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iPad als Grafiktablett

working-togetherZwei ehemalige Apple-Entwickler haben eine App entwickelt, die das iPad in Verbindung mit einem MacBook oder Desktop-Mac zum Grafiktablett machen soll. Die Software mit dem Namen Astropad kostet knapp 50 Euro und muss auf dem Mac installiert werden, mit dem das iPad verwendet werden soll. Zusätzlich wird eine kostenlose App für das iPad benötigt, damit das Ganze funktioniert.

Laut Anbieter wird die vergleichsweise langsame Streaming-Technologie Airplay von Apple für das Spiegeln des iPad-Displays auf dem Mac-Display nicht genutzt. Statt dessen erfolgt die Übertragung durch eine „LIQUID “ genannte Technologie mit 60 Bildern pro Sekunde rucklfrei. Eine Verzögerung soll für den Anwender nicht spürbar sein. Diese liegt bei 12ms, bei AirPlay sind es 32 ms. Bilder gelangen in Retina-Auflösung und farbkorrigiert vom iPad auf den Desktop- oder ein MacBook.

Zum Zeichnen können die Finger benutzt werden, aber auch die meisten drucksensitiven Stifte werden unterstützt. Auch bei der Anwendersoftware soll es keine Einschränkungen geben. Neben Photoshop kann man jede Mac-Software verwenden, die sich über ein Grafiktablett steuern lässt.

Wer möchte, kann sein iPad über WiFi mit dem Mac verbinden. Alternativ kann auch ein USB-Kabel verwendet werden.

Zum Ausprobieren steht auf den Astropad-Internetseiten eine kostenlose Testversion bereit. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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    Im Vergleich zu Apples hauseigener AirPlay-Lösung (32 Milisekunden) erscheinen gezeichnete Objekte bei AstroPad nach bereits nach 12 Milisekunden. Eine automatische Farbkorrektur bei der Übertragung von Daten in Anwendungen wie Photoshop oder Sketch ist ebenso an Bord wie eine hochauflösende Bildqualität ohne komprimierte Artefakte.

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