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Raw-Konverter, Camera Raw-Filter oder Photoshop?

Raw-Konverter, Camera Raw-Filter

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Meine generelle Empfehlung für die Foto-Optimierung ist, dass Sie alles, was möglich und nicht unnötig umständlich ist, im Raw-Konverter erledigen sollten. Die wichtigsten Vorteile:

  • Sie greifen auf die volle Bittiefe und den gesamten Dynamikumfang der Raw-­Datei zu.
  • Alles ist non-destruktiv – selbst die aus beliebigen Werkzeugen zusammenge­setzten Masken –, wobei die Dateigrößen-Änderung immer gering bleibt. Dank des neuen Maskierungssystems in Camera Raw und Lightroom ist hier „­effektetechnisch“ (a) schon einiges möglich – selbst mit JPEGs (b).
Raw-Konverter, Camera Raw-Filter oder Photoshop?

Ein Wechsel zu Photoshop ist immer dann notwendig, wenn umfangreiche Retuschen anstehen oder man wie bei Fotomontagen zusätzliche Bildelemente einfügen möchte. Aber auch hier kann es sinnvoll sein, den »Camera Raw-Filter« statt der herkömmlichen Photoshop-Werkzeuge zu benutzen. Er bietet zwar nicht mehr den vollen Dynamikumfang wie bei der Raw-Entwicklung, aber das Maskieren und vor allem das Hinzufügen von Korrekturen ist hier deutlich schneller, einfacher und flexibler. Für Beleuchtungseffekte ist das perfekt. Zum Freistellen und für hochpräzise Korrekturen zum Farbabgleich mehrerer Fotomontage-Elemente ist der »Camera Raw-Filter« weniger geeignet, da er keine Composit-Ansicht bietet (Sie sehen also immer nur die aktuell ausgewählte Ebene im Dialog).


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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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