Duale Kameramodule

DOCMA Artikel

Künstliches Bokeh mit Smartphone-Kameras

Mit den winzigen Kameramodulen aktueller Smartphones lassen sich Bilder aufnehmen, die dem Bildlook vielfach größerer und schwerer Systemkameras immer näher kommen. Michael J. Hußmann erklärt in der neuen DOCMA-Ausgabe 86, wie und in welchen Grenzen duale Kameramodule und neuro­nale Netze zu berechnen erlauben, was früher eine große und schwere Optik erforderte. Duale Kameramodule finden sich in immer mehr Smartphones, die sie zu ganz unterschiedlichen Zwecken nutzen. Die Kombination einer Farb- mit einer Schwarzweißkamera kann die Empfindlichkeit und die Auflösung verbessern, und mit zwei unterschiedlichen Brenn­weiten lässt sich ein Zoom simulieren. Die populärste Variante ist eine Stereokamera, die auch die Tiefendimension eines Bildes berechnen und diese nutzen kann, um Bilder zu erzeugen, für die einst eine viel größere Kamera nötig war. Künstliches…

Mehr
Blog

Smartphones: Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein

Nein, hier geht es nicht um das gleichnamige, von den Brüdern Grimm aufgezeichnete Märchen, sondern um die Evolution der Smartphones: Nachdem duale Kameramodule schon fast Standard sind, kommen nun Modelle mit drei Objektiven und Sensoren. Was kann man damit anfangen? Der Platz in den immer flacheren Smartphones ist beschränkt. So sehr, dass die Hersteller nicht einmal mehr Schrauben unterbringen können und die Komponenten lieber verkleben. Daher können die integrierten Kameramodule nicht größer werden. In der Fotografie gilt allerdings die Regel, dass mehr Bildqualität nur mit einer größeren Objektivöffnung zu haben ist, die mehr Licht auf den Sensor bringt. Stattdessen geht der Trend bei dem Smartphones dahin, nicht größere, sondern mehr Kameramodule zu verbauen. Wenn ein einziges, miniaturisiertes Kameramodul nicht die…

Mehr
Back to top button
Close