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Voigtländer Nokton 50mm / 1:1,5 als Vintage-Version

Voigtländer Nokton 50mm / 1:1,5 als Vintage-Version

Für Mitte Oktober 2020 hat Voigtländer eine neue Version des Nokton 50mm / 1:1,5 angekündigt. Das Nokton 50mm / 1:1,5 Vintage Line asphärisch II kommt mit M-Bajonett (VM) in den Varianten Schwarz, Silber und Schwarz/Silber, die wiederum jeweils mit zwei verschiedenen Linsenbeschichtungen erhältlich sind. Mittels eines passenden Adapters, der zwischen 74 und 299 Euro kostet, lässt sich das Kleinbild-Objektiv wahlweise auch an Kameras mit Fuji-X-, Sony-E- und Leica-L-Mount verwenden.

Voigtländer verspricht neben einer „herausragenden optischen Leistung auch ein butterweiches Bokeh“. Zu letzterem tragen 12 Blendenlamellen bei. Das optische System besteht aus acht Linsen, die in sieben Gruppen angeordnet sind, darunter ein Element mit zwei asphärischen Oberflächen. Die Mindest-Fokusdistanz liegt bei 70 Zentimetern.

Voigtländer Nokton 50mm / 1:1,5 als Vintage-Version

Mit einem Durchmesser von 55,3 Millimetern und einer Länge von 36,9 Millimetern ist das Nokton 50mm / 1:1,5 Vintage Line asphärisch II sehr kompakt. Sein Gewicht liegt in den einfarbigen Gehäusevarianten bei nur 198 Gramm, die zweifarbige Ausführung wiegt 255 Gramm.

Voigtländer verkauft das Objetiv für rund 900 Euro. Die Bicolor-Version schlägt mit 1000 Euro zu Buche. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Voigtländer.

Technische Daten

Brennweite50 mm
AnschlussM-Bajonett (VM)
Lichtstärke1:1,5
Kleinste BlendeF 16
Optischer Aufbau8 Linsen in 7 Gruppen
Bildwinkel46,3°
Blendenlamellen12
Mindestentfernung0,7 m
Entfernungsmesserkupplung∞ ~ 0,7 m (abhängig von Kamera)
FiltergrößeØ 43 mm
Maximaler Durchmesser55,3 mm
Gesamtlänge36,9 mm
Gewicht198g (Schwarz/Silber), 255g (Bicolor)
Mitgeliefertes ZubehörObjektivdeckel, Rückdeckel
OptionalGegenlichtblende LH-6

Pressemitteilung von Voigtländer

Nokton 50mm / 1:1,5 Vintage Line asphärisch II

VM – Mount

Hauptmerkmale:

– Klassisches Messsucher-Objektivdesign mit hervorragender optischer Leistung

– 12 Blendenlamellen für ein sanftes Bokeh

– Zwei asphärische Oberflächen für eine ausgezeichnete Abbildungsleistung

– Mehrfachbeschichtung oder Einfachbeschichtung

– Hochpräzise Entfernungsmesserkupplung (∞ ~ 0,7 m / abhängig von der Kamera)

– Kompakte, extrem solide und langlebige Bauweise

Das neue kompakte, hochauflösende Voigtländer NOKTON 50mm F1,5 Vintage Line asphärisch VM II ist in drei verschiedenen klassischen Objektivausführungen mit jeweils zwei verschiedenen Linsenbeschichtungen erhältlich, um dem entsprechenden Aufnahmestil des Fotografen gerecht zu werden.

Im klassischen Look gibt es die Farben Schwarz und Silber, zusätzlich auch ein nostalgisches, zweifarbiges Objektiv im Stil der 1930er Jahre für den absoluten Messsucher-Liebhaber. Alle drei Versionen sind mit einer Multi Coating Vergütung für eine moderne Bildsprache oder mit Single Coating Vergütung für Aufnahmen im Stil der 1960er Jahre erhältlich.

Das Voigtländer Nokton 50mm / 1:1,5 Vintage Line asphärisch VM II liefert neben der herausragenden optischen Leistung auch ein butterweiches Bokeh dank der zwölf Blendenlamellen. Die kompakte Objektivgröße mit einem Filtergewinde von 43mm und das geringe Gewicht (Schwarz und Silber
198g / Bicolor 255g) qualifizieren es zum angenehmen Alltagsbegleiter, der viele fotografische Situationen abdeckt.

Die Verarbeitungsgüte rangiert auf dem von Voigtländer gewohnt hohen Niveau und unser neues Schmuckstück kann mittels Adapter natürlich nicht nur an Kameras mit M-Mount verwendet werden.

Die unverbindliche Preisempfehlung für die schwarze und silberne Variante liegt bei 899,– Euro,
für die Bicolor-Version bei 999,– Euro.

Der Marktstart ist für Oktober 2020 geplant. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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