Technik

EIZO senkt dauerhaft die Preise für zwei hardwarekalibrierbare Monitore

Der japanische Monitorhersteller EIZO reduziert die unverbindlichen Verkaufspreise für zwei Modelle seiner ColorEdge-CS-Serie dauerhaft. Betroffen sind der CS2740 und der CS2731, beide mit 27-Zoll-Bildschirmdiagonale. Der CS2740 kostet künftig 1454 Euro statt bisher 1583 Euro, der CS2731 fällt von 1135 auf 1009 Euro.

Beide Monitore sind für den professionellen Einsatz in Fotografie, Videoproduktion, Druckvorstufe und Design konzipiert. Das zentrale Merkmal der Serie ist die Hardwarekalibrierung: Anders als bei der softwarebasierten Kalibrierung, bei der Korrekturen in der Grafikkarte hinterlegt werden und Farbraum sowie Tonstufen verloren gehen können, greift die Hardwarekalibrierung direkt in die interne Verarbeitung des Monitors ein. Das Ergebnis ist eine präzisere und verlustfreiere Farbdarstellung – relevant für alle, die Bilder für unterschiedliche Ausgabemedien aufbereiten, etwa für Druck und Bildschirm gleichzeitig.

Beide Modelle decken die Farbräume Adobe RGB und DCI-P3 nahezu vollständig ab. Adobe RGB ist der Standard für Druckproduktionen und professionelle Bildbearbeitung, P3 der in der Filmproduktion und bei modernen Displays verbreitete Farbraum.

Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen liegen vor allem in der Auflösung: Der CS2740 bietet 4K-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel) und ist mit einem USB-C-Eingang, einem Display Port- und einem HDMI-Eingang ausgestattet. Der CS2731 löst mit WQHD (2.560 × 1.440 Pixel) auf und bietet neben USB-C einen DVI-D-, einen HDMI- und einen Display Port-Eingang, was ihn anschlussseitig flexibler macht. Wer auf die höhere Pixeldichte des 4K-Modells verzichten kann, erhält mit dem CS2731 einen vergleichsweise günstigeren Einstieg in die ColorEdge-Klasse.

Beide Modelle werden mit einer fünfjährigen Garantie inklusive Vor-Ort-Austausch geliefert — das bedeutet, EIZO tauscht einen defekten Monitor beim Kunden aus, ohne dass dieser das Gerät einschicken muss.

Wann die neuen Preise bei den Händlern vollständig angekommen sind, bleibt abzuwarten.

Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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