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Technik

Nikkor Z 400 mm 1:2,8 TC VR S – Teleobjektiv für das Nikon Z-System

Nikkor Z 400 mm 1:2,8 TC VR S – Teleobjektiv für das Nikon Z-System

Nikon kündigt für Mitte Februar ein neu entwickeltes Teleobjektiv für das Nikon Z-System an, das eine Lichtstärke von 1:2,8 bietet und dessen Brennweite sich mit dem integrierten 1,4-fach-Telekonverter auf 560 Millimeter verlängern lässt. Zur Aktivierung des Konverters, die mit einer Verringerung der Lichtstärke auf 1:4 einhergeht, muss lediglich ein Schalter an der rechten Seite des Objektivs umgelegt werden. Als erstes Objektiv der Z-Serie verfügt das Nikkor Z 400 mm 1:2,8 TC VR S durch Nikons Autofokussystem mit schnell drehendem Schwingspulenmotor (VCM), der mit Hilfe eines Magnetfeldes arbeitet und sehr schnell und leise scharfstellen soll.

Die optische Konstruktion umfasst 25 Linsen in 19 Gruppen, darunter ED-, Super-ED und SR-Glas für eine optimale Farbfehlerkorrektur. Hier kommt Nikons meso-amorphe Linsenvergütung zum Einsatz, die Geisterbilder und Streulicht verhindert, indem sie die Reflexion gleichermaßen bei senkrecht wie schräg auftreffendem Licht reduziert.

Der Bildstabilisator des Objektivs kompensiert laut Nikon 5,5 Blendenstufen, selbst wenn der integrierte Telekonverter aktiviert ist. Bei Verwendung an der Nikon Z9 arbeitet der Obktivstabilisator mit dem der Kamera zusammen.

Zur professionellen Ausstattung gehören diverse individuell belegbare Bedienelemente – wie der neue Fn-Ring, die Fn-Tasten, der Fokussierring und der lautlose Einstellring – ein Fokusbereichsschalter sowie ein bajonnettseitiges Filterfach und ein abnehmbarer Stativfuß.

Das Gewicht des Nikkor Z 400 mm 1:2,8 TC VR S beträgt 2950 Gramm. Es ist voraussichtlich ab Mitte Februar 2022 für rund 15000 Euro erhältlich. Weitere Informationen über das Teleobjektiv für das Nikon Z-System finden Sie auf den Internetseiten von Nikon.

Nikkor Z 400 mm 1:2,8 TC VR S – Teleobjektiv für das Nikon Z-System
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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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