Color Grading

Blog

Warping Wheels – Drei-Wege-Color-Grading mit Hauttonschutz

Warping Wheels: Schnelles Color Grading mit Schutz der Hauttöne. Foto: Olaf Giermann In der Videobearbeitung sind sie längst Standard, in Photoshop gibt es die sogenannten Color Wheels nur in Form von Plug-ins oder Erweiterung. Dabei sind diese (mindestens) drei unscheinbaren Farbkreise auch extrem praktisch zur Farbkorrektur und Farbstilisierung von Fotos. Denn damit lassen sich durch intuitives Klicken und Ziehen in einem Rutsch Farbton und Sättigung getrennt für die Schatten, Mitteltöne und Lichter einstellen. Für dasselbe würden Sie in Photoshop mindestens eine Einstellungsebene vom Typ »Farbbalance« und eine weitere vom Typ »Farbton/Sättigung« benötigen. Vor kurzem bin ich auf der Seite von Picture Instruments (unser Entwicklungspartner für das DOCMA-Freistellen-Panel!) über eine interessante Variante der Color Wheels gestolpert und habe das Plug-in mal…

Mehr
Software

Update für Color Cone

Picture Instruments hat ein Update für die Bildbearbeitungssoftware Color Cone veröffentlicht, die auf Color Gradings, Farbkorrekturen und das Kreieren von Looks für Foto und Film spezialisiert ist. Color Cone Version 2.3 ist als Standalone-Version sowie als Plug-in für Premiere, After Effects und Final Cut Pro X erhältlich, und läuft sowohl auf Windows- als auch auf Mac-Computern. Mit der von Picture Instruments erfundenen Color Warp-Technologie lassen sich Farben sehr harmonisch im Farbraum verbiegen. Kompressionsartefakte, wie die Blockbildung oder Banding-Effekte, werden durch den Einsatz dieser Technologie beim Color Grading weniger verstärkt. Dies zahlt sich besonders aus, wenn stark komprimierte Bilder und Videos von Smartphones bearbeitet werden. Color Cone: Die Neuerungen laut Picture Instruments Mit Version 2.3 gibt es in den Plug-ins jetzt…

Mehr
Blog

Nachts sind alle Katzen … blau?!

In erstaunlich vielen, vor allem in neueren, aber auch bereits in älteren Kinofilmen werden Nachtszenen als in blau getüncht dargestellt. Selbst das Mondlicht wird oft so dargestellt, obwohl der Mond eher warm mit 4000 K leuchtet. Woher kommt also diese farbliche Stilisierung? Ich habe darauf keine abschließende oder gar verbindliche Antwort, aber die folgenden Erklärungsmöglichkeiten. Blau: Unser Sehapparat Licht nehmen Menschen über zwei verschiedene Fotorezeptoren wahr: Die Zapfen ermöglichen das Farbensehen, benötigen jedoch relativ viel Licht. Die Stäbchen sind dagegen zwar farbenblind jedoch deutlich lichtempfindlicher. Je dunkler es ist, um so mehr übernehmen also die Stäbchen unsere Wahrnehmung. Der Spruch „Nachts sind alle Katzen grau“ beschreibt das so gesehen recht gut – für das Farbensehen ist es ab einem bestimmten…

Mehr
Back to top button
Close