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Touristen verschwinden lassen

Sie wollen Touristen verschwinden lassen? Kennen Sie das? Da ist man auf Reisen, sieht ein schönes Gebäude, einen eindrucksvollen Platz oder andere Sehenswürdigkeiten und möchte sie fotografieren. Doch leider sind immer andere Touristen im Bild, es fahren Autos vorbei. Keine Chance den ungestörten Moment  zu erhaschen. Was tun? Postkarte kaufen? Das beleidigt die fotografische Würde. Frühmorgens oder kurz vor Sonnenuntergang noch einmal vorbeikommen? Muss nicht sein, schließlich ist man zur Erholung unterwegs.

Dann bleibt nur, eine Reihe von Bildern zu machen und das Problem nach der Reise mit Photoshop anzugehen. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hätte man die so entstandene Bildserie übereinander als Ebenen in einer Datei gestapelt und sie zunächst einzeln ausgerichtet – falls man bei der Aufnahmen kein Stativ dabei hatte.

Tuori-weg1: Touristen verschwinden lassen

Touristen verschwinden lassen

Anschließend wurden dann mit Ebenenmasken die Bildstörer einzeln aus dem Motiv heraus retuschiert. Touri für Touri, Auto für Auto. Ein wundervolle Beschäftigungstherapie an regnerischen Herbstabenden.

Tuori-weg2: Touristen verschwinden lassen

Touristen verschwinden lassen

Wer weiß, wie es geht, erledigt solche Arbeiten  – und viele andere, etwa zur Rauschreduzierung oder um die Bildauflösung zu erhöhen – mit Photoshops »Stapelmodi«. Wie diese „Geheimwaffe“ im Detail funktioniert, die unser obiges Problem binnen Minuten ohne viel eigenes Zutun aus der Welt zaubert, erklärt Olaf Giermann in der aktuellen DOCMA ausführlich im Fokus-Workshop ab Seite 22.

Lernen Sie mit dem DOCMA-Magazin die einfach nur hilfreichen Werkzeuge von Photoshop im Detail kennen, damit Sie mehr Zeit für die schönen Seiten der Fotobearbeitung haben.    

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  1. PeterRoskothen

    Alternativ kann man einen ND-Filter (Graufilter / Neutraldichtefilter mit 3.0 (1000-Fach) verwenden. Oder: man lässt die Menschen im Foto. Gerade in diesem Foto hätten die Menschen der Szene und dem Eindruck sehr gut getan und das Foto belebt. Trotzdem ein toller Vorschlag.

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