Software

Topaz B&W Effects 2

Der Software-Anbieter Topaz Labs hat eine neue Version seines Photoshop-Plug-ins für Schwarz-Weiß, Tonungs- und Analogfilmeffekte veröffentlicht.

Topaz B&W Effects 2 präsentiert sich mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche und einigen Verbesserungen unter der Haube. So wurden die Funktion der Farbfilter und ihre Empfindlichkeitsoptionen verbessert. Außerdem sollen Körnungseffekte jetzt noch realistischer wirken. Für mehr Kontrolle über die Presets soll eine neue Schnellvorschau sorgen, die über ein separates kleines Fenster eingeblendet wird.  
Topaz B&W Effects bringt 200 Presets für die Schwarz-Weiß-Konvertierung mit, die in acht Kategorien unterteilt sind und zahlreiche Analog-Effekte – vom traditionellen SW-Look  über diverse Tonungen bis zur Cyanotypie – nachahmen. Die Effekte können mit nur einem Mausklick angewendet und nachträglich angepasst werden.
Für selektive Anpassungen bietet die Software ein Pinselwerkzeug, das fünf verschiedene Funktionen erfüllt (Dodge, Burn, add Color, enhance Datail, Smooth) und gezielte farbliche Manipulationen in bestimmten Bildteilen ermöglicht. Anwender, die wenig oder keine Erfahrung mit SW-Bearbeitung haben, können sich an einem vorgegebenen Vier-Schritte-Workflow entlanghangeln, der die jeweils erforderlichen Werkzeuge für jeden Schritt vorgibt.
Das Plug-in läuft mit Photoshop CS3-CS5.5 (32-Bit und 64-Bit) und Photoshop Elements 6-10. Mithilfe der kostenlosen Zusatzsoftware Topaz Fusion Express kann auf Photoshop verzichtet werden. Allerdings wird dann Aperture, Lightroom oder iPhoto benötigt, um B&W Effects zu nutzen.
Topaz B&W Effects ist nur in englischer Sprache erhältlich und kostet 60 US-Dollar. Zum Testen steht eine 30 Tage lauffähige Demoversion zum Download bereit. Weitere Informationen, Anwendungsbeispiele und Vorführvideos finden Sie auf den Internetseiten von Topaz Labs.
             

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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