Software

Neurapix-Update: Neue Optionen für Gruppierung und Sortierung bei der Bildauswahl

Das Software-Unternehmen Neurapix erweitert den Funktionsumfang seines kostenlosen Auswahl-Werkzeugs „Neurapix Culling“. In der aktuellen Beta-Phase erhält das Programm neue Möglichkeiten zur Gruppierung und Sortierung von Bildbeständen mittels Künstlicher Intelligenz.

Die Software erkennt nun inhaltliche Zusammenhänge und stellt ähnliche Motive für einen direkten Vergleich nebeneinander dar. Besonders bei Serienaufnahmen greift ein neuer Sortier-Algorithmus. Die KI identifiziert beispielsweise das schärfste Auge innerhalb einer Abfolge von Porträts und platziert dieses Bild an der Spitzenposition. Anwender sollen dadurch zeit sparen, indem sie lediglich den besten Treffer einer Serie sichten und direkt zum nächsten Motivkomplex springen, statt sich durch ähnliche, aber fehlerbehaftete Bilder zu klicken.

Zusätzlich blendet das Programm jetzt die ursprünglichen Fokuspunkte der Kamera ein. Dies erlaubt eine schnelle Prüfung, ob die Schärfe exakt auf dem gewünschten Detail liegt, etwa bei einem Wimpernschlag während einer Hochzeitszeremonie. Ein neuer Filter für bereits vergebene Markierungen unterstützt mehrstufige Auswahlprozesse. Fotografen grenzen damit zum Beispiel eine bestehende Auswahl von drei Sternen weiter ein, um die finale Kollektion für den Kunden zu bestimmen.

Weitere Funktionen zur Beschleunigung des Arbeitsablaufs befinden sich laut Unternehmen in der Entwicklung. „Neurapix Culling“ bleibt fester Bestandteil des Lightroom-Plugins als Zusatzprogramm für die Bildverwaltung und steht Nutzern ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Die neuen Funktionen erfordern eine Aktualisierung des Plugins.

Weitere Informationen finden Sie auf der Neurapix-Website.

Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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