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Telezoom für das FUJIFILM GFX-Mittelformatsystem

Telezoom für das FUJIFILM GFX-Mittelformatsystem

Fujifilm kündigt mit dem FUJINON GF100-200mm F5.6 R LM OIS WR ein Telezoom für das FUJIFILM GFX-Mittelformatsystem an, das umgerechnet auf das Kleinbildformat einen Brennweitenbereich von 79 bis 158 Millimeter abdeckt. Das Objektiv, das eine sehr hohe Abbildungsqualität und Auflösung bieten soll, ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet und verfügt über ein wetterfestes Gehäuse. Es eignet sich besonders für Landschafts- und Naturfotografie und soll ab dem 14. Februar 2019 für 2000 Euro in den Handel kommen.

Das optische System des FUJINON GF100-200mm F5.6 R LM OIS WR besteht aus 20 Linsen, die in 13 Gruppen angeordnet sind, darunter zwei Super-ED-Elemente und ein asphärisches Element, die chromatische Aberrationen reduzieren. Im Weitwinkelbereich liegt die Naheinstellgrenze bei 60 cm, in maximaler Telestellung bei 1,60 m.

Das gut 1 kg schwere und 89,5 mal 183 mm große Objektiv ist mit einem Bildstabilisierungs-System ausgestattet, das gemäß CIPA-Richtlinien eine bis zu 5 EV-Stufen längere Belichtungszeit ermöglicht. Sein Autofokus wird von einem lautlos arbeitenden Linearmotor angetrieben. Die Position des Linearmotors lässt sich beim Ausschalten oder bei der Wiedergabe fixieren.

Der wetterfeste Tubus des Objektivs ist an 10 Stellen gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser abgedichtet, so dass es auch bei widrigen Wetterbedingungen und auch bei Temperaturen bis minus zehn Grad Celsius eingesetzt werden kann.

Durch die Verwendung des 1,4-fach Telekonverters „GF1.4X TC WR“ kann die Brennweite auf circa 111-221 mm (äquivalent zu KB) erweitert werden, ohne dass die Bildqualität beeinträchtigt wird.

Mit der Einführung des neuen Telezoom-Objektivs besteht das GFX-System aus den spiegellosen Mittelformatkameras GFX 50S und GFX 50R sowie acht GF-Objektiven.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Fujifilm.

Telezoom für das FUJIFILM GFX-Mittelformatsystem: Technische Daten

Optischer Aufbau: 20 Elemente, 13 Gruppen (inkl. 1 asphärisches Element, 2 Super-ED-Elemente)
Brennweite (KB-äquivalent): f=100-200mm (79-158mm)
Bildwinkel: 30.6° bis 15.6°
Größte Blendenöffnung: F5.6
Kleinste Blendenöffnung: F32
Blendenlamellen: 9 (kreisrunde Öffnung)
Blendensteuerung: 1/3-EV-Stufen (16 Schritte)
Fokusbereich: 0.6 m bis ∞ (Weitwinkel), 1.6 m bis ∞ (Tele)
Max. Vergrößerung: 0,2. (Weitwinkel) Abmessungen (Ø . Länge*): 89,5 mm x 183 mm
Gewicht: 1.050 g
Filtergewinde: Ø 67 mm

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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Kommentar

  1. Das “ 89,5 mal 183 mm große Objektiv “ ist dann wohl zweidimensional mit rund 164 cm² Fläche 😉
    Interessant ist, ob die propagierte hohe Auflösung für die bald lieferbare 100 Megapixel-Kamera ausreicht.
    Mir gefällt das GFX-System, obwohl ich die nicht mal 1/3 grössere Seitenlänge des Bildwandlers etwas weit entfernt von Mittelformat sehe.

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