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Red Bull Illume: Darf Fotografie alles?

Der Red Bull Illume Photo Contest ist vorüber und das Gewinnerfoto steht fest. Ein Biker steht in einer herbstlichen Szene auf dem Vorderrad auf einer idyllischen Brücke. Wirklich schön und eindrucksvoll. Glückwunsch zum Sieg.

Red Bull Illume
Photo: Courtesy of Lorenz Holder/Red Bull Content Pool

Was aber vielleicht die meisten Betrachter (vor allem international) nicht wissen: Das Foto wurde im Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau fotografiert; auf der 1860 errichteten, sehr dekorativen Rakotzbrücke („Teufelsbrücke“). Und diese Brücke unterliegt seit Jahren dem Denkmalschutz und darf nicht betreten werden.


Wieviele Überfahrten und Fotos braucht man wohl, um dieses eine perfekte Foto zu erhalten? Ist der Denkmalschutz völlig egal?

So schön ich das Foto finde, so empörend ist es meiner Meinung nach, den Schutz von Sehenswürdigkeiten einfach zu ignorieren beziehungsweise wie in diesem Fall mit einem Fahrrad zu malträtieren.


Darf denn ein Fotograf einfach alles machen, was er will, nur um das perfekte Foto für einen Wettbewerb wie denRed Bull Illume einzureichen? Ich finde nicht. Aber es interesssiert heutzutage niemanden.

Stattdessen geht es gar nicht um das Bild, sondern dass es „authentisch“ ist. So steht es auch in den Regeln des Red Bull Illume Photo Contests. Jedenfalls hätte man mit einer Fotomontage das gleiche Ergebnis erzielen können, ohne der Brücke zu schaden. Aber dann wäre ja die Fotografenehre gekränkt gewesen, und die zählt ja bekanntlich (es gibt genügend Beispiele, wie zum Beispiel die verrückten Wolkenkratzer-Kletterer, die am Rande des Abgrunds Selfies machen) mehr als der Schutz von Leben, Bausubstanz und das Achten fremden Eigentums … Also lieber für das beste Foto „über Leichen“ gehen als eine Fotomontage zu bemühen, um eine bestimmte Vision umzusetzen?

Ehrlich. Ich verstehe das nicht.

Wie sehen Sie das?

Olaf Giermann
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Olaf Giermann

Olaf Giermann gilt heute mit 20 Jahren Photoshop-Erfahrung sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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25 Kommentare

  1. Der Aussage muss ich voll und ganz zustimmen. Gewisse Regeln solten einfach eingehalten werden, auch wenn uns dadurch ein spektakuläres Foto entgeht – je mehr solche Regeln missachtet werden um so mehr werden weitere Einschränkungen erlassen. PS hätte das Motiv ohne größere Probleme auch erledigt 😉

  2. Was erwartet ihr bei diesem fragwürdigen, nicht umsonst in der öffentlichen Kritik stehenden Unternehmen? Ich würde bei denen noch nicht einmal in Erwägung ziehen an einem Foto-Wettbewerb teilzunehmen… Da wird ja auch mal gerne Leib und Leben der an den Werbeaktionen Beteiligten riskiert – was ja auch schon oft genug schief ging. Da kommt es dann doch auf ein wenig ramponierte Bausubstanz auch nicht mehr an, oder? Es wäre mir lieber, ihr würdet solche Wettbewerbe einfach ignorieren.

  3. Der Grundaussage kann ich mich nur anschließen. Es ist nicht zu verstehen, warum es immer wieder jemanden geben muß, der sich dazu berufen fühlt, die Regeln des normalen Miteinander zu brechen. Recht bekommen diese Leute dann leider oft noch dadurch, dass ihre Werke über die Maßen gelobt werden. So ist es auch in diesem Fall. Natürlich ist es ein tolle Bild, keine Frage. Aber erstens gab es schon genügend Nachahmer solcher bzw. ähnlicher Darstellungen auf der fantastischen Brücke und zweitens wird es derer nun leider noch ungleich mehr geben.
    Sein Preisgeld sollte er mindestens dem Erhalt der Brücke spenden, wenn er sie denn schon wider den Regeln für sich persönlich in Beschlag nimmt. Aber vielleicht war ja auch alles ganz anders und er hat für die AUfnahme eine offizielle Genehmigung von der Park- oder Gemeindeverwaltung bekommen. Für diesen Fall bliebe der Artikel beinahe entkräftet zurück, Was jedoch bliebe, wäre das erhebliche Problem mit den Nachahmern.

  4. mich würde auch interessieren, ob nicht eine genehmigung vorlag. denn zur bewerbung der region dienen schon immer schöne aufnahmen – die unter offizieller fahne entstanden sind. das gilt auch für museen, kirchen, naturschauspiele. mit diesem foto habe ich die – mir bis dato unbekannte – malerische gegend überhaupt erst wahrgenommen. allerdings gehe ich natürlich davon aus, das olaf giermann seiner journalistischen pflicht im vorfeld nachgegangen ist und hier nicht grundlos einen fotografen – meines erachtens – verleumdet.

  5. Selbst mit vorhandener Genehmigung würde ich die Geschichte problematisch sehen, denn wer so ein Foto genehmigt, setzt sich über den Denkmalschutz hinweg und fördert Nachahmungstäter. Soweit ich von verschiedenen Seiten gehört habe, wird diese Brücke schon mehr als genug unrechtmäßig von Parkbesuchern betreten. Für das Bewerben dieses schönen Parks sollten also Fotos der Brücke nicht gerade Radfahrern oder Fußgängern auf ihr zeigen. Das weckt falsche Erwartungshaltungen und fördert nur das unrechtmäßige Betreten. Da ich davon ausgehe, dass das jedem Entscheidungsträger klar sein sollte, gehe ich davon aus, dass das Foto nicht genehmigt wurde. Olaf

  6. Nach dem ich am 03.10. und Lausitzfoto am 05.10 den Bericht über diesen Wettbewerb genau diese Bild im Sinne von nicht machbar und gefährlich kommentiert haben, heute dieser Blog. Ein Schelm wer…
    Das betreten dieser Brücke ist und bleibt verboten. Nicht nur das Bauwerk, sondern auch die Menschen müssen geschützt werden. Es müsste dringend saniert werden aber das liebe Geld..

  7. „hmm spricht sich das Redaktionsteam nicht ab?“

    Wieso? Das eine war eine News-Meldung, das hier ist meine gebloggte Meinung dazu. Die Kommentare lese ich tatsächlich nur bei meinen eigenen Beiträgen, weshalb ich ihre Anmerkungen noch gar nicht gesehen habe. Ich bin auf Facebook über das Bild gestolpert.

  8. Hallöchen,
    so ist es eben wenn sich die Technik und die ausufernden Seh-Gewohnheiten schneller entwickeln als die nur noch pathologisch beschworene Fotografen-Ethik. Jede Redaktion nimmt im Zweifelsfall das „Siegerfoto“, auch wenn wir dabei alle zusammen verlieren. Das dieser Umstand aber bei Docma wenigstens diskutiert wird (noch dazu sauber , fair und sachlich) spricht für die Zeitschrift, für das Portal.
    Letztendlich wird sich die Situation sicher noch zuspitzen. Das streben nach „mehr“ erfordert solche Fotos, deshalb wird die Ethik auf der Strecke bleiben. Ich frage mich eben nur, wo denn diese „Artisten“ ihre „Kunstwerke“ machen wollen, wenn es solche Brücken nicht mehr gibt?
    Red Bull (?) habe ich noch nie und werde es auch nie trinken! Nur das hilft gegen solche Machenschaften.

  9. Mal abgesehen davon: Falls das Bild echt ist gehört dem Fotografen der Preis aberkannt, als Entschädigung gespendet, und den beiden Buben (Fotograf und Fahrer, der kann ja sicher auch lesen) die Löffel lang gezogen.

  10. Da am Ende des Blogs nach der freien Meinung gefragt wurde hier mein Beitrag, der wohl nicht in die aktuellen Gemütslage der Kommentare passt… aber versuchen möchte ich es trotz hartem Stand…

    Darf Photographie alles war die Frage.
    Ich sage JA!

    Photos sind Kunst und Kunst gibt auch nicht immer zwingend die Meinung der Masse wieder. Kunst ist frei. Man kann sie als Betrachter mögen o. auch nicht, man kann es diskutieren o. lassen. Die Diskussion hier finde ich es etwas komisch, da die rechtlichen Werte des Denkmalschutzes als Vorwand zur Kritik genommen werden und dabei noch nicht mal Zweifelsfrei feststeht ob die Aktion legal o. illegal war.
    Falls illegal und das mit Fakten belegt, wäre der Ansatz der Kritik zumindest nachvollziehbar.
    Ich für meinen Teil, der seit Jahren mit dem dem Content-Pool zu tun hat, kann nur sagen das ich es mir schwer vorstellen kann, das ein Bild dort zum freien Download (fürf freie edit. Nutzung und somit auch zur Verbreitung auf Portalen wie Docma) zur Verfügung steht, wo nicht das sog. „Location Release“ also die schriftliche Erlaubnis der Eigentümer vorliegt. Gleiches gilt für die Erlaubnis der Person(en), welche auf dem Bild abgebildet ist. Die Firma würde sich ohne diese Dokumente angreifbar machen und bei den ganzen Hatern in eine Position bringen, welche wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre. Gehen wir mal davon aus, das bei dem Erfolg der Marke auch die Rechtsabteilung seine Hausaufgaben macht, sonst sähe es wohl wie bei der Deutschen Bank aus u. wir wüssten aus den Nachrichten davon.

    Ich verstehe die Kritik in der Form sehr gut, was ich nicht verstehe ist das adressierung. Der Photograph hat die Idee, klärt das ab, damit sein Foto nachher auch rechtlich ok ist und geht dann an seine Arbeit u. setzt das Bild um. Vielleicht wurde in dem Zusammenhang der Anfrage der Denkmalschutz nicht einmal seitens des Eigentümers besprochen u. weder Künstler noch Fahrer wissen davon…. Die nennen wir es moralische Kritik an der Nutzung sollte daher nicht dem Künstler gelten, sonst kommt irgendwie der Eindruck bei dieser Argumentationsstruktur auf, das die Kunst zwar gelungen ist, man aber gerne trotzdem kritisieren möchte und daher Argumente in den Vordergrund rückt die mit dem Bild u. wie es auf dem Betrachter wirkt, ersteinmal nichts zu tun haben. Nicht jeder Betrachter kennt den Zustand der Brücke u. den rechtlichen Status, ihm wird da meiner Meinung zuviel zugemutet.
    Die Frage, welche Detailvorgänge bei der Enstehung eine Rolle spielen und wie diese moralisch zu bewerten sind, würde ich mir in gleicher Härte in anderen Lebensbereichen wünschen, finde es gerade aber bei Kunst schwierig.

    Wenn man das was eine Firma macht, nicht gut findet, sollte man das ggf. wie manche Kommentatoren einfach zu Sprache bringen dann aber als prof. Autor ggf. auch mit Fakten unterlegen. Hier kommt irgendwie u. leider auch in einigen Kommentaren der Verdacht auf es geht hier eigentlich garnicht mehr um das Bild u. die Kunst, sondern nur darum den Wettbewerb bzw. den Künstler und Athleten zu bashen, wie es so schön Neu-Deutsch heisst.

    Ich wünsche somit generell mehr pure Freude am Bild u. regt auch mal über Dinge auf die in unserer Gesellschaft wirklich nicht laufen u. ändert was daran. Denkmalschutz ist wichtig, wird aber bei vielen Bauprojekten, welche Einigen Leuten Geld u. Ruhm bringen auch mal gern untern Tisch gekehrt…

    Wäre interessant zu wissen wieviele Leute die sich hier kritisch wirklich gemeldet haben schon einmal vor Ort waren oder reicht es eben nur Online Kritik?

    1. hallo, ja ich war mehrfach dort. es steht gross an beiden seiten der brücke dran das das betreten verboten ist. wer also lesen kann darf ein solches bild nicht machen. es sei denn die parkverwaltung hat zugestimmt. (was ich bezweifle aber nicht weiss).
      und in diesem sinne darf fotografie nicht alles – kulturdenkmäler in gefahr bringen bzw. deren zerstörung billigend in kauf nehmen darf sie nicht!

  11. Tolles Bild ohne Frage. Fragwürdig bleibt die Aktion trotzdem. Es ist ein Symptom an dem unsere Gesellschaft insgesamt zunehmend leidet: mangelnder Respekt, fehlende Ehrfurcht und ein gewisses Maß an Demut (Wer weiß heute noch was das ist?). Ich war im Frühjahr dort, habe die Brücke auch fotografiert, mir wäre nicht im Traum eingefallen das Verbot zu ignorieren. Einfach aus Anerkennung der Leistung der Erbauer, dem Erhalt dieser Brücke und, sie ist ziemlich filigran, soll heißen, wie viele solcher Aktionen verträgt sie, bis einer der Dumme (oder der Tote) ist? Wer sagt das das eine Einzelaktion bleibt, es geht nicht bei jedem um einen Preis, sondern doch eher um den Wou-Effekt, „Seht her, geiles Foto“. In diesem Sinne war es sicher nicht klug und nicht überlegt, solch eine Steilvorlage für Nachäffer (bewußt nicht Nachahmer) zu liefern.

    1. mit dem respekt das stimmt. ich hab neulich auch einen jungen hipstervater zusammengstaucht der mit seinem nachwuch auf dem friedhof meinte fussballspielen zu müssen. das sind sachen da könnte ich platzen vor wut! genau wie bei diesem bild – wenn es nicht nur gephotoshoped ist…

  12. ->oli686 „Der Photograph hat die Idee, klärt das ab, damit sein Foto nachher auch rechtlich ok ist und geht dann an seine Arbeit u. setzt das Bild um.“ Warum sollte er das noch tun, wenn Fotografie „Alles darf“? Irgendwie nicht ganz schlüssig.

    Ansonsten ärgert mich, dass das Bild – Sondergenehmigung hin oder her – von der Jury überhaupt zugelassen und dann auch noch gewonnen hat. Es ist ein sehr schönes Bild, ja klar. Ich konnte es aber nur „genießen“, solange ich über den Zustand der Brücke im unklaren war.

    Wenn schon die Location und damit der Schwerpunkt der Bildidee „verboten“ ist, kann daraus nichts mehr gutes entstehen. Es fördert die Nachahmung, auch und gerade die ungenehmigte. Nachahmer werden erst gar nicht mehr nachfragen, sie haben es ja nun bunt auf weiss, das man die Brücke befahren darf.
    Zudem wäre es für meine Geschmack auch egozentrisch, nach dem Betreten/Befahren überhaupt noch zu fragen, obwohl das – für die anderen, aber nicht für mich und meine Kunst – verboten ist.
    Denn nicht zuletzt ist es auch Quatsch der Behörde (falls geschehen) das Betreten/Befahren einmalig zu erlauben, denn solche Verbote fußen darauf, das die Baufälligkeit der Brücke das nicht mehr zulässt und die Brücke geschont werden muss. Der Baufälligkeit ist es nämlich egal, wer sie zu welchen Zwecken mit Füßen tritt.

    Vor diesem Hintergrund finde ich es erschreckend, das dieses Bild gewonnen hat und den wahren Sieger auf den zweiten Platz verdrängt hat.

  13. »Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, dass es häufig vorkommt.«
    Berthold Brecht
    ——-
    »Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht…«
    (Kurt Tucholsky)
    ——-
    Erst wenn das letzte Kulturdenkmal zerstört, …

    »Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.«
    (Weissagung der Cree)

  14. Ich kann die Aufregung nicht verstehen. Wenn man schon bis vor die Brücke kann, wer sagt denn , das nicht auch Besucher schon darauf waren um schnell ein tolles Foto zu machen?
    Und warum kann man da mit dem Fahrrad rein?
    Mich erinnert das Ganze hier an die Inquisitoren aus Foren. Wehe dem der mit seinem „Betrug“ auch noch etwas gewinnen könnte. Dann ist aber die Kacke am dämpen.
    Wenn die Brücke so baufällig ist gehört sie so abgesperrt das man sie weder zu Fuß noch mit Rad betreten kann.
    Und wieso erwartet man von einer Juri das sie auch noch unter allen Einsendungen Leute abstellt die Recherche betreiben ob nicht Gesetze gebrochen wurden? Kann man das verlangen?

    Wir sind doch selber Schuld, erwarten immer spektakulärerer Fotos, einen schönen Sonnenaufgang lockt doch bei all der Bilderflut niemanden mehr hinter dem Ofen vor.

  15. @coffy: Nur wer die Gegebenheiten vor Ort nicht kennt, kann so oberflächlich schreiben.
    1. Die Brücke wurde als Blickfang gebaut. Sie ist nicht als begehbare Brücke gebaut wurden.
    2. Obwohl der gesunde Menschenverstand sagen müsste, das man die Brücke nicht begehen kann, stehen genügend Schilder da.
    3. Der Zahn der Zeit hat an der Brücke genagt. Der desolate Zustand ist für Jeden der Augen hat sichtbar. Eine umfassende Sanierung kann finanziell nicht gestemmt werden.
    4. In der Tageszeitung „Lausitzer Rundschau“ vom 13.10. steht eindeutig, dass es keine Genehmigung für dieses Foto gab.
    5. Auch eine digitale Fotomontage animiert zum Nachmachen.
    6. Der Rhodendronpark Kromlau ist seit über 40 Jahren der beliebte Fotoort für meinen Fotoclub.

  16. Ich stimme allen zu, die auch der Meinung sind, dass es Grenzen nicht zu überschreiten gilt. Dieses Motiv ist auch ohne den Radstunt sehr sehr schön und sollte noch lange Fotografen und Hobbyknipsern zur Verfügung stehen.
    Aber in einer Welt wo man sein eigenes Ego befriedigen muss um sich gut fühlen zu können, scheint es erforderlich keine Rücksicht zu nehmen. Nur wer über Leichen – seien es auch Ruinen – gehen kann kommt voran. Es ist die gesellschaftliche Grundhaltung und der Marketingansatz gerade solcher Firmen wie RedBull, die immer versuchen noch einen Schritt über das Erlaubte hinauszugehen.
    Man kann streiten ob ein „fotomontiertes Bild“ in einem Wettbewerb hingehört oder nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Farben 100% unbearbeitet herausgekommen sind, wo ist da der Unterschied für das Bild – und der Stuntman ist auch auf einer geraden Strecke sicherer. Da fehlt dann leider wohl der Nervenkitzel. Denn den sollten wir bei solchen Aktionen nicht vergessen – wow trotz Verbot hinbekommen – Ich bin der Held! Wer bewahrt uns vor solchen Helden?

  17. Nachdem die Farben à la Mc Curry „aufgebrezelt“ wurden, liegt der Verdacht nache, dass auch Mensch und Bike eingefügt wurden. Wenn nicht, ist es ein Foto, das widerrechtlich entstand. Hier sollte DOCMA beim Ausrichter und der Parkverwaltung nachfragen!

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