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Nik Software von DxO: Lohnt sich das Update?

Letzte Woche erschien das erste kommerzielle Update der Nik Collection nachdem DxO es Google abgekauft hatte. Datenhändler Google bot das Paket zwar kostenlos an, ließ es aber jahrelang ohne jede Weiterentwicklung brachliegen. Nun gibt es die aktuelle Version bis zum Juli 2018 zum Einführungspreis von knapp 50 Euro. Da es keine neuen Funktionen gibt, fragen sich viele Nutzer berechtigterweise: Lohnt sich das?

Nik Software von DxO: Lohnt sich das Update?
Ich hab die DxO-Version von Color Efex mal für Sie getestet.

Nik Software von DxO: Lohnt sich das Update?


Kurze und schmerzlose Antwort: Jein.

Zufrieden? Ändern Sie nichts!

Es lohnt sich nicht (direkt) für Sie, falls die Google-Nik Collection (noch) stabil auf Ihrem System läuft UND falls Sie mit der Geschwindigkeit der Filter und der Filteranzeige – vor allem auch bei der kombinierten Anwendung als Smartfilter in Photoshop – zufrieden sind. Bleiben Sie in diesem Fall vorerst bei der letzten Version der Google Nik Collection. Achtung: Die Installation der DxO-Testversion überschreibt die vorhandene Google-Nik-Collection. Sollten Sie keine Probleme mit der alten Version haben, müssen Sie die neue nicht testen.

Unzufrieden? Update lohnt sich!

Bei wem aber die Nik Filter trotz all meiner Tipps seit einigen Photoshop- und Betriebsystem-Versionen häufiger abstürzen – das war vor allem bei Viveza oder dem Sharpener oft der Fall – lohnt sich das Update jedoch.

Denn stabil laufen die Filter nun. Und vor allem auch performanter. Gefühlt öffnet sich bei mir die Programmoberfläche von Viveza, Sharpener und Color Efex deutlich schneller und das Aktualisieren von Smartfiltern lässt nicht mehr eine gefühlte Ewigkeit auf sich warten.


Nik Software von DxO: Kurzer Test


Gerade habe ich es vor der Installation mal (da ich die Filter persönlich kaum noch nutzte) mit der Google-Nik-Collection (letzte erschienene Version) probiert: Bei einem 16-Bit-Bild mit ca. 45 MPx wendete ich den Output Sharpener an. Er öffnete sich behäbig und die Anzeige des Bildes erschien kästchenweise nach und nach auf meinem Bildschirm. Zoomen gestaltete sich ähnlich hakelig. Anschließend wollte ich Color Efex Pro anwenden, der Filter erschien erst nach einiger Zeit und ohne jede zuvorige Hinweise, dass er tatsächlich gerade lädt. Die Anzeige im Filter selbst blieb jedoch leer, also grau. Nach dem Abbrechen fror Photoshop ein und konnte nur auf die harte Tour beendet werden.

Gleiches Szenario mit der DxO-Version: Keinerlei Probleme! Die Filter laden schnell und es gab keine Probleme bei der Anzeige.


Nik Software von DxO: Fazit


Aktuell enthält das DxO-Update der Nik-Collection nur eine Pflege des Programmcodes für aktuelle Betriebssysteme und Hardware. Deutlich wird das zum Beispiel am über 100 MB kleineren Installer der Filter.

Der Kauf des Updates ist zum jetzigen Zeitpunkt mehr oder weniger ein Vertrauensvorschuss an DxO, es nicht wie Google beim letzten Zustand zu belassen, sondern dem Käufer in naher Zukunft auch weiteren Mehrwert für sein Geld zu bieten. Bleibt abzuwarten, ob und wie die Filter weiter optimiert, neue Filter und Möglichkeiten hinzugefügt werden. Alleine, dass die Filter bei mir jetzt wieder sauber laufen, lässt mich tatsächlich über einen Kauf nachdenken (ab Juli 2018 kostet das Paket 70 Euro).

Die gute Nachricht ist vorerst auf jeden Fall: Die Nik-Filter leben weiter.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Olaf Giermann

Olaf Giermann
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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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