Christoph Künne

Christoph Künne, von Haus aus Kulturwissenschaftler, forscht seit 1991 unabhängig zur Theorie und Praxis der Post-Photography. Er gründete 2002 das Kreativ-Magazin DOCMA zusammen mit Doc Baumann und hat neben unzähligen Artikeln in europäischen Fachmagazinen rund um die Themen Bildbearbeitung, Fotografie und Generative KI über 20 Bücher veröffentlicht.
  • Das iPhone von Apple ist in der Fotografie angekommen. Endgültig. Die Bildqualität ist fast so gut wie die „echter“ Kameras, die Bedienung intuitiv, die Ergebnisse sind für die meisten Zwecke mehr als brauchbar. Seine jährliche Evolution ist schon länger zur Routine geworden. Doch in einer Branche, die vom steten FortschrittMehr

  • Wer heute mit Bildern arbeitet, agiert in einem emotionalen Spannungsfeld, das Arsenal und Minenfeld zugleich ist. Die Jagd nach dem authentischen, dem berührenden Moment ist härter denn je. In diesem Ringen um Relevanz erweist sich eine soziologische Studie als unverhoffte Schatzkarte zum emotionalen Zeitgeist. Sie liefert nicht nur Futter fürMehr

  • In unserem ersten Beitrag zu diesem Thema haben wir die Anatomie der Täuschung seziert: Wie im Fall der gefälschten Bilder von Nicolás Maduros Festnahme synthetische Medien nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch professionelle Redaktionen in die Irre führten . Wir sprachen von der Demokratisierung der Desinformation und der Erosion desMehr

  • Die Debatte ist im Grunde beendet, bevor sie je richtig begann. Während Puristen noch über die Seele der Kunst und die Unersetzbarkeit menschlicher Schöpfungskraft philosophieren, hat die Realität Fakten geschaffen: 86 Prozent aller Kreativschaffenden nutzen bereits generative KI-Werkzeuge in ihrem Alltag. Dies ist keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern gelebte Praxis.Mehr

  • Seit die digitale Bilderflut ebenso allgegenwärtig wie flüchtig ist, wächst die Sehnsucht nach dem Greifbaren, dem Unikat. Fujifilm bedient diese Sehnsucht seit Jahren wirtschaftlich sehr erfolgreich mit seiner Instax-Reihe und versucht immer wieder, die Brücke zwischen der analogen und der digitalen Welt zu schlagen. Nun geht das Unternehmen einen bemerkenswertenMehr

  • Wie vereint man einen flexiblen Brennweitenbereich, hohe Bildqualität, geringes Gewicht und einen attraktiven Preis in einem einzigen Gehäuse? Mit dem neuen NIKKOR Z 24-105mm f/4-7.1 unternimmt Nikon einen weiteren Versuch, diese Gleichung zu lösen. Doch die technischen Daten allein werfen bereits die entscheidende Frage auf, die den Nutzwert für ambitionierteMehr

  • Jedes Jahr zur CES in Las Vegas überbieten sich die Hersteller mit Superlativen. Auch Dell Technologies bildet da keine Ausnahme und enthüllt zwei neue Monitore der UltraSharp-Serie. Doch während die Marketing-Abteilungen von „Innovationen“ und „weltweit ersten“ Technologien sprechen, stellt sich für professionelle Bildbearbeiter, Fotografen und Designer die einzig relevante Frage:Mehr

  • Stellen Sie sich für einen Moment vor, Sie wären Bildredakteur an einem kalten Januarmorgen des Jahres 2026. Die Eilmeldung über die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Maduro durch US-Spezialkräfte ist noch keine Minute alt, doch Ihr Newsfeed explodiert bereits. Ein Tsunami visueller Daten flutet die sozialen Netzwerke: Maduro in Handschellen, seinMehr

  • Im dritten Teil unseres dreiteiligen Jahresrückblicks stellen wir Ihnen die peinlichsten Entwicklungen des Jahres 2025 vor. Platz 1 Peinliche Mogelpackung: Rollei Powerflex 10x Retro Platz 2 Adobe flüchtet von Bluesky – Shitstorm der Kreativ-Community Platz 3 Geiseln des Ökosystems: Warum Apple uns das iPhone-Mirroring vorenthält Platz 4 Yashica FX-D: PeinlicherMehr

  • Im zweiten Teil unseres dreiteiligen Jahresrückblicks haben wir die meistgelesenen KI-Kolumnen des Jahres 2025 auf docma.info gelistet. Platz 1 Der KI-Stempel rückt näher: Was die EU-Verordnung für Bildprofis wirklich bedeutet Platz 2 Das Drama der Auszieh-Apps: Wenn KI die Hosen runterlässt – und die Gesellschaft überfordert ist Platz 3 AdobeMehr

  • Im ersten Teil unseres dreiteiligen Jahresrückblicks 2025 konzentrieren wir uns auf die meistgelesenen Technik-Artikel auf docma.info. Platz 1 Brückenschlag zwischen F- und Z-Bajonett für Nikon-Fotografen Platz 2 Die Sony a7 V: Warum eine 3.000-Euro-Kamera immer noch keine 300-Euro-Smartphone-Features bietet Platz 3 Synologys goldener Käfig Platz 4 Sind Edelkompakte reine LuxusobjekteMehr

  • Wer heute mit offenen Augen durch die Welt der belichteten, bearbeiteten und generierten Bilder zieht, erlebt keine abgeschlossene Revolution, sondern einen andauernden, tiefgreifenden Umbruch. 2025 war ein Jahr, in dem die alten Gewissheiten bröckelten. Zwischen der Sehnsucht nach dem Haptischen, dem Greifbaren einer Kamera, und der flüchtigen Magie synthetischer Bilder,Mehr

  • Die Verheißungen der künstlichen Intelligenz klingen oft wie das Echo eines Jahrmarktschreiers: „Treten Sie näher, treten Sie heran! Verwandeln Sie Routine in Genialität, Mühe in Magie!“ Für Berufseinsteiger, die mit unsicheren Schritten das Terrain der Arbeitswelt betreten, und für jene, die inmitten ihrer Karriere eine neue Richtung suchen, mag dieserMehr

  • Statt antiker Scherben oder verstaubter Dioramen erblicken wir in Monica Menez virtuellem Museum in den Vitrinen die Berufe, die heute noch das pulsierende Herz der visuellen Kultur bilden: „The Photographer“, „The Stylist“, „The Graphic Designer“, „The Foto Model“. Jedes Exemplar ist sorgfältig präpariert und beschriftet, ausgestellt als „Specimen of Creativity“.Mehr

  • Es ist vollbracht. Das Orakel aus New Jersey hat gesprochen und der Welt verkündet, welche Farbe das Jahr 2026 bestimmen wird. Nach dem erdigen „Mocha Mousse“ (2025) und dem sanften „Peach Fuzz“ (2024) folgt nun der logische, fast schon unausweichliche nächste Schritt auf der Skala der Entsättigung: PANTONE 11-4201 „CloudMehr

  • Die Ausstellung „Diane Arbus: Konstellationen“ im Gropius Bau in Berlin will alles zeigen – und verliert dabei fast alles aus dem Blick, was Orientierung, Kontext und Freude am Entdecken ausmacht. Ein Labyrinth aus Bildern, Übersetzungen und moralischen Stolpersteinen, das mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt. Wer sich in die AusstellungMehr

  • Es ist ein stilles, tägliches Bekenntnis, das Milliarden Menschen ablegen. Kein lautes Gelöbnis, sondern ein leises Tippen, Wischen und Klicken. Wir öffnen WhatsApp, um dem Kollegen zu schreiben, scrollen durch den Facebook-Feed, um zu sehen, was aus der alten Schulfreundin wurde, und teilen auf Instagram eine Story vom letzten Urlaub.Mehr

  • Es ist ein seltsames Schauspiel. Während ein Teil der Welt im Rausch einer neuen technologischen Verheißung schwelgt, zieht sich Europa in sein Schneckenhaus zurück und zittert. Viele Menschen in Europa scheinen die KI zu fürchten. Die Künstliche Intelligenz, anderswo als Motor für Wohlstand und Fortschritt gefeiert, erscheint uns vor allemMehr

  • 800 Depeschen – als ich die erste verschickt habe, das ist jetzt über 16 Jahre her, hätte ich nicht erwartet, dass wir irgendwann weniger über Bildbearbeitung mit Photoshop, sondern über weit mächtigere KI-Tools berichten würden. Letzte Woche hat nun auch Adobe angekündigt, seine Werkzeuge in ChatGPT verfügbar zu machen. DieMehr

  • Wer glaubt, Fotografie sei bloß das Einfrieren von Licht, der hat noch nie in die Augen von Alfred Hitchcock, Steve Jobs oder Kate Moss geblickt – zumindest nicht durch die Linse von Albert Watson. Sein Werk ist der beste Beweis dafür, dass ein Porträt weniger eine Abbildung als vielmehr eineMehr

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