KI mit Realitätssinn

Computerspiele haben ein hohes Maß an visu­ellem Realismus erreicht, zeigen im Detail aber immer noch Schwächen. Statt die gerenderten Bilder mit einer noch komplexeren Modellierung zu perfektio­nieren, bietet sich eine Alternative an: Neuronale Netze, trainiert anhand realer Filmszenen, können aus dem Output des Renderers noch realistischere Ansichten generieren. Michael J. Hußmann sprach mit einem Wissenschaftler der Intel Labs darüber, was sein Team auf diesem Wege erreicht hat.

Um die Bilder von Computerspielen noch wirklichkeitsgetreuer zu machen, könnte man das physikalische Modell der simulierten Welt perfektionieren, aber der Rechenaufwand für das Rendering wäre dann immens. Statt den Weg des Lichts von der Lichtquelle bis zum Auge des virtuellen Betrachters noch präziser zu modellieren, haben Stephan Richter, Hassan Abu AlHaija und Vladlen Koltun von den Münchner Intel Labs neuronale Netze anhand von Realbildern darauf trainiert, dem Output eines Videospiels eine fotorealistische Anmutung zu verleihen.

Als konkretes Beispiel dient Grand Theft Auto …

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