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Max Rive: Wie man Sonnenauf- und Sonnenuntergänge fotografiert

Max Rive: Wie man Sonnenauf- und Sonnenuntergänge fotografiert

In diesem Beitrag gibt Skylum-Ambassador Max Rive Tipps für die Fotografie von Sonnenauf- und Untergängen. Der Abenteurer und Landschaftsfotograf nutzt als Skylum-Ambassador die vielfältigen, intelligenten Bildbearbeitungsmöglichkeiten von Luminar 4 für seine Werke. Geboren und aufgewachsen im flachen Land der Niederlande, begann er 2008 auf seiner ersten Bergreise zu fotografieren. Seitdem bereist Max Rive die Welt und hält die malerischsten Orte fest, die unser Planet zu bieten hat.

Es ist jetzt Sommer, und das bedeutet, dass wir gute Temperaturen und Bedingungen haben, um hinauszugehen und zu fotografieren. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind großartige Momente, um gute Fotobedingungen zu nutzen, nicht nur, weil man unglaubliche Farben einfangen kann, sondern auch, weil das Licht tagsüber zu grell sein kann.

Wie können Sie das Beste aus Sonnenaufgang und Sonnenuntergang herausholen? Ich gebe Ihnen in diesem Artikel alles, was Sie dafür wissen müssen.

Fotografieren in die Sonne

Vorbereitung

Sie müssen Ihre Standorte für Sonnenaufgangs- oder Sonnenuntergangsaufnahmen vorbereiten. Wenn Sie eine tolle Aussicht aufnehmen möchten, ist es wichtig zu wissen, in welcher Richtung die Sonne auf- oder untergehen wird. Wenn Sie hoch oben auf einem Berg sind und eine Weitwinkelaufnahme mit vielen Bergschichten machen wollen, empfehle ich, die Sonne im Bild zu haben. Sie können die Sonne in der Mitte oder an der Seite positionieren. Wenn Sie sich für Letzteres entscheiden, sollten Sie etwas in der Komposition finden, was die Sonne ausgleicht, da es sich um ein sehr dominantes Motiv handelt.

Max Rive
Max Rive

Shooting

Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie im Raw-Format und nicht im JPEG-Format fotografieren. Auf diese Weise können Sie den vollen Dynamikbereich Ihrer Kamera nutzen, was wichtig ist, um während der Bearbeitung ein gut belichtetes Bild zu erzeugen. Wenn Sie in die Sonne fotografieren, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Bild keinesfalls überbelichtet wird. Sofern sich eine dünne Wolkenschicht um die Sonne herum befindet, kann dies noch schwieriger sein als bei einem wolkenlosen Himmel. Mein Rat ist, Fotos mit verschiedenen Belichtungseinstellungen zu machen, damit Sie in der Nachbearbeitung die beste Belichtung wählen oder Belichtungen kombinieren können. Verwenden Sie ein Stativ, damit die Belichtungsmischung einfacher wird.

Fotografieren vom Boden aus

Vorbereitung

Wenn Sie in einem Tal von unten fotografieren, mit einem Berg im Hintergrund, empfehle ich Ihnen, die Sonne von hinten aufgehen zu lassen, damit der Berg das erste oder letzte Licht einfängt. Es kann besonders eindrucksvoll sein, wenn Sie etwas Wasser vor sich haben, das das Licht reflektiert.

Max Rive
Max Rive

Shooting

Die Belichtung ist unter diesen Bedingungen leichter zu kontrollieren. Stellen Sie die richtige Belichtung zuerst an den hellsten Stellen ein, um sicherzustellen, dass keine Spitzlichter überbelichtet werden. Wenn Sie dunkle Objekte haben, die sich unterbelichtet anfühlen, können Sie jederzeit die Belichtungszeit nur für diese dunklen Objekte erhöhen, um in der Nachbearbeitung eine Belichtungsmischung vorzunehmen.

Bildbearbeitungstipps von Max Rive

Für die hier gezeigten Fotos habe ich Luminar 4 von Skylum verwendet.

Wenn man in die Sonne fotografiert, kann es eine größere Herausforderung sein, die richtige Belichtung zu finden. Als erstes sollten Sie die Schattendetails herausarbeiten. Dann verringern Sie die Spitzlichter, bis Sie alle Details sehen können.

Sie werden auch den Kontrast zwischen den wärmeren und den kühleren Farben verstärken wollen. Daher empfehle ich, den Schatten und den Mitteltönen etwas Blau hinzuzufügen und den Lichtern einige wärmere Farben hinzuzufügen.

Fotografieren bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, wenn das Wetter nicht mitspielt

Bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sind das Licht oder die Farben möglicherweise nicht so stark, wie Sie gehofft hatten. Dies kann an zu vielen Wolken oder an einem Mangel an Wolken liegen. In diesen Fällen ist es von Vorteil, außerhalb der so genannten goldenen Stunde zu fotografieren. Die verrücktesten Farben am Himmel zu haben, bedeutet nicht, dass Sie das beste Foto oder die beste Stimmung festhalten werden. Erstens gibt es auch Farben in der Landschaft, und zweitens geht es vor allem um die Stimmung.

Im Fall dieses Fotos in den italienischen Dolomiten konnte ich bereits sehen, dass die Sonne einige Stunden vor Sonnenuntergang hinter einer dicken Wolkenschicht verschwinden würde. Das Licht war schon ziemlich weich und mir gefiel die Stimmung des Spätsommernachmittags.

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