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Update für Bridge CC

Bridge CCAdobe hat neue Versionen der Creative Cloud-Anwendungen Bridge CC, Muse CC und Flash CC veröffentlicht. Aus Adobe Flash wird Animate CC. Das für Fotografen interessante Bridge CC hat laut Adobe in der neuesten Version 6.2.0.179 einen starken Perfomance-Schub erhalten. Bestehende Programmkomponenten wurden optimiert und um neue Bausteine ergänzt. Dadurch sollen Anwender schneller Metadaten und Thumbnails erstellen können. Zudem erlaubt ein verbessertes Cache-Management eine effizientere Nutzung des Puffer-Speichers. Dadurch lassen sich Dateien schneller darstellen und durchsuchen.

Auf Macs mit OS X 10.11 (El Capitan) können Fotos laut Adobe jetzt direkt von Mobilgeräten und Digitalkameras in Bridge importiert werden (Die Funktion gibt es bereits in Bridge CS6). Zudem verfügt die aktuelle Version von Bridge CC wieder über die Auto-Stack-Funktion für Panorama- und HDR-Aufnahmen.

Anmerkung zur Importfunktion: An einem Redaktions-Mac mit OSX 10.11.3 scheiterte der Versuch, Bilder von einer Sony Alpha 7II und einem Samsung-Smartphone (im Kamera-Modus verbunden) mit der Bridge-Funktion „Fotos aus Kamera laden“ zu importieren. Die maßgeblichen Quell-Ordner der Geräte wurden von Bridge nicht erkannt und konnten auch manuell nicht ausgewählt werden – auf der Sony-Kamera fand Bridge lediglich einen Play-Memories-Ordner, der allerdings keine Bilder enthält. Dieser Fehler betrifft am Redaktions-Mac auch Bridge CS6 und scheint schon länger bekannt zu sein, wie sich aus diesem Artikel in der Adobe-Hilfe schließen lässt. Mit dem aktuellen Update wurde er offensichtlich auch nicht behoben.

Beim Import über den Menüpunkt „Von Gerät importieren“ tritt das Problem übrigens nicht auf, weshalb sich dieser Weg als Workaround empfiehlt. Apples Fotos-App hat dagegen keine Probleme, die Geräte zu finden und bietet sich ungefragt mit dem Importdialog an, sobald man eine Kamera per USB anstöpselt.

Weitere Informationen zu Adobe Bridge CC gibt es hier und in diesem Hilfe-Dokument.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin

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