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HDR – Kontraste im Griff

Für die neue DOCMA-Ausgabe hat Michael J. Hußmann die Leistung von drei HDR-Programmen unter dem Aspekt der Kontrastverbesserung verglichen.

Die Rolle von HDR-Plug-ins und -Anwendungen changiert zwischen Hilfsmitteln zur Bewältigung großer Szenenkontraste auf der einen Seite und Mitteln zur Erzielung eines bestimmten Looks auf der anderen. Michael J. Hußmann hat das Plug-in Nik HDR Efex Pro 2 und die Stand-alone-Apps HDR Expose 3 und Photomatix Pro speziell unter dem Aspekt verglichen, was sie zur Verbesserung der Kontraste leisten, notfalls auch auf Basis eines einzigen, mehrmals mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen entwickelten Raw-Bildes.
Der ursprüngliche Zweck der HDR-Technik war es, mit einer Belichtungsreihe auch noch sehr große Szenenkontraste zu bewältigen und diesen Kontrast durch ein Tone-Mapping so zu komprimieren, dass der so vergrößerte Dynamikumfang auch noch auf dem Bildschirm oder gar in einem Print erhalten bleibt, obwohl letzteres nur wenige Blendenstufen zu unterscheiden vermag. Zunehmend wurde die HDR-Technik dann aber wegen des besonderen Looks solcher Bilder eingesetzt, auch wenn es gar nicht darum geht, extrem große Kontraste zu bewältigen. HDR-Software muss daher vor allem danach bewertet werden, was sie für die effektvolle Aufbereitung der Kontraste leistet.

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