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Leica M für Puristen

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Die Leica Camera AG erweitert das M-System um eine vierte digitale Messsucherkamera. Die Leica M (Typ 262) soll die Puristen unter den Leica-Fotografen ansprechen, für die das Filmen und eine Live-View-Funktion überflüssig sind. Wie alle digitalen M-Kameras ist auch sie mit einem CMOS-Vollformat-Sensor mit 24 MP sowie einem Maestro-Prozessor ausgestattet. Die Deckkappe des Gehäuses besteht aus Aluminium, was die Kamera rund 100 Gramm leichter macht als ihre Schwestermodelle. Die „made in Germany“-Gravur befindet sich auf der Kamera-Rückseite. Weitere Unterschiede sind die geringere Größe des Logos und die seitliche Abstufung der Deckkappe – Designdetails, die von der Leica M9 bekannt sind.

Für möglichst diskretes Fotografieren ist die Kamera mit einem Verschlussaufzug ausgestattet, der im Einzelbild-Modus leiser arbeitet als bei der M (Typ 240) und eine Auslösefrequenz von bis zu zwei Bildern pro Sekunde ermöglicht. Im Serienbild-Modus erlaubt die M (Typ 262) die gleiche Geschwindigkeit wie ihr Schwestermodell und schießt bis zu drei Bilder in der Sekunde.

Zum Bedienkonzept gehören die typische manuelle Fokussierung über Sucher und Entfernungseinstellring am Objektiv sowie die Möglichkeit, die Belichtungszeit manuell oder automatisch einzustellen. Der Weißabgleich erfolgt über eine nur dafür ausgelegte Taste auf der Kamerarückseite.

Die Leica M (Typ 262) ist ab Ende November 2015 zum empfohlenen Verkaufspreis von 5500 Euro erhältlich. Die technischen Daten finden Sie im Datenblatt, weitere Informationen auf den Internetseiten von Leica.

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