Studio-Beleuchtung

Lichtakademie

Studiolicht Rezept: Martin Schoeller Headshots

Der deutschstämmige US-Fotograf Martin Schoeller hat mit seinen extremen Nahporträts von Prominenten Weltruhm erlangt. Was seine Fotos auszeichnet, sind die beiden senkrechten Lichtstreifen in den Augen. Technisch lassen sich seine Bilder relativ leicht imitieren: Man muss dazu lediglich zwei lange schmale Lampen links und rechts der Kamera aufstellen und die Porträtierten vor einen hellen Hintergrund platzieren. Der Rest besteht in der hohen Kunst, hinlänglich berühmte Menschen vors Objektiv zu bekommen. Raumbedarf  2,00 Meter Breite3,00 Meter Tiefe2,40 Meter Höhe Umgebung / Requisiten Boden-/Wandfarbe: sehr helles Grau Hintergrund: Heller Karton Hauptlicht – 1 1 Studioblitz 500 W/s Striplight 35 × 90 Zentimeter1,70 Meter Höhe / Neigung: 15°Stufe 6.0 (31 W/s)ca. 1,20 Meter Entfernung zum Model Hauptlicht – 2 1 Studioblitz 500 W/s Striplight 35 ×…

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Lichtakademie

Studioblitz Tutorial: Wie funktioniert Rembrandt Licht?

Was bitte hat Rembrandt van Rijn mit Fotolicht zu tun? Der Barock-Maler aus dem niederländischen Leiden war doch bereits fast 200 Jahre tot, als die Fotografie erfunden wurde. Das Rembrandt Licht hat mit Fototechnik erst mal noch gar nichts zu tun, dafür aber umso mehr mit der Beobachtung von Licht.  Wie alle Maler nutzte Rembrandt (1606 – 1669) das Verständnis von Licht und Schatten dazu, den Menschen und Objekten in seinen ­Bildern mehr Lebendigkeit zu verleihen. Genau das machen wir als Fotografen auch, nur oft nicht so bewußt wie wir sollten. Rembrandts Werke zeichnen sich durch starke Kontraste aus, weshalb er als ein Meister des „Chiaroscuro“, also der Hell-Dunkel-Malerei gilt. Fotografen können viel von ihm (und auch von den anderen…

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Top Themen im gedruckten Heft

Taschenlampen als Studio-Leuchten

Fotografieren bei Neonlicht, Kerzenschein oder im Schein von Gasentladungslampen, die Straßen beleuchten. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Digitalkameras in Lichtsituationen, bei denen analoger Film nur Farb-Schrott geliefert hätte, fast perfekte Fotos machen? Warum also nicht Taschenlampen als Studio-Leuchten? Das Zaubermittel ist der flexible Weißabgleich. Waren analoge Filme noch auf eine Farbtemperatur festgelegt, sind Bildsensoren hier völlig flexibel. Unser Autor Thorsten Wiegand hat dem Thema in DOCMA#87 eine ausführliche Lightroom-Akademie-Strecke gewidmet. Nachdem er diesen Text gelesen hatte, fragte mich unser Redakteur Christian Thieme, was ich von einem Kurzworkshop zur Fotografie mit Taschenlampenlicht hielte. Die Idee gefiel mir, aber ich wollte nicht noch ein Tutorial zum Malen mit Licht. Eine Technik übrigens, die besonders von Olympus-Fotografen geschätzt wird, weil deren Kameras…

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