Charakter statt Perfektion: Historische Kino-Objektive erzeugen eine Anmutung, die sich mit modernen Optiken kaum nachbilden lässt. Ihre optischen Konstruktionen unterscheiden sich grundlegend von denen der Fotografie. Ausgeprägte Schärfe im Bildzentrum, außergewöhnliches Bokeh und Lichtstärken bis f/1.5 machten sie schon in den 1920er-Jahren zu technischen Meisterleistungen. Heute lassen sich viele dieser Optiken mit wenigen Handgriffen an Digitalkameras adaptieren. Das E-Book „Mit Kino-Objektiven digital fotografieren“ ist jetzt zum Preis von 12,99 statt 22 Euro erhältlich.

Bis in die 1950er-Jahre basierten sehr viele Objektive auf modifizierten Petzval-Rechnungen, die das über 100 Jahre alte Design fortlaufend optimierten. Im Kino forcierte das Cinemascope-Format Neuentwicklungen, was bei Zeiss zwei einzigartige Planar-Derivate hervorbrachte. Neuheiten im Schmalfilmsegment blieben dagegen exotische Nischenprodukte mit herausragenden Eigenschaften. Darunter Optiken von Kern aus der Schweiz und Meyer-Görlitz.



Mit diesen Kino-Objektiven entstehen Bilder, die eine besondere Stimmung und einen einzigartigen Charakter besitzen. Für den Film entwickelt, zeigen die Optiken an den Sensoren von Digitalkameras Effekte, die auf der Leinwand nie sichtbar wurden. Alte Kino-Objektive eröffnen ein spannendes Feld, das zum Ausprobieren und Experimentieren einlädt. Sie zeigen Eigenschaften, die weit über das hinausgehen, was herkömmliche Foto-Objektive leisten können.






Das E-Book richtet sich an alle, die nach Möglichkeiten suchen, ihre Bilder mit historischen Kino-Optiken zu gestalten. Nicht jedes Objektiv harmoniert mit jeder Kamera. Das E-Book liefert auf über 400 Seiten umfassende Informationen, Empfehlungen und praxisnahe Tipps zu Auswahl, Kauf, Anpassung und Handhabung. 340 Abbildungen ergänzen den Text. Ergänzend dazu berichten Naturfotograf Roland Günter und ZDF-Kameramann Toby Marshall über ihre Erfahrungen und zeigen eine Auswahl ihrer Bilder.










