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Profi-Panoramen mit spiegellosen Kameras

bredenfeld: Profi-Panoramen mit spiegellosen Kameras

Profi-Panoramen mit spiegellosen Kameras: Das Sony Center in Berlin

Fotografen, die mit DSLRs unterwegs sind, gehören mehrheitlich der Canon- oder Nikon-Fraktion an. Spiegellose Systemkameras waren für Profis bis jetzt noch eher ein Minderheiten­programm. Das ändert sich momentan. Am Beispiel der Panoramafotografie beleuchtet Thomas Bredenfeld die neuen Möglichkeiten, die sich angesichts schwindender Systemgrenzen ergeben.

Bei der professionellen Arbeit in der Panoramafotografie kommt man sehr bald nicht mehr mit einem einzigen Panoramakopf oder einer einzigen Kamera aus, sondern wird für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten unterschiedliche Werkzeuge benutzen. Ein Gigapixel-Panorama, das für riesige Aus­drucke benötigt wird, nimmt man anders auf als eine sphärische Ansicht, die für eine Panorama-Tour im Web gedacht ist.

Gerade letztere Anwendung verlangt ein Equipment, das schnell, einfach und handlich ist, trotzdem aber eine professionelle Qualität liefert. Darum soll es hier gehen.

Profi-Panoramen mit spiegellosen Kameras: Auflösung zählt

Bei der Produktion von sphärischen Panoramen haben sich DSLRs mit hohen Auflösungen in Kombination mit Fisheye-Objektiven durchgesetzt, die mit vier bis acht Aufnahmen eine komplette Kugel von 360° ×180° abbilden. In diesem Bereich ist das Megapixelrennen noch keineswegs beendet. Je weiter der Blickwinkel, desto wichtiger ist die Auflösung des Kamera-Sensors, da man ja nur wenige Bilder zur Verfügung hat. Als Optimum gelten vier Hochformat-Aufnahmen, die in der Vertikalen 180° abdecken und damit vom Boden (Nadir) bis zum Zenit alles zeigen. Etwa 120° Bildwinkel pro Aufnahme auf den kurzen Seiten reichen dann montiert für eine 360°-Rundumsicht aus.

Profi-Panoramen mit spiegellosen Kameras: Canon-Kamera mit 36 Megapixeln?

In beiden großen DSLR-Systemen gibt es deutliche Grenzen, wenn man die Pixelausbeute bei sphärischen Panoramen maximieren will. Bei Canon geht nicht mehr als das 8–15 mm-Fisheye an einer EOS 5D Mark III, wenn man 12 mm für einen vertikalen Blickwinkel von 180° einstellt. Bei Nikon helfen die 36 Megapixel der D800 kaum, weil es kein passendes Fisheye in diesem Bereich gibt.

Was aber, wenn man die Möglichkeit hätte, das Beste aus beiden Welten zu bekommen? Das geht glücklicherweise seit geraumer Zeit: Die spiegellosen Systemkameras haben durch das Fehlen des Spiegelkastens ein wesentlich kürzeres Auflagemaß. Was ursprünglich für den Bau kompakterer Objektive gedacht war, versetzt jetzt diverse Hersteller in die Lage, Adapter zu bauen, mit denen man Zugriff auf ein riesiges Angebot an Objektiven hat. Das freut die Street-Fotografen, die legendäres, lichtstarkes „Altglas“ an aktuelle Digital-Auflösung ankoppeln können, lässt aber auch insgesamt die Systemgrenzen verschwimmen. Dasselbe gilt für die Panoramafotografie, wo ein ganz besonderes Augenmerk auf der Sony Alpha 7R liegt, deren 36 Megapixel damit auch für adaptierte Canon-Objektive zugänglich werden.

Wie das oben abgebildete Panorama mit der Sony Alpha 7R und einem Fisheye-Objektiv erstellt wurde, lesen Sie in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung in der neuen DOCMA-Ausgabe, die Sie  im Zeitschriftenhandel bekommen und  in unserem Webshop bestellen können. Wenn Sie sofort weiterlesen möchten, kaufen Sie sich im Webshop die PDF-Version des Heftes.

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DOCMA62_CoverWeitere Informationen zu dieser Ausgabe finden Sie hier.

 

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