Michael J. Hußmann

Michael J. Hußmann gilt als führender Experte für die Technik von Kameras und Objektiven im deutschsprachigen Raum. Er hat Informatik und Linguistik studiert und für einige Jahre als Wissenschaftler im Bereich der Künstlichen Intelligenz gearbeitet.
  • Vor gut 170 Jahren ließ ein rassistischer Naturforscher afroamerikanische Sklaven fotografieren, um die Unterlegenheit einer schwarzen Rasse zu belegen, und überließ die Bilder am Ende der Harvard University. Nun prozessiert eine mutmaßliche Nachfahrin (in fünfter Generation) eines der Porträtierten gegen die Universität, aber welche Rechtsgüter sind hier überhaupt strittig? RentyMehr

  • Von Sachbüchern erhofft sich der Leser Antworten auf konkrete Fragen, und in dieser Reihe befragt Michael J. Hußmann Fachbücher dazu, welche Antworten sie geben können. In „Faszination Waldfotografie“ stellt der Autor Kilian Schönberger ein Motiv in den Fokus, das seit der Romantik als deutsche Sehnsuchtslandschaft gilt. Zwar ist inzwischen nurMehr

  • Es sah lange nach einem herbeigeschriebenen Skandal aus, aber nun gab es doch klar antisemitische Motive in einem Bild auf der gerade eröffneten documenta 15 zu sehen, noch dazu einem riesengroßen Werk auf einem zentralen Platz, das daraufhin erst verhüllt wurde und nun abgebaut wird. Was ist denn da inMehr

  • Zum vorläufigen Abschluss meiner lockeren Serie zu Themen rund um die Künstliche Intelligenz widme ich mich dem Thema des Bewusstseins: Können Maschinen mit einer geeigneten Software ein Bewusstsein haben? Sollten sie? Und wozu haben wir überhaupt eines? Falls Sie nun denken, dass eine KI mit Bewusstsein doch in das ReichMehr

  • Lebenslanges Lernen gilt heutzutage als unabdingbar, aber die neuronalen Netze in unseren Kameras und Bildbearbeitungsprogrammen kommen fertig ausgelernt zum Kunden und lernen im praktischen Einsatz nichts mehr dazu. Warum ist das so? Künstliche neuronale Netze stecken mittlerweile in vielen Bildbearbeitungsprogrammen und der Firmware neuerer Kameras. Anders als klassische algorithmische RechenverfahrenMehr

  • Um den Horizont gerade zu rücken, können Sie den Regler »Drehen« im Bedienfeld »Transformieren« verwenden (a). Außer in einer vergrößerten Ansicht ist das »Freistellen und gerade ausrichten«-Werkzeug (b) empfehlenswerter: Bei der Wahl von »Winkel« (c) wird der Beschnittrahmen live aktualisiert, Sie können den Drehwinkel durch Aufziehen einer Hilfslinie festlegen (d)Mehr

  • Auf dem DSLR-Markt dominierten lange Zeit die APS-C-Modelle, und möglicherweise tun sie das bis heute – ein nennenswerter Teil der verkauften Systemkameras sind ja immer noch solche mit Rückschwingspiegel. Im Segment der Spiegellosen sieht es noch ein bisschen anders aus, aber nach einigen Ankündigungen der jüngsten Zeit kann man sagen:Mehr

  • Denkende Computer?

    Über das Buzzword „Künstliche Intelligenz“ hatte ich letzte Woche schon etwas geschrieben, und darauf hingewiesen, dass mit KI-Features beworbene Produkte durchweg nichts mit (künstlicher) Intelligenz zu tun haben – was ihren oft beeindruckenden Leistungen wohlgemerkt keinen Abbruch tut. Aber könnten Maschinen überhaupt dem menschlichen Denken nahe kommen? Meoma, der künstlicheMehr

  • Kürzlich hatte ich hier angesprochen, dass das Schlagwort „Künstliche Intelligenz“ gerade im Bereich der Bildbearbeitung oft inflationär gebraucht wird. Neue Features von Anwendungen oder auch der Firmware von Kameras mögen beeindruckende Ergebnisse erzielen (siehe die Beiträge von Olaf Giermann an dieser Stelle), aber mit Intelligenz haben sie wenig zu tun.Mehr

  • Wenn man die aktuellen Entwicklungen in der Sensortechnologie verfolgt, stößt man nur selten auf Neuerungen, die klassische Bildsensoren betreffen, wie sie in unseren Kameras stecken. Ein großer Teil der Forschung gilt neuen Konzepten wie beispielsweise ereignisbasierten Sensoren, deren Arbeitsweise der unserer Augen näher kommt. Als ich 1978 in Hamburg meinMehr

  • Am Beispiel von Wernher von Braun erzählt der britische Fotograf Lewis Bush die Geschichte der Raumfahrt, die als Projekt der gesamten Menschheit glorifiziert wird, deren Ursprung aber in der Militärtechnik liegt. Das erste Foto aus dem All, aufgenommen aus einer Höhe von 105 Kilometern. Den Anstoß zu seinem Buchprojekt bekamMehr

  • Vergesst Zeitreisen!

    Zeitmaschinen gehören zur Standardausstattung von Science-Fiction-Romanen und -Filmen, aber sind Reisen in der Zeit wirklich möglich? Oder, anders formuliert: Ergibt die Vorstellung von Zeitreisen überhaupt einen Sinn? Ich habe da meine Zweifel. Eine Illustration von Arthur Stanley Eddington, der den Begriff des „Zeitpfeils“ geprägt hat Unter all den Größen, mitMehr

  • Wie Olaf Giermann hier schon letzte Woche schrieb, ist Photoshop jüngst der Filter »Verwacklung reduzieren« abhanden gekommen. Auch die einem ähnlichen Zweck dienende Software Piccure, über die wir in DOCMA berichtet hatten, gibt es nicht mehr; ihr Entwickler, die Tübinger Firma Intelligent Imaging Solutions, wurde vor einem Jahr liquidiert. DasMehr

  • Warum gibt es zwar weißes, rotes, grünes, gelbes, blaues und sogar purpurnes Licht, aber kein braunes? Warum existiert kein dunkles Orange und kein helles, gesättigtes Braun? Ein paar Anmerkungen zu einer seltsamen Farbe … Manche werden erleichtert sein, dass hier nicht die Nazis das Thema sind – oder der FCMehr

  • Über den Unterschied zwischen Quad-Bayer- und Quad-Pixel-Sensoren hatte ich schon vor sechs Wochen an dieser Stelle etwas geschrieben. Gestern ist Richard Butler in einem Artikel auf DPReview auf dasselbe Thema eingegangen und hat in diesem Zusammenhang eine steile These aufgestellt: Sony und Panasonic verwenden in bestimmten Kameras Quad-Bayer-Sensoren, ohne esMehr

  • Von Sachbüchern erhofft sich der Leser Antworten auf konkrete Fragen, und in dieser Reihe befragt Michael J. Hußmann Fachbücher dazu, welche Antworten sie geben können. „Objektfotografie – Die große Fotoschule“ führt in die Fotografie unbelebter Motive und speziell in die Produktfotografie ein. Folgt man dem Autor Jürgen Herschelmann, ist dieMehr

  • Die einen Fotografen bevorzugen einen Raw-Workflow, die anderen schwören weiter auf die JPEGs, wie sie die Kamera speichert. Diese OOC-Bilder (kurz für „out of camera“) sehen im Wettbewerb mit Smartphones einerseits und KI-gestützten Raw-Konvertern andererseits jedoch zunehmend alt aus. Am Anfang, also unmittelbar nach der Aufnahme, stehen immer die RohdatenMehr

  • Malen nach Zahlen, Teil 2

    In der Bildbearbeitung mit dem Computer geht es darum, bestimmte visuelle Eindrücke zu erzeugen, und das Mittel dazu sind mathematische Berechnungen. Einige Probleme, die sich daraus ergeben, hatte ich bereits vor zwei Monaten hier geschildert, aber es gibt noch ein paar mehr. Wenn man im Farbwähler von Photoshop zwischen RGBMehr

  • Der Bau von Satelliten ist nicht mehr allein die Domäne der großen Raumfahrtunternehmen; auch kleinere Firmen und Institutionen können auf Basis handelsüblicher Komponenten eigene Satelliten konstruieren und zu überschaubaren Kosten in eine Erdumlaufbahn befördern lassen – wie beim japanischen KITSUNE-Projekt. Ricoh meldete vor ein paar Tagen, dass eines seiner Pentax-ObjektiveMehr

  • Seit vielen Jahren wird an dreischichtigen Sensorkonzepten gearbeitet, die ähnlich wie ein Farbfilm aufgebaut sind und an jeder Stelle alle Farben eines Bildes registrieren können. Außer Foveon/Sigmas X3-Sensor und dessen Varianten hat keiner die Marktreife erreicht und auch dieser Dreischichtsensor ist nicht ohne Probleme. Ob ein neues Design auf BasisMehr

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