Thomas Bredenfeld

  • Photo of Lightroom-Tipp: Rote-Augen-Korrektur

    Zum Bereich der lokalen Bildkorrekturen in Lightroom gehört auch die Rote-Augen-Korrektur, das Spezialwerkzeug für das Entfernen roter Augen. Diese entstehen durch frontales Blitzlicht nahe der optischen Achse, das vom gut durchbluteten und daher roten Augenhintergrund reflektiert wird [2]. Für die Rote-Augen-Korrektur definieren Sie je nach Bildperspektive einen kreis­förmigen oder elliptischen Bereich, in dem Lightroom die Pupille sucht und den roten Bildanteil darin entsättigt und abdunkelt [3]. Mit »Pupillengröße« und »Abdunkeln« lässt sich die Korrektur fein justieren [1]. Für den andersfarbigen Augenhintergrund von Haustieren gibt es die Variante »Haustieraugen« [1 a].   Lightroom hat neben der Rote-Augen-Korrektur noch eine Reihe weiterer Werkzeuge für die lokale Bildkorrektur zu bieten. Wie Sie Teilbereiche eines Bildes damit gezielt bearbeiten können, lesen Sie in der Lightroom-Akademie…

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  • Photo of Tipp: Freistellen in Lightroom

    Wenn Sie Objekte freistellen ­müssen, um beispielsweise einen weißen Hintergrund einzuziehen [1], können Sie das meistens auch mit den Werkzeugen in Lightroom erledigen. Hierzu wählen Sie im Modul »Entwickeln« den »Korrekturpinsel« (»K«) aus [2 e]. Mit einer starken Aufhellung [2 f] malen Sie nun von außen am Objekt entlang. Die standardmäßig rote Einfärbung [2 g] hilft dabei. Wichtig für diesen Zweck ist die Option »Automatisch maskieren« [2 d], die sich sozusagen die Kanten selbst sucht. Für größere Flächen lässt sich ein Pinsel mit einem größeren Durchmesser [5 a] unter »A« [2 c] einrichten, während man kleinere Details und Ecken gut mit einem kleineren Pinsel [2 b] maskieren kann. Diesen legen Sie als Pinsel »B« an [2 c]. Haben Sie versehentlich das Objekt selbst übermalt, so können Sie es mit…

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  • Photo of Tipp: In Lightroom verschlagworten

    Selbst wenn Sie ein hervorragendes visuelles Gedächtnis haben sollten, sind Sie beim Aufstöbern von Bildern in größeren Beständen auf eine gut durchsuchbare Struktur des Lightroom-Katalogs angewiesen. Der Schlüssel dazu ist die durchdachte Vergabe von Stichwörtern. Thomas Bredenfeld zeigt Ihnen die Werkzeuge für die Verschlagwortung Ihres Archivs. Je länger Sie fotografieren und je mehr Ihr Katalog anwächst, desto höher wird sein ideeller und bei Profis auch materieller Wert. Um diesen Wert zu nutzen, müssen Sie zielsicher den schwarzweißen Pudel vor einem blauen Haus aus dem Jahr 1998 wiederfinden, oder die Bilder eines Auto-Shootings bei der Firma XYZ in München. Durchsuchbarkeit und eine klare inhaltliche Struktur entscheiden, ob Ihr Archiv einen Wert hat oder nur eine riesige Anhäufung von Daten ist. In…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Alt-Taste

    Tonwertkontrolle mit der Alt-Taste Im »Entwickeln«-Modul können Sie ­ausgefressene Lichter und ­zugelaufene Schatten rot beziehungsweise blau hervor­he­ben, indem Sie die Taste »J« drücken. So lässt sich verhindern, dass Sie beim Verschieben von Reglern im Panel »Grundeinstellungen« allzu extreme Einstellungen wählen. Wenn Sie beim Ändern der sechs Regler im Abschnitt »Tonwert« gleichzeitig die »Alt«-Taste drücken, wird auch ein Clipping einzelner Farbkanäle auf weißem, respektive schwarzem Hintergrund angezeigt.   Mehr Tipps und Tricks zu Lightroom finden Sie in der neuen DOCMA 72 (5/2016) Das DOCMA-Heft bekommen Sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel, an Bahnhöfen und Flughäfen sowie bei uns im DOCMA-Shop. Dort (und nur dort) können Sie zwischen der ePaper-Ausgabe und dem gedruckten Heft wählen. Jetzt gibt es auch beides zusammen im Kombi-Abo.…

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  • Photo of Das Web-Modul von Lightroom

    Neben der materiellen Ausgabe als Druck oder Fotobuch ist die Online-Darstellung von Fotos die wichtigste Form der Präsentation. In Lightroom stehen Ihnen dafür zwei Wege offen, die über das Web-Modul beziehungsweise die Ver­öffent­lichungsdienste führen.   Das Web-Modul von Lightroom: Übersicht, Auswahl, Vorlagen Das Web-Modul Wie die übrigen Ausgabe-Module »Buch«, »Diashow« und »Drucken« gliedert sich das entsprechende Lightroom-Fenster für das »Web«-Modul in die linke Seitenleiste mit dem Panel »Vorlagenbrowser« (a) und die rechte Seitenleiste (b) mit den einzelnen Panels für die Einstellungen. Letztere passen sich an den jeweiligen Typ der Webgalerien an. Galerieauswahl Das Panel »Layoutstil« legt den grundsätzlichen Typ der Webgalerie fest, mit der Lightroom eine Bildersammlung ausgibt. Mit »Weitere Galerien online suchen« (b) werden Sie zu den Add-ons auf…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Farbsäume entfernen, aber vorsichtig!

    Die lästigen Farbsäume entfernen, die von den beiden Arten der chromatischen Aberration („CA“) herrühren, läßt sich in Lightroom leicht erledigen. Zur Korrektur komplementärfarbiger Säume (Farb­querfehler, die laterale oder transversale CA) brauchen Sie nur bei ­»Chromatische Aberration entfernen« (im Modul »Entwickeln« unter »Objektivkorrekturen > Farbe«) ein Häkchen zu setzen (b). Je nach Objektiv, besonders bei Weitwinkeln (a), verbleiben mitunter noch violette Säume (Farblängsfehler, axiale oder longitudinale CA). Diese können mit der Pipette direkt im Bild aufgenommen werden (c), die die Säume dann über die beiden Werte »Intensität« und »Lila Farbton« selektiv entsättigt (d). Leider zieht das jedoch bei manchen Bildern an Kanten mit starkem Kalt-Warm-Kontrast diverse Blau- und Violetttöne in Mitleidenschaft und verschiebt diese in die Richtung schmutziger Rot- und Orangetöne…

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  • Photo of Tipp: Druckausgabe direkt aus Lightroom

    Das Druck-Modul erlaubt die Ausgabe Ihrer Fotos direkt aus Lightroom, ohne dass das Layout in einem anderen Programm erledigt werden muss. Mit einigen Gestaltungs­möglichkeiten und professioneller Farbbehandlung können Sie schnelle Ansichtsprints für Ihre Kunden machen oder Ihre eigenen Fine-Art-Prints produzieren. Vom Kontaktbogen bis zum Fine-Art-Print – all das können Sie direkt aus Lightroom drucken. Das »Druck«-Modul erlaubt die Ausgabe Ihrer Fotos ohne weitere Programme wie beispielsweise die Layout-Anwendung InDesign. Sie können ein Bild mehrfach auf einem Bogen platzieren (etwa für Postkarten), Ihrem Kunden Ihre Auswahl der Fotos eines Shootings in der klassischen Form eines Kontakt­bogens zur Abnahme vorlegen oder, wenn Sie die nötige Ausrüstung haben, Fine-Art-Prints auf einem Großformatdrucker ausgeben. Da Lightroom den Umgang mit Farbprofilen unterstützt, sind hier professionelle…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Autofokus-Punkte anzeigen

    Für manche Fotografen mag es schon interessant sein, im Nachhinein sehen zu können, auf welches Bilddetail der Autofokus bei der Aufnahme scharfgestellt hat. Andere würden gern die Eigenheiten ihrer Kamera besser kennenlernen, also erfahren, welche Messfelder Treffer produzieren, wenn man der Kamera die Wahl lässt. Für Kameras, die die Zuordnung der Treffer zu den Autofokusfeldern in die EXIF-Daten schreiben, gibt es das kostenlose Lightroom-Plug-in „Show Focus Points“, das Autofokus-Punkte anzeigt. Aktive Autofokuspunkte werden dabei rot gekennzeichnet (a). Das Plug-in unterstützt derzeit DSLRs von Canon und Nikon; die Unterstützung weiterer Kamerahersteller ist in Arbeit. Eine weitere Anwendung des Plug-ins ist eine erste Überprüfung für den Fall, dass Sie Ihrem Autofokus nicht so ganz über den Weg trauen. Zunächst sollten Sie in…

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  • Photo of Präsentation: Lightrooms Diashow

    Sie kann als eine schnelle Präsentation für den Kunden oder für ein Display auf einem Messestand gedacht sein; daneben ist sie auch der Nachfolger der klassischen 70er-Jahre-Abend­gestaltung mit Freunden: Die Diashow präsentiert eine Lightroom-Sammlung auf dem Vollbildschirm – wahl­weise mit Musik. Eine Reihe von Fotos ansprechend, schnell und einfach zu präsentieren, ohne nach Sortieren und Bearbeiten das Programm verlassen zu müssen, ist vor allem für Studio-Fotografen interessant, die häufig direkt in Lightroom „hineinfotografieren“. Hier kommt Lightrooms Diashow ins Spiel! Haben Sie eine solche Präsentation mit dem Modul »Diashow« schon vorher vorbereitet, brauchen Sie den Kunden noch nicht einmal auf einen Kaffee rauszuschicken: Es kann sofort losgehen! Aber auch ganz andere Anwendungen lässt dieses Ausgabemodul von Light­room zu: In Kombination mit…

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  • Photo of Performance bei großen Lightroom-Katalogen

    Für diejenigen Lightroom-User, die einen einzigen großen Katalog verwenden, um immer ihr gesamtes Fotoarchiv parat zu haben, ­verlangt das ständige Wachstum dieses Bildbestandes nach immer größeren Speicher­medien. ­Dieser Bedarf lässt sich mit externen Festplatten oder auch mit RAID-Einheiten decken, die durch ihr redundantes Festplatten­layout auch (in bestim­mten Grenzen) ausfallsicher sind. Im Laufe der Zeit wird allerdings der Light­room-Katalog selbst sowie das Erstellen und Lagern der Vorschaubilder zum Flaschenhals. Eine Lösung, die alle Aspekte eines derart wachsenden Bildarchivs abdeckt, ist die Trennung von Katalog und Bildern. Die Bilder lagern auf einem externen RAID-Verbund, entweder als NAS (Network Attached Storage), angebunden über Gigabit-Ethernet, oder als DAS (Direct Attached Storage), angeschlossen per eSATA, USB 3.0 oder Thunderbolt. Der Katalog sollte auf einer intern…

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  • Photo of Lightroom-Presets: Nachträglich dimmen

    Lightroom-Presets werden immer exakt so angewendet, wie es die Einstellungswerte vorgeben. Will man insgesamt einen Look abschwächen, so wie das zum Beispiel Photoshop bei Filtern mit »Bearbeiten > Verblassen« kann, geht das in Lightroom nicht direkt. Abhilfe schafft das Plug-in The Fader, das eine Entwicklungsvorgabe (a) in Stärken zwischen +150 % und –50 % (b) auf ein Bild anwenden kann. Hier wurde eine Crossentwicklung verwendet, bei der sich dann im negativen Bereich des Reglers der Grünstich auch folgerichtig rot färbt. Das Plug-in ist Shareware, kostet 10 USD und ist hier zu bekommen: www.capturemonkey.com/thefader. Dies ist einer von 35 „Quickies“, kurzen Problemlösungen zu Photoshop und Lightroom, aus der aktuellen DOCMA 68 Kaufen Abonnieren 1 Heft gratis    

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  • Photo of Datenmangel bei Altglas beheben

    Objektive mit mechanischer Fokus- und Blendeneinstellung liefern keinerlei Exif-Daten an die Kamera. Das kann aktuelle High-End-Linsen an DSLRs ebenso betreffen wie die Verwendung von „Altglas“, also Vintage-Objektiven aus der guten, alten Analogzeit, die sich seit längerem vor allem bei spiegellosen Systemkameras einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Wie kann man in Lightroom die fehlenden EXIF-Daten ergänzen? Objektive, die rein manuell funktionieren, bieten nur Fokus- und Blendenring. Sie können dem Fotografen weder mit einer Autofokus-Funktion dienen, noch mit irgend­welchen Informationen, die vom Objektiv an die Kamera weitergegeben werden. Moderne Objektive dagegen beinhalten oft einen kleinen Computer, der sich um die Stabilisatoren, den Motor für die Scharfstellung und um die Kommunikation mit der Kamera kümmert. Das fehlt bei alten Objektiven oder auch bei modernen,…

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