Bernd Kieckhöfel

Bernd Kieckhöfel

Bernd Kieckhöfel hat einige Jahre für eine lokale Zeitung gearbeitet und eine Reihe von Fachartikeln zur Mitarbeiterführung veröffentlicht. Seit 2014 schreibt er für Fotoespresso, DOCMA, FotoMagazin sowie c't Digitale Fotografie.
  • Photo of Viel hilft viel: Große Sucher und Augenmuscheln

    Große und optimal angepasste Sucher sind immer noch eine der wichtigsten Voraussetzungen für treffsicheres manuelles Fokussieren. Zusammen mit gut abschirmenden Augenmuscheln wird die punktgenau gesetzte Schärfe noch besser erkennbar. Wer noch mit analogen Kameras fotografiert hat, weiß, wie einfach es gewesen ist, mit Mikroprismenfeld und Schnittbildindikator zu fokussieren. Ihre Sucher waren hell und groß. Gute Augenmuscheln gehörten bei Profi-Modellen zum Lieferumfang oder wurden als Zubehör angeboten. Die Olympus OM-1 von 1972 (links) bietet 0,92x Suchervergrößerung und 97 Prozent Sichtfeld, was manuelles Fokussieren einfach macht. Eine Augenmuschel war als Zubehör lieferbar. Eine digitale OM-D 10 II muss mit 0,62-facher Vergrößerung auskommen, die M1 wartet mit 0,74x auf. Dioptrien-Einstellung Grundlage für Bilder mit überzeugender Schärfe ist die präzise Anpassung der Dioptrien-Einstellung des…

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  • Photo of Zurück zu normal: Zhongyi Lensturbo II mit Altglas

    Der Zhongyi Lensturbo II Adapter verkürzt über sein Linsensystem die äquivalente Brennweite um den Faktor 0,7 und erhöht gleichzeitig die Lichtstärke um eine Blende. Das eröffnet neue Perspektiven für Altglas. So erreicht ein 50-mm-Vollformat-Objektiv mit Blende f/2, das an einer APS-C-Kamera durch den Crop-Faktor die Bildwirkung einer 75er Brennweite liefert, mit dem Lensturbo wieder die typische Bildwirkung eines Normalobjektivs mit Lichtstärke f/1.4. Auch Weitwinkelobjektive zeigen an einer APS-C Kamera wieder nahezu den Bildwinkel ihrer physikalischen Brennweite. Auswahl-Kriterien Mit Preisen ab 150 Euro sind solche Adapter keine Schnäppchen. Von Metabones gibt es vergleichbare Produkte für deutlich mehr Kamerasysteme, zu Preisen um 500 Euro. Interessant sind solche Adapter, wenn man viele Objektive besitzt, die sich „beschleunigen“ lassen und den gleichen Anschluss haben.…

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  • Photo of Das geht auch: Nikon Spiegelreflexkameras und M42-Objektive

    M42-Objektive lassen sich ebenfalls an Nikon Spiegelreflexkameras adaptieren, nur der Fokusbereich ist aufgrund der unterschiedlichen Auflagemaße begrenzt. Eine echte Einschränkung ist es nicht, innerhalb der Grenzen lassen sich echte Hingucker kreieren. Ein 50-mm-Objektiv lässt sich auf maximal zwei Meter scharf stellen und der passende Adapter muss nicht mehr als fünf Euro kosten. Mit einer 135er Brennweite erschließen sich fast zehn Meter und eröffnen weitere Möglichkeiten. Beides reicht auch für typische Trioplan-Aufnahmen. Mit Muße lässt sich das M42-Tessar 50/2.8 an der Nikon D700 besonders gut fokussieren. In Bezug aufs Bokeh kann das alte Helios 44 sich durchaus mit einem professionellen Nikkor-Zoom messen (Nikon D700, links Helios 44-M 58/2.0, rechts Nikon AF-S 24-70/2.8). M42-Adapter Der M42-Adapter für Nikon Spiegelreflexkameras ist nur einen…

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  • Photo of Elektrisch berechnete Objektive bei Leitz und Zeiss

    Sowohl Leitz als auch Zeiss verfügten sehr früh über elektrische Rechenanlagen zur Objektivberechnung. Leitz erhielt 1953 die vom Computerpionier Konrad Zuse entwickelte Z5, seinerzeit „die größte Rechenanlage Europas“. Das Vorgängermodell Z4 kann heute noch im Deutschen Museum in München bestaunt werden. Bei Zeiss in Jena zog 1955 der erste DDR-Computer namens Oprema (Optik-Rechenmaschine) ein, an den heute nur noch eine Gedenktafel in Jena erinnert. Nur wenige Jahre später wurden beide Rechenanlagen durch leistungsstärkere Modelle für elektrisch berechnete Objektive ersetzt. Über die technischen Eigenschaften der ersten Anlagen wurde ausführlich berichtet: Wie viele Relais wie schnell rechneten und wieviel Zeit bei welchen Rechenoperationen gespart wurde. Zur Z5 gibt es eine Menge Berichte, die immer noch verfügbar sind, wie zum Beispiel dieser. Der…

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  • Photo of Sind Nikon Spiegelreflexkameras auch für Altglas geeignet?

    Nikon Spiegelreflexkameras gelten als nicht besonders adaptierfreudig. Doch Objektive mit Nikon F-Bajonett und dem Zusatz Ai oder AiS funktionieren nach wie vor an den meisten digitalen Spiegelreflexkameras von Nikon. Bisher hatte nur die D7500 mit dieser Tradition gebrochen. Mit der D780 funktioniert wieder alles wie gewohnt. Ohne sich Gedanken um kollidierende Spiegel zu machen, können Nikon-Fotografen auf ein sehr umfangreiches Altglas-Sortiment zugreifen und wie gewohnt anschließen. Abgesehen vom manuellen Fokussieren sowie der Blendenbedienung direkt am Objektiv funktioniert alles wie gewohnt. Darüber hinaus haben auch andere Hersteller, beispielsweise Cosina, Soligor, Vivitar und andere, Objektive mit Nikon-Bajonett produziert. Das Nikon F-Bajonett Die ersten Nikon-Normalobjektive erschienen 1959, ihre Brennweite wurde anfangs noch in Zentimetern angegeben. 20 Jahre später wurde die preisgünstige Nikon E-Serie…

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  • Photo of Warum eine Streulichtblende für Altglas wichtig ist

    Jedes Altglas profitiert von einer gut angepassten Streulichtblende. Alten Linsen mussten zunächst ohne Oberflächenvergütung auskommen. Auch in den 80er Jahren erreichte sie bei weitem nicht die Qualität heutiger Multicoating-Beschichtungen. Daher sollte eine Streulichtblende so groß und tief wie möglich sein, ohne Randabschattungen zu erzeugen. Das Ergebnis sind Aufnahmen mit besseren Kontrasten. Oft ist der Unterschied bereits im Sucher deutlich sichtbar. Manchmal würde es reichen, eine Hand als zusätzliche Abschirmung zu benutzen, doch beim manuellen Fokussieren ohne Stativ verlangt das Fingerakrobatik. Streulichtblenden werden hauptsächlich aus Metall oder Gummi gefertigt und üblicherweise ins Filtergewinde des Objektivs geschraubt. Adapterringe helfen, unterschiedliche Gewindegrößen zu vereinen. Auswahl und Angebot Faltbare Gummiblenden brauchen wenig Platz. Zylindrische Metallblenden bieten mehr Abschattung und sind oft miteinander verschraubbar, für…

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  • Photo of 135er Teleobjektive, eine kleine Auswahl aus dem großen Angebot

    Neben 50-mm-Standardbrennweiten hatte jeder Kamerahersteller auch 135er Teleobjektive im Programm, oft in mehreren Ausführungen. Daher existiert in diesem Segment viel Auswahl zu vergleichsweise moderaten Preisen. Mit Crop-Sensoren sind diese Objektive nicht ganz so universell einsetzbar, doch der äquivalente Bildwinkel von 200 oder 270 Millimeter eröffnet interessante Perspektiven, ohne dass ihre Ausmaße sie als Spanner-Linsen erkennbar machen. Eine wichtige Rolle spielt in der Praxis eine möglichst geringe Naheinstellgrenze. Der bekannte Klassiker Pentacon 135/2.8 ist ein bei Offenblende weich zeichnendes, gewichtiges und voluminöses Stück Zeitgeschichte aus der ehemaligen DDR. Vor 1971 hieß das Objektiv Orestor. Es war mit 15 Blendenlamellen ausgestattet, die auch leicht abgeblendet weitgehend runde Lichter im Bokeh garantieren. Vom Pentcon 135/2.8 existieren viele Bauformen, hier die Electric-Version. Teleobjektive –…

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  • Photo of Inside Trioplan: Einem Klassiker auf die Linsen geschaut

    Triplet ist ein Gattungsbegriff für Objektive mit drei Linsen. Ihr Zusammenspiel basiert auf einem Patent von 1890. Trioplan ist der Markenname für ein Objektiv aus der Manufaktur von Hugo Meyer in Görlitz und wurde zum Synonym. Die Triplet-Konstruktion ist simpel und gleichzeitig genial. Über die Anordnung der Linsen zueinander lässt sich die Brennweite variieren. Die Verwendung verschiedener Glassorten und die Variation der Linsenradien, laienhaft ausgedrückt, ihre Dicke und Wölbung, erlauben eine vergleichsweise wirksame Korrektur von Abbildungsfehlern. Neue Glassorten ermöglichten die Entwicklung von Objektiven mit Lichtstärke f/2.8 für Kleinbildkameras und Projektoren. Lesen Sie hier mehr zum Thema „Inside Trioplan“. Das Trioplan war über Jahrzehnte das Standard-Objektiv für viele verschiedene Kameras. Heute ist sein einzigartiges Kringel-Bokeh gefragt. Scharf können andere Objektive auch.…

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  • Photo of Lichtstärke als Selbstzweck?

    Objektive mit riesigen Blendenöffnungen versprechen wundervolles Bokeh, Schärfefreisteller auch bei großen Motiven und die Möglichkeit, selbst bei Kerzenschein noch zu fotografieren. Eine hohe Lichtstärke wird mehrfach erkauft, einerseits über den Preis, andererseits über optische Fehler. Oft, wenn auch nicht immer, sind lichtschwächere Versionen eines ansonsten identischen Objektivs optisch besser, weil weniger Abbildungsfehler korrigiert werden mussten. „Wer in seiner Fototasche nicht mindestens ein 1,4er hat, dem ist nicht zu helfen“, schrieb Winfried Warnke in seiner Kolume im FotoMagazin (11/2017) und dachte dabei nicht unbedingt an Altglas. Lichtstärke als Notwendigkeit Im Gegensatz zu früher, bei Filmempfindlichkeiten von ISO 400 oder 800, wird Warnkes Provokation heute zur philosophischen Frage. Objektive mit Lichtstärke f/1.2 waren damals kein schicker Luxus für Bokeh-Fetischisten, sondern in erste…

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  • Photo of 50 Fünfziger im ausführlichen Bokeh-Vergleich

    Wer selbst schon mal versucht hat, Objektive zu vergleichen, weiß, wieviel Arbeit es macht, brauchbare Vergleichsaufnahmen anzufertigen. Besonders schwierig ist ein Bokeh-Vergleich, wenn mit natürlichem Licht gearbeitet wird. Eine Wolke reicht, um die Lichtverhältnisse zu verändern und selbst bei wolkenlosem Himmel wandert die Sonne und ändert ihre Lichtfarbe im Laufe des Tages. Dem Zeitfenster für einen solchen Vergleich sind natürliche Grenzen gesetzt. Im Sommer ist es größer und auch die Wahrscheinlichkeit ist höher, seine Arbeit am nächsten Tag unter ähnlichen Bedingungen fortsetzen zu können. Aufwendiger Vergleich Vor diesem Hintergrund ist das von User Rob70 im Digicamclub präsentierte Ergebnis umso beindruckender. Seine Versuchsanordnung beschreibt er präzise und liefert zusätzliche Detailaufnahmen, die eine Beurteilung der Detailschärfe ermöglichen. Sein Ziel „ … Liebhabern…

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  • Photo of Standardobjektive: The Nifty Fifty – Langweilige 50-Millimeter-Objektive?

    Wie viele Normalbrennweiten oder Standardobjektive braucht man überhaupt? Sind 50-Millimeter-Objektive nicht einfach eine langweilige Brennweite? Im anglo-amerikanischen Sprachraum scheint das anders zu sein, dort werden sie gern als „Nifty Fifty“ tituliert – Langeweile versus Raffinesse. Was trifft denn nun zu? Es kommt auf die Auswahl an. Ein paar Überlegungen können bei der gezielten Auswahl aus dem überbordenden Angebot der Standardobjektive helfen. Für den Fall, dass einem dieses oder jenes alte Objektiv über den Weg laufen sollte und eine Entscheidung getroffen werden will: Altglas-Container oder ab in die Kameratasche. Dabei spielt auch das Handling eine Rolle und Orsolya Brandt, bekannt als Murok Marci, formuliert es im Vintage-Objektivbuch so: „Man muss mehrere in die Hand nehmen und probieren, welche Linse einem liegt…

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  • Photo of Exif-Daten für manuelle Objektive ergänzen II

    Wer mit manuellen Objektiven fotografiert, muss in den meisten Fällen auf Exif-Daten für Brennweite, Blende und Objektivname verzichten. Bietet die eigene Kamera keine Möglichkeit, die Daten für manuelle Objektive zu speichern, lässt sich das Objektiv vor dem Wechsel ablichten. Mit ein oder zwei Objektiven und etwas Disziplin reicht auch ein Foto der eigenen Hand nach dem Objektivwechsel. So lassen sich die Aufnahmen später am PC unterscheiden und mit Exif-Daten ergänzen. Zur Ergänzung fehlender Objektivdaten bietet sich unter Windows das kostenlose Programm ExifToolGUI an. Einmal eingerichtet, lassen sich fehlende Objektivdaten mit wenigen Mausklicks ergänzen. Besonders für Fotografen mit vielen manuellen Optiken ist es im Vergleich zum Lightroom Plug-In Lenstagger die interessantere Alternative. Einmal eingerichtet, lassen sich mit ExifToolGUI fehlende Objektivdaten mit…

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  • Photo of Nikon FTZ-Adapter: Willkürliche Grenzen

    Komfortabel wird Fotografieren mit Altglas durch hinterlegte Objektivdaten für Brennweite und Blendenwert. Sie versorgen Bildstabilisator, ISO-Automatik und Exif-Daten mit korrekten Informationen. Letztere erleichtern Bildvergleiche am PC und lassen auf einen Blick erkennen, mit welchem Objektiv fotografiert wurde. Die Nikon Z6 beherrscht diesen Trick für bis zu 20 Objektive, ebenso wie die große Schwester Z7. Doch bisher gibt es für Altglas, das nicht am FTZ-Adapter benutzt wird, einen unschönen und unverständlichen Komfortverlust. An der Nikon Z6 funktioniert das bisher nur für Objektive am FTZ-Adapter – auch mit Leica R- oder Olympus OM-Optiken und Umbaubajonett. Nur mit Fremdadaptern werden keine Exif-Daten übertragen. Für viele Spiegelreflexkameras bietet Nikon diese Möglichkeit schon sehr lange und ohne Einschränkungen. Bei Fuji hat die Übertragung von Exif-Daten…

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  • Photo of Trioplan Motivsuche

    Das typische Trioplan-Bokeh mit kreisrunden Lichtern und leuchtenden Rändern entsteht nur bei Offenblende, wenn das Hauptmotiv nah und sein Abstand zum Hintergrund mit deutlich ausgeprägten Spitzlichtern groß ist. Es braucht Kreativität und ungewöhnliche Perspektiven, um neue und interessante Motive zu entdecken. Trioplan-Fotografen erkennt man unter anderem daran, dass sie ihr Motiv bisweilen seltsam beäugen und lange umschleichen. Die Lichter der Großstadt Gegen Abend offerieren Großstädte vielfältige Motive und relativ konstante Lichtverhältnisse, Vergleichbares gilt für Jahrmärkte und Volksfeste. Auch Bahnhöfe, U-Bahnstationen und Flughäfen verheißen zahllose Möglichkeiten. Hier ist jedoch die Hausordnung zu beachten, insbesondere wenn mit Stativ fotografiert werden soll. Fußgängerzonen und Shoppings Malls eröffnen unzählige Möglichkeiten zu Blauen Stunde. Bahnhöfe erlauben durch die Mischung von Tages- und Kunstlicht sowie unterschiedlichen…

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  • Photo of Die Nikon Z6 als „Altglasantrieb“

    Nikons Vollformatkamera Nikon Z6 bietet beim manuellen Fokussieren eine Reihe ungewöhnlicher Features. Passende Adapter sind inzwischen für fast jedes beliebige Altglas verfügbar und ermöglichen vergleichsweise handliche Kamera-Objektiv-Kombinationen, die zudem sehr preiswert sein können. Doch Fotografen die bisher mit anderen spiegellosen Kameras gearbeitet haben, könnten einige Überraschung erleben. Zielfernrohr-Effekt Eingeblendete Hilfslinien zur Bildgestaltung bieten nur das bekannte Nikon 4×4-Raster, Optionen wie Drittelteilung oder Goldener Schnitt fehlen. Seine besondere Stärke zeigt die vorhandene Aufteilung mit der Lupenfunktion. In der Vergrößerung wird der gewählte Fokuspunkt wie in einem Fadenkreuz sichtbar. Nikon-Z-Kameras überraschen mit Hilfslinien im 4×4-Raster. Seine besondere Stärke zeigt dieses Raster mit der Lupe. In der Vergrößerung wird der Fokuspunkt wie in einem Fadenkreuz sichtbar. Trefferquote Im Hinblick auf die Trefferquote zeigt…

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  • Photo of Welches Trioplan ist das Beste?

    Die Auswahl an Objektiven für den typischen Trioplan-Bildlook beschränkt sich keineswegs auf die Klassiker aus der Manufaktur Hugo Meyer in Görlitz. Bei der Entscheidung für das eine oder andere Objektiv kann man sich von seinen Ansprüchen, dem Spaßfaktor sowie der vorhandenen Kamera leiten lassen – und so das am besten geeignete finden. Aufnahmen mit verschiedenen Trioplan-Objektiven lassen allenfalls beim Pixelpeeping Unterschiede erkennen. Welches Trioplan ist das Beste? Artgerecht eingesetzt lassen Aufnahmen mit verschiedenen Trioplan-Objektiven kaum Unterschiede erkennen. Ein Trioplan für 20 Euro Geht es um Fotografieren ohne Bastelei und einen günstigen Einstieg, bieten sich Domiplan oder Pentaflex-Color mit M42-Anschluss an. Sie haben 50 Millimeter Brennweite bei Lichtstärke F/2.8. An Vollformatkameras wird die Normalbrennweite bei der Bildkomposition zur lohnenswerten Herausforderung. Am MFT-Sensor…

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  • Photo of Quadratische Lichter im Bokeh

    Eine weitere Modding-Spezialität kann über eBay in der ehemaligen UdSSR bestellt werden und erfordert keine Bastelei. Das Helios 44-2 ist dort mit einer umgebauten Blende erhältlich, die ab f/4 quadratische Spitzlichter im Bokeh erzeugt. Das Zauberwort für die eBay Suche nach einem solchen Objektiv lautet „Helios 44 Square Bokeh“. Abgeblendet bilden die Lamellen ein Quadrat und erzeugen im Bokeh eckige Spitzlichter. Zenitar 50/1.7 ME-1 Das Zenitar 50/1.7 ME-1 stammt aus den 1980er Jahren und erzeugt von Haus aus quadratische Lichter im Bokeh, weil es nur zwei Blendelamellen besitzt. Ausführliche Informationen zur ungewöhnlichen Konstruktion des Zenitar finden sich hier. Bei Ebay werden für dieses Objektiv, im Gegensatz zum günstigen Helios 44, dreistellige Preise aufgerufen. Vergrößerungsobjektive Adaptierte Vergrößerungsobjektive, früher in der Dunkelkammer…

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  • Photo of Nikon ViewNX-i als Bildbetrachter

    Für die erste Sichtung manuell fokussierter Aufnahmen ist ein schneller Bildbetrachter nützlich. Nikon-Fotografen profitieren besonders vom kostenlosen ViewNX-i. Mit Nikon Z-Kameras und hinterlegten Daten für Objektive ohne CPU, sprich adaptiertes Altglas, zeigt die Software auch den gewählten Fokuspunkt an, was die Schärfekontrolle erleichtert. Für Nikon Z-Kameras zeigt ViewNX-i auch mit Fremdobjektiven ohne elektrische Kontakte den gewählten Fokuspunkt an. Fremde JPEG-Dateien Abgesehen von diesem speziellen Feature lässt sich Nikon ViewNX-i auch für fremde JPEG-Dateien aus anderen Kameras nutzen. Mit der aktuellen Version sind Vergleiche von zwei Bildern nebeneinander möglich. Ein Tastendruck erlaubt die Kontrolle von Lichtern (Taste H für Highlights) und Tiefen (Taste S für Shadows). Des Weiteren können Sterne und Farblabel vergeben sowie IPTC-Daten eingetragen werden. Zusätzliche Software lässt sich…

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  • Photo of Verölte Blendenlamellen: Altglas-Klink I

    Verölte Blendenlamellen sind neben schwergängigen Fokusringen ein häufiger Defekt an alten Objektiven. Manchmal reicht es, Front und/oder Rücklinse zu entfernen und die dann zugänglichen Lamellen mit einem in Feuerzeugbenzin getränkten Wattestäbchen abzutupfen. Häufiger Altglas-Defekt: Verölte Blendenlamellen. Lagert man das Objektiv später mit offener Blende, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich erneut Ölreste auf den Lamellen sammeln und sie verkleben. Mit etwas Geschick lässt sich die komplette Blendeneinheit ausbauen und in einem Benzinbad reinigen. Dazu muss das Objektiv zerlegt werden, aber diese Prozedur ist mit dem passenden Werkzeug vergleichsweise einfach. Die komplette Blendeneinheit lässt sich mit Feuerzeugbenzin auswaschen. Die Lamellen werden über einer Schale mit Feuerzeugbenzin beträufelt. Der Vorgang wird mehrfach wiederholt – am besten auf dem Balkon oder in einem…

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  • Photo of Kamera-Menüs anpassen für manuelles Fokussieren

    Nahezu alle Digitalkameras bieten individuell konfigurierbare Menüs. Sie machen auch nützliche Einstellungen für manuelles Fokussieren schneller erreichbar. Panasonic bietet für das Q-Menü einen zusätzlichen Individual-Modus, Fuji Quick- sowie My-Menü, Sony und Nikon Z offerieren ein Funktionsmenü. Zusätzlich lässt sich an vielen Spiegelreflexkameras von Nikon und den Z-Modellen ein benutzerdefiniertes Menü zusammenstellen. Lesen Sie hier mehr über das Thema Kamera-Menüs anpassen für manuelles Fokussieren. Interessant ist beispielsweise der Zugriff auf: Farbe und Level beim Fokuspeaking, den elektronischen Verschluss, die Eingabe der Brennweite für Bildstabilisator und Exif-Daten oder Auto-ISO Funktionen. Wenn sich Einstellungen als passend erwiesen haben, sollten sie gesichert werden. Falls die eigene Kamera es nicht erlaubt, Konfigurationen auf einer Karte zu speichern, empfiehlt es sich, vorgenommene Änderungen schriftlich festzuhalten. Das…

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