixel genutzt, da je nach dem gewählten Bildformat – 4:3, 3:2 oder 16:9 – bei gleichbleibendem Bildwinkel bestimmte Teilbereiche des Sensors nicht belichtet werden. Zur Ausstattung gehören außerdem eine 4K-Videofunktion, Post-Focus, Focus-Stacking sowie ein mit 2,8 Megapixeln auflösendener elektronischer Sucher. Wie die Panasonic LX100 kann auch die  Leica D-Lux 7 dank…

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Leica S3 mit 64 Megapixel-Sensor

Leicas digitale Mittelformatkamera S2 ist mittlerweile 10 Jahre alt. Im Frühjahr 2019 soll das weiter entwickelte Nachfolgemodell der Spiegelreflexkamera auf den Markt kommen. Die offensichtlichste Verbesserung der Leica S3 ist die Erhöhung der Auflösung von 37,5 auf 64 Megapixel. Der exklusiv für Leica neu entwickelte Sensor hat mit 30 × 45 Millimeter das gleiche Format wie bisher und bietet neben der im Vergleich zum Vorgängermodell um 71 Prozent höheren Auflösung einen Dynamikumfang von 15 Blendenstufen sowie eine maximale ISO-Einstellung von 50.000. Die Leica S3 wird eine Serienbildrate von bis zu drei Bildern pro Sekunde erreichen und Videos in 4K aufnehmen können, wobei die ganze Fläche des Sensors genutzt wird. Weitere Angaben machte Leica noch nicht.   Pressemitteilung von Leica   Leica S3:…

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photokina 2018: Es geht los!

Gestern war der Pressetag der photokina 2018 – oder „Medientag“, wie es heutzutage heißt. Ich machte mich als rasender DOCMA-Reporter auf, die Pressetermine der Kamerahersteller abzuklappern. Der Medientag der photokina 2018 begann mit Sony, die relativ kurzfristig noch eine Pressekonferenz um 10 Uhr angesetzt hatten. Sollte es etwa doch noch neue Produktankündigungen geben? Und was bedeutete der „Sony Strategy Update“, mit dem die Präsentation von Kenji Tanaka, Sonys Vizepräsident und Senior General Manager für die Fotoprodukte, überschrieben war? Tatsächlich war es dann aber eine Tour d’Horizon zu Sonys E-Mount-Kamerasystem. Den unausgesprochenen Hintergrund bildete Canons und Nikons Ankündigungen eigener spiegelloser Kleinbildsysteme, und wohl auch die Ankündigung der L-Mount-Allianz zwischen Leica, Panasonic und Sigma. Tanaka betonte Sonys fünfjährige Erfahrung in diesem Segment, die…

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Spiegellose Kleinbildkameras: Was kommt da auf uns zu?

Vor wenigen Wochen stellte Nikon sein spiegelloses Z-System vor, nun folgte Canon mit dem EOS-R-System, womit sich die Zahl der Anbieter im spiegellosen Kleinbildbereich verdoppelt hat. Mit weiteren Ankündigungen ist am 25. September 2018 auf der photokina zu rechnen. Was bedeutet das für den Kameramarkt und wie sieht die Zukunft der Spiegelreflexsysteme aus? Spiegellose Kleinbildkameras: Was kommt da auf uns zu? In den nunmehr zehn Jahren spiegelloser Kamerasysteme wurde immer wieder prophezeit, dass die etablierten Spiegelreflexsysteme bald durch die spiegellose Konkurrenz verdrängt würden. Dessen ungeachtet behaupteten Canon und Nikon lange ihre Marktführerschaft – und zwar mit Spiegelreflexkameras. Canons spiegelloses EOS-M-System mit APS-C-Sensoren und Nikons 1-Zoll-System waren bewusst so konzipiert, dass sie die Dominanz der DSLRs nicht gefährdeten. Die Einführung der…

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Nahvorsatz für Leica M- und TL-Objektive

Mit dem Leica Elpro 52 ergänzt Leica das Zubehörprogramm um einen neuen Nahvorsatz für Leica M- und TL-Objektive, der das Anwendungsspektrum ausgewählter Objektive für die Makro-Fotografie erweitert. Der Objektiv-Vorsatz besteht aus zwei miteinander verkitteten Linsen mit Mehrschicht-Antireflex-Vergütung und wird wie ein Filter in das Gewinde des Objektivs eingeschraubt. So verringert er die Naheinstellgrenze und ermöglicht Detailaufnahmen in einem Maßstab von bis zu 1:1 – je nach verwendetem Objektiv. Der Leica Elpro 52 kostet 355 Euro. Im Lieferumfang sind zwei Adapter für 46-Millimeter- und 49-Millimeter-Filtergewinde enthalten, mit denen der Nahvorsatz an insgesamt mehr als 20 Leica M- und TL-Objektiven genutzt werden kann. Eine Übersicht der verwendbaren Objektive können Sie hier herunterladen. Die in der Tabelle angegebenen Abbildungsmaßstäbe beziehen sich auf die…

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Kompaktes Teleobjektiv für Micro-FourThirds

Mit dem Leica DG Elmarit 200mm (400mm KB) / F2.8 / Power O.I.S kündigt Panasonic sein erstes, besonders kompaktes, lichtstarkes Teleobjektiv für Micro-FourThirds mit Festbrennweite an. Das staub- und spritzwassergeschützte sowie frostsichere Objektiv bietet, umgerechnet auf das Kleinbildformat, eine Brennweite von 400 mm. Es ist mit einem Bildstabilisator ausgestattet und eignet sich für Tier- und Sportaufnahmen. Der mitgelieferte 1,4-fach-Telekonverter verlängert die Brennweite auf kleinbildäquivalente 560mm bei f4.0. Optional ist auch ein Zweifach-Konverter erhältlich. Dank seiner kompakten Bauweise mit 18cm Länge und knapp 1,3 kg Gewicht eignet sich das Objektiv gut für Aufnahmen aus der freien Hand. Im Zusammenspiel mit den spiegellosen Lumix-Systemkameras unterstützt es zudem die duale Bildstabilisierung (Dual I.S.). Zum optischen System gehören 15 Linsen in 13 Gruppen, darunter…

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Cine-Objektive – was sind sie, wer braucht sie?

In letzter Zeit bringen immer mehr Objektivhersteller Cine-Linsen beziehungsweise Cine-Objektive heraus – teilweise neue Rechnungen, teils Varianten vorhandener Objektive, die für Video-Anwendungen optimiert sind. Was hat es mit diesen Objektiven mit den charakteristischen Zahnkranz-Ringen auf sich? Sind sie für Fotografen überhaupt interessant? Cine-Objektive gab es natürlich schon immer, aber in der Fotografie spielten sie keine Rolle. Objektive für Standbilder und solche für Filme gehörten zwei verschiedenen Welten an – für die einen interessierten sich Fotografen, für die anderen Kameraleute. In der letzten Zeit beginnen sich die Sphären jedoch zu vermischen: Nachdem Systemkameras mit und ohne Spiegel immer öfter für Filmaufnahmen genutzt werden, beginnen Hersteller von Foto-Objektiven auch den Cine-Markt zu erobern. Sigma kündigte Ende letzten Jahres eine Serie von acht Cine-Objektiven…

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Trends im Objektivbau: Dick und rund – na und?

Trends im Objektivbau: Warum nur sind Normalobjektive in den letzten Jahren so groß und schwer geworden? Das Zeiss Otus 1.4/55 mm, das Sigma Art 50mm F1,4 DG HSM und das Leica Summilux-SL 1:1,4/50 mm ASPH. spielen in der 1-Kilo-Klasse und messen 10 Zentimeter oder mehr. Muss das sein? Und was bestimmt überhaupt die Größe und das Gewicht eines Objektivs? Zugegeben: Die genannten Objektive sind nicht nur groß und schwer, sie gewährleisten auch eine überragende Bildqualität mit einer Maßstäbe setzenden Schärfe. Aber damit ist die Frage noch nicht beantwortet. Das Leica Summilux-M 1:1,4/50 mm ASPH. beispielsweise wiegt 335 Gramm und ist 52,5 mm lang – ungefähr so lang wie seine Brennweite. Das neuere Apo-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. wiegt 300 Gramm und…

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Halbes Mittelformat: Halb leer oder halb voll?

Welchem Mittelformat gehört die Zukunft? Ich war schon im vergangenen Jahr auf das Thema eingegangen, muss aber noch einmal darauf zurückkommen: Die Bedeutung des Mittelformats wird künftig wachsen und Mittelformatkameras werden sich zur Konkurrenz für professionelle Kleinbildkameras entwickeln, aber das gilt nur für die „kleinen“ Mittelformate von 44 x 33 mm oder 45 x 30 mm. Natürlich bleiben Sensoren mit 44 x 33 mm deutlich hinter den Bildformaten des Rollfilms zurück, die einst das Mittelformat definierten. In der analogen Zeit waren die typischen Mittelformate 6 x 6 (56 x 56 mm), 6 x 4,5 (42 x 56 mm), 6 x 7 (56 x 68 mm) und 6 x 9 (56 x 83 mm). Heutzutage gibt es immerhin Mittelformatkameras mit Sensoren…

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Hinter’m Horizont geht’s weiter – photokina 2016 und die Zukunft

Die photokina ist beendet, aber hat sie eine Richtung aufgezeigt, in die sich die Fototechnik entwickelt? Die Marktführer ließen keine langfristige Strategie erkennen; die Akzente setzten andere. DOCMA macht sich Gedanken zur photokina 2016 und die Zukunft. Die gute Nachricht ist, dass es mit der photokina weitergehen soll. Das Datum der nächsten Weltmesse der Fotografie steht schon fest: 25. bis 30. September 2018. Mit geschätzt rund 191.000 Besuchern war die Messe in diesem Jahr auch gut besucht – etwas besser sogar als die photokina 2014. Der Anteil der jüngeren Besucher (unter 30 Jahren) ist um ein Fünftel gestiegen. Wären die Eintrittspreise nicht so hoch gewesen (53 Euro für eine Tageskarte, 33 Euro im Vorverkauf), hätte die photokina vermutlich noch ein…

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Was bringt die photokina?

Alle (zwei) Jahre wieder streben alle Fotointeressierten nach Köln, zur „Weltleitmesse“ der Fotografie. Die Fotobranche steckt allerdings in der Krise, was auch an der photokina nicht spurlos vorüber gegangen ist. Wer weiß, ob es 2018 überhaupt noch eine photokina als eigenständige Messe geben wird? Freuen wir uns also erst einmal auf die Neuigkeiten, die ab dem 20. September 2016 gezeigt werden. Wie viele andere Messen bleibt die photokina unentschieden zwischen einer reinen Fachmesse und einer Messe für Endverbraucher. Das erstmals in diesem Jahr verwirklichte neue Konzept setzt auf Events und Erlebnisse und weniger auf Produkte. Und der Besucher wird jetzt wie bei IKEA geduzt: „Knipsen, Bearbeiten, Teilen – Like! Das Fotografieren mit dem Smartphone wird immer einfacher – und wichtiger.…

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Mit der Leica SL zurück in die Zukunft

Heute ist der 21. Oktober 2015, der Tag, an dem Marty McFly in „Zurück in die Zukunft II“ mit dem zur Zeitmaschine umgebauten DeLorean in der Zukunft landet. Tatsächlich gibt es heute zwar noch immer keine echten Hoverboards, dafür aber ein neues Kleinbild-Kamerasystem von Leica, mit dem sie dort neu anknüpfen, wo ihr Ausstieg aus dem Spiegelreflexsegment vor sechs Jahren eine Lücke gelassen hatte. Und ich komme nicht aus der Vergangenheit oder der Zukunft, sondern geradewegs von Leicas Launch-Event in Wetzlar, wo das neue System vor wenigen Stunden vorgestellt wurde. Leider können wir weder in die Zukunft reisen, noch in der Vergangenheit einst begangene Fehler ungeschehen machen. Bei Leica mag man oft bedauert haben, zwar schon in den 70er Jahren…

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Runderneuert: Leica M Monochrom

Die Leica Camera AG hat ihre Schwarzweiß-Vollformatkamera Leica M Monochrom technisch überarbeitet. Sie verfügt jetzt über den gleichen Maestro-Bildprozessor wie das Schwestermodell Leica M, einen auf zwei Gigabyte erweiterten Arbeitsspeicher sowie einen Sensor, der 24 Megapixel statt der bisherigen 18 Megapixel Auflösung und einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 320 bis ISO 25000 bietet. Die Kombination Arbeitsspeicher/Bildprozessor ermöglicht laut Leica für eine auf das Dreifache gesteigerte Serienbildgeschwindigkeit mit circa 3 Bildern/sec. Neu ist auch eine Live-View-Funktion auf dem mit 921600 Pixeln auflösenden 3-Zoll-Display, die alternativ zum Messsucher genutzt werden kann. Das Vorgängermodell verfügte lediglich über einen Monitor mit 2,5 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 230000 Punkten. Für die Fokussierung bietet der Live-View zwei zusätzliche Methoden an: Den Live-View-Zoom zur 10-fachen Vergrößerung des…

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