Retusche

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Schnelle Porträt-Optimierung mit Luminar 4

Luminar 4 ist zwar auch eine alleinstehende Anwendung, mit der man unter anderem seine Bilder verwalten kann. Ich schätze die Software aber vor allem als Photoshop-Plug-in, das sich auch als Smartfilter anwenden lässt (soweit ich weiß, ist auch eine entsprechende Integration in Affinity Photo geplant, aber aktuell noch nicht verfügbar). Eine Reihe AI-Funktionen von Luminar 4 vereinfachen und beschleunigen bestimmte Aufgaben deutlich. Zum Beispiel das Optimieren von Porträts. Einfache Porträt-Optimierung mit Luminar 4. Foto: Olaf Giermann Porträt-Optimierung mit Luminar 4: Hoch die Regler? Dabei muss man nicht immer alle Regler auf Anschlag nach rechts ziehen, wie es in der Werbung gern getan wird, und wie wir es in den DOCMA-Artikeln auch mitunter gezwungenermaßen tun, damit es auch im Druck einen…

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Photoshopper – eine angemessene Bezeichnung?

Immer mal wieder verwenden wir in DOCMA die Bezeichnung „Photoshopper“. Nicht jeder fühlt sich damit wohl. Geht es nur um Photoshop-Anwender/innen, ist das Wort wohl ganz treffend. Aber nun erhielten wir die Mail eines Retuscheurs, der vehement gegen diese Benennung protestiert. Lesen Sie den kurzen Mail-Wechsel zwischen Georg und Doc Baumann – und schreiben Sie uns, wie Sie es mit dem Begriff „Photoshopper“ halten. Liebes DOCMA-Team, bitte hört auf, uns Retuscheure oder Bildbearbeiter „Photoshopper“ zu nennen. Wir sind einfach Retuscheure oder Bildbearbeiter oder Post Operator. Ihr nennt einen Zimmermann doch auch nicht Hammerer oder Säger? Einen Chirurgen einen Skalpeller? Dieser Begriff „Photoshopper“ ist einfach nur infantil und nervig und reduziert unseren Beruf auf alberne Weise auf eines der Werkzeuge. Photoshop…

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Muster entfernen per FFT

Während ich am Premium-Workshop rund um das Thema „Störungen und Störenfriede aus Bildern entfernen“ (Arbeitstitel 😉 ) für die kommende DOCMA schrieb, erreichte mich die Anfrage eines Lesers, der Probleme mit gescannten Familienfotos hatte. Diese hatten alle eine geprägte Papieroberfläche, die durch die Scanbeleuchtung sehr störend in Erscheinung trat. Erstaunlich, was mit dem Pattern Suppressor v2.5 möglich ist! Muster entfernen per Filter Nun gibt es verschiedene Strategien, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Man könnte die Bilder in verschiedenen Drehwinkeln mehrfach scannen und dann in Photoshop im Stapelmodus »Median« kombinieren, wodurch sich die Störung ausmitteln sollte. Es gibt auch Scanner, die das Problem durch angepasste Beleuchtung schon im Ansatz vermeiden. Aber wenn das alles nicht mehr möglich ist, bleibt…

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Top-Themen aus früheren Ausgaben

Wie man mit der Frequenztrennung perfekt retuschiert

Über die Frequenztrennung gibt es viele Mythen und manche Halbwahrheit. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung eignet sich sich nicht nur zur Porträtretusche, sondern auch für viele andere Anwendungsgebiete der Alltagsretusche. In grauer Photoshop-Vorzeit trennte man Farb- und Detail-Bearbeitung durch den Einsatz des Lab-Modus. Heute nutzen die meisten Retuscheure dafür die Technik der Frequenztrennung. Sie ist weniger abstrakt und führt – richtig angewandt – schneller zu besseren Ergebnissen. Wie beschäftigen uns in dem Premium-Workshop der DOCMA-Relaunch-Ausgabe #87 auf zwölf Seiten mit den Feinheiten dieser Technik. Neben den exakten Prinzipien der Methode geht es um alternative Praktiken und man erfährt alles über die Tricks der Arbeit mit High- und Low-Ebenen. Denn es reicht für eine High-End-Retusche nicht aus, einfach nur zu stempeln…

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Fotos kolorieren: Handarbeit schlägt neuronales Netz

Schwarzweißfotos einzufärben ist eine mühsame Angelegenheit. Der handwerkliche Aufwand ist erheblich, die Recherche noch mühsamer, wenn die Farben wirklich stimmen sollen. Doc Baumann hat sich das neue Buch „Die Welt von gestern in Farbe“ angeschaut und die dort abgedruckten Ergebnisse mit den Einfärbungen eines neuronalen Netzes verglichen. Das Buch „Die Welt von gestern in Farbe“ ist ein Geschichtsbuch, das mehr als 200 historische Ereignisse der Zeit zwischen 1850 und 1960 in Bild und Text dokumentiert. Warum ausgerechnet diese Jahre? Weil es ab 1850 brauchbare Schwarzweißfotos gab und nach 1960 überwiegend in Farbe fotografiert wurde. Dan Jones hat die Texte verfasst, Marina Amaral alte Fotos – das Wort Photographien wäre hier schöner – eingefärbt. Doch Fotos kolorieren ist mehr als Handwerk.…

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Verbessertes Inhaltsbasiertes Füllen in Photoshop CC 2019

Die Adobe Max, auf der unter anderem immer auch neue Adobe-Innovationen vorgestellt werden, rückt näher – und mutmaßlich auch die nächste größere Photoshop-Version (ich nenne Sie mal einfach wie im Video gezeigt CC 2019). In einem Sneak Peek-Video (Englisch) wurde nun ein verbessertes Inhaltsbasiertes Füllen in Photoshop vorgestellt, das mit der (O-Ton) „später in diesem Jahr“ erscheinenden, neuen Version zur Verfügung steht. Das Inhaltsbasierte Füllen (Content-Aware Fill) wurde mit Photoshop CS5 eingeführt (es wurde damals noch als „inhaltssensitiv“ übersetzt) und hilft dabei, bestimmte Retuscheaufgaben zu beschleunigen und selbst größere Bereiche automatisch mit passenden Versatzstücken zu füllen. Das funktioniert je nach Bild richtig gut (man muss also nicht noch manuell retuschieren), und manchmal funktioniert es gar nicht. Inhaltsbasiertes Füllen in Photoshop: Was…

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Horror-Retusche und Leistenbruch

Eine Leseranfrage zum Thema Horror-Retusche war der Anlass zum folgenden kleinen Tutorial von Doc Baumann, das auch Fotografen ganz ohne Photoshop-Erfahrung leicht umsetzen können. Danach klärt er Sie über die Hintergründe seines durch einen Leser verursachten Leistenbruchs auf und äußert sich abschließend zum Thema Fake News. „Lieber Doc Baumann“, schrieb mir Gerhard Nolte in einer Leser-Mail. „Ich möchte ein Porträt von mir so bearbeiten, dass ich es als Horror-Retusche für eine entsprechende Darstellung verwenden kann. Am besten wäre es, wenn ich dann aussehen würde wie ein bösartiger Chinese, etwa so wie in den alten Dr. Fu-Man-Chu-Filmen. Ist das sehr aufwendig?“ Nein, lieber Gerhard, das können Sie sogar ganz ohne jede Kenntnis von Bildbearbeitung im Allgemeinen und Photoshop im Besonderen realisieren.…

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NVIDIA Image inpainting: Magische Retusche?

Künstliche Intelligenz, Machine learning/Deep learning … sind Dinge, die noch vor wenigen Jahren für uns Anwender relativ theoretisch klangen: Statt des herkömmlichen Prozesses der Programmierung füttert man neuronale Netze mit vielen, vielen Daten und trainiert diese so für verschiedene Anwendungszwecke. NVIDIA (ja, genau, der Grafikkartenhersteller) hat vor zwei Wochen eine weitere interessante Anwendung vorgestellt: NVIDIA Image inpainting. Praktische Machine learning-Resultate sind jetzt schon Teil meines/unseres Alltags: So findet man bei Adobe Stock eine automatische Bilderkennung und Verschlagwortung vor, und Such-Optionen gestattet das Eingrenzen auf Bilder mit geringer Schärfentiefe oder nach der „Lebhaftigkeit“ der Bildfarben. Dasselbe gibt es mit Excire auch ohne notwendigen Cloud-Upload als Lightroom-Plug-in für den heimischen Desktop –, und es ist teilweise sogar leistungsfähiger (ich berichtete). Neue Algorithmen…

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Das professionelle Familienfoto-Retusche-Fiasko

Erinnern Sie sich noch an die über 80-jährige Rentnerin, die den Verfall eines Jesus-Freskos in ihrer Kirche nicht mehr mitansehen konnte und in einem gut gemeinten Rettungsversuch selbst Hand anlegte und das Fresko vollends zerstörte? Ein ähnlicher Fall ist gerade ein viraler Hit in den sozialen Medien. Nur ist der Urheber wohl dieses Mal eine professionelle Fotografin und – Photoshop. Nennen wir es mal „Das professionelle Familienfoto-Retusche-Fiasko“. Das Jesus-Fresko 2012 Spiegel Online berichtete 2012 über das Fresko-Fiasko – und angesichts des Ergebnisses glaubte wahrscheinlich jeder zunächst an einen Scherz. Aber die Rentnerin gab es wirklich, und auch ihre gut gemeinte Restaurierung sah wirklich so lustig aus wie in den Meldungen zu sehen war. Das Ganze hatte eine wahre Flut von…

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Gehirn zu Drucker: Die Zukunft der Bildmanipulation?

Unter dem sperrigen Titel „Generative Visual Manipulation on the Natural Image Manifold“ wurde 2016 ein Paper der Berkeley University in Zusammenarbeit mit Adobe vorgestellt, in dem gezeigt wird, wie man durch fortgeschrittene Algorithmen Objekte durch einfache Pinselstriche beziehungsweise durch Übertragung analysierter Vorlagen verändern kann – sieht so die Zukunft der Bildmanipulation aus? Die Zukunft der Bildmanipulation: Einfachere Möglichkeiten! Das sieht jedenfalls sehr beeindruckend aus, wenn sie sich einmal diese Video-Demo anschauen: Wenn Sie das mit den heute lernintensiven Bildmanipulationssoftwares vergleichen, sehen die Änderungen aus wie ein Kinderspiel. Wie weit sich das dann auf praktische Anwendungen oder gar in der professionellen Bildretusche einsetzen können wird, muss sich erst noch zeigen. Wenn ich den Ausführungen in der ersten DOCMA glauben schenken darf,…

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Hallo? Wer seid Ihr?

Kürzlich haben Sie uns Ihre Meinung dazu mitgeteilt, ob Screenshots aus Photoshop hell auf dunkel oder dunkel auf hell abgedruckt werden sollten. Heute möchten wir gern von Ihnen wissen: Wie würden Sie sich in Bezug auf Ihre Arbeit mit digitalen Bildern selbst bezeichnen? Ist es Ihnen aufgefallen? Seit einigen Ausgaben steht auf der Titelseite von DOCMA unter dem Schriftzug nicht mehr „Magazin für Bildbearbeitung“. Nur noch oben drüber „Photoshop und Lightroom“. Für wen schreiben wir überhaupt? Diese Frage „Hallo? Wer seid Ihr?“ haben wir uns vor längerer Zeit schon einmal gestellt. Da gab es DOCMA bereits seit einigen Jahren, und das Heft wurde noch fast ausschließlich mit Beiträgen von Christoph Künne und mir gefüllt. Man sollte meinen, am Beginn eines…

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Mehr Bild behalten durch inhaltsbasiertes Füllen

In meinem heutigen Blogeintrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Ihnen Photoshop durch inhaltsbasiertes Füllen viel Arbeit abnehmen kann. Das Problem Wenn Sie freihändig Fotos für ein Panorama fotografiert haben, ergeben sich nach dem Zusammenfügen zu einem Panorama – je nach gewählter Projektsart – oft transparente Bildbereiche an den Bildrändern. Diese können Sie im Prinzip mit dem »Freistellungs-Werkzeug« einfach wegschneiden. Dadurch wiederum verlieren Sie aber mitunter nicht unerhebliche Teile des Panorama-Fotos. Eine Lösung: inhaltsbasiertes Füllen Sie können diese transparenten Bereiche auch einfach von Photoshop füllen lassen. Wählen Sie dafür die Randbereiche mit dem Zauberstab aus, erweitern Sie die Auswahl ein Stück mehr, um die angrenzenden Pixel auszuwählen und wählen Sie dann »Bearbeiten > Fläche füllen« mit der Option »Inhaltsbasiert«. Das geht seit Photoshop CS5, nur…

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Verblichene Bilder mit Photoshop retten?

Hans-Jürgen aus Lüneburg schrieb uns neulich: „Anbei ein Foto, das seit einigen Jahrzehnten in der Sonne hing und reichlich an Farbe eingebüßt hat! Einzig an den Stellen, wo es vom Rahmen bedeckt war, kann man noch die ursprünglichen Farben erkennen. Frage: Kann man mit dieser Information den Rest des Bildes wieder in den Original-Farbzustand bringen?“ Seine Frau (tatsächlich das Mädchen auf dem Foto) ergänzte nachträglich, dass das Foto ganze 40 Jahre an der Wand hing. Damit war es sehr lange dem Licht und seinem zerstörerischen Einfluss auf die Farbpigmente ausgesetzt. Offensichtlich hing das Bild in der Wohnung, denn Kinoplakate im Freien sehen schon nach sehr viel weniger Zeit genauso aus. Klar, denn die direkte UV-Strahlung ist im Freien deutlich höher,…

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K.I.S.S. & Learn

In einem Forum stellte mir vor kurzem jemand die Frage, ob die Frequenztrennung in der Beauty-Retusche überhaupt eine Berechtigung hätte. Der Hintergrund ist, dass dieser Retusche-„Trick“ bei einigen Retuscheuren verpönt ist und nur in Ausnahmefällen eingesetzt wird. In diesen Kreisen gilt die Frequenztrennung fast als Garant für schlechte Bilder. Dafür wird stundenlanges Micro-Dodge & Burn für die Hautretusche (siehe DOCMA 58 ab Seite 44, die vier Anwendungsarten von Dodge & Burn) als das Nonplusultra dargestellt. Wie ich das sehe Frequenztrennung, Nachbelichter, Abwedler usw. sind alles nur Werkzeuge, wie etwa ein Hammer. Ein Bildhauer kann mit Hammer und Meißel nach Jahren der Übung aus einem Marmorblock wunderbare Kunstwerke erschaffen. Er weiß nicht nur, wie er den Meißel anzusetzen hat, sondern auch…

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Photoshop CC 2015: Den Reparaturpinsel reparieren

In Photoshop CC 2015 wurde der Reparaturpinsel verbessert und vor allem deutlich beschleunigt – inklusive Echtzeitverrechnung. Doch darüber sind nicht alle Anwender auf allen Rechnern glücklich, da sie entweder das alte Verhalten bevorzugen oder aber aufgrund der GPU-Unterstützung auf ein Problem stoßen. Ich zeige Euch hier eine temporäre Lösung, bis Adobe es mit einem der kommenden Updates – hoffentlich – permanent löst. The good, the bad and the ugly Als der Reparatur-Pinsel (healing brush) mit Photoshop 7 vor 13 Jahren – ja, das ist tatsächlich schon so lange her – eingeführt wurde, war das schon eine kleine Revolution für den Retusche-Alltag: Wie mit dem Stempel kann man seitdem eine Quelle in der Pinselspitzengröße auswählen und an eine andere Stelle kopieren. Der Clou: Der Reparaturpinsel passt automatisch die Farbe…

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Gratis-Video: Schlüsseltechniken

Mit unserer neuen Serie in Kooperation mit Calvin Holly­wood lernen Sie in jedem Heft den Workflow für ein bestimmtes Bildergebnis kennen – ergänzt durch ein Gratis-Video. Im Vordergund steht dabei nicht die technische Seite und die Erklärung der Werkzeuge, sondern die Frage, welche Techniken zu welchem Bild passen und zu welchem Zweck sie eingesetzt werden. Diese Serie ist in dem für Calvin Hollywood typischen Stil verfasst – mit der persönlichen Anrede. Im zweiten Teil seiner Serie zeigt ­Ihnen Calvin Hollywood die High-­End-Retusche von Haaren, Augen und Haut. Den 2.Teil des Schlüsseltechniken-Tutorials finden Sie in der aktuellen DOCMA-Ausgabe, die Sie  im Zeitschriftenhandel bekommen und  in unserem Webshop bestellen können. Wenn Sie sofort lesen möchten, kaufen Sie sich im Webshop die PDF-Version des…

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Geil ist geil ist billig

DOCMA-Leser Frank Kue nimmt einen billigen Werbeslogan und sein gestalterisches Pendant auseinander.

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