Update für Pixelmator Pro bringt neue Vorlagen und Mock-ups, Tastaturkürzel und Kameraunterstützung

Apple hat ein Update für Pixelmator Pro veröffentlicht. Version 3.8 ergänzt die Bildbearbeitungssoftware um den Support für Raw-Dateien weiterer Kameras, Vorlagen, Tastaturkürzel sowie Mock-ups für das iPhone 17. Die Software gehört seit 2024 zu Apple und wird als App zum Kauf für macOS sowie als Teil des Abo‑Pakets „Creator Studio“ für macOS und ipadOS angeboten.
Die aktuelle Version verarbeitet nun komprimierte Raw‑Dateien von Sony Alpha ILCE‑7M5, Fujifilm GFX 100S II und GFX 100RF. Außerdem kommt Unterstützung für High‑Efficiency‑Raw‑Formate der Nikon‑Modelle Z5II und Z50II hinzu, einschließlich der Variante High Efficiency Star (HE*), die speziell für Astrofotografie gedacht ist. Raw‑Aufnahmen der Panasonic Lumix DC‑S1RM2 im Hochauflösungsmodus lassen sich ebenfalls öffnen und bearbeiten. Parallel erhält die Schwester‑App „Photomator“ die gleichen neuen Raw‑Profile.
Im Bereich Layout und Präsentation erweitert Apple den Bereich für Vorlagen und Mock-ups. Neu strukturierte Kategorien wie „App Screenshot“, „Bento Grid“ und „Devices“ bieten zusätzliche Grundlayouts, etwa für App‑Store‑Screenshots oder Kachel‑Layouts. App‑Mockups wurden um die aktuellen iPhone‑17‑Modelle erweitert.
Der Export von SVG‑Grafiken (Scalable Vector Graphics) soll sich jetzt besser mit „Adobe Illustrator“ vertragen. Laut Apple treten bei in Pixelmator Pro erzeugten SVG‑Dateien weniger Probleme auf, wenn diese anschließend in Illustrator geöffnet werden. Eine weitere Neuerung: Wer auf dem iPad ein Bild auf der Leinwand gedrückt hält, kann direkt zwischen Vorher‑ und Nachher‑Ansicht wechseln und sieht sofort, was Farbkorrekturen und Effekte am Motiv verändern – etwa bei subtilen Hautretuschen oder fein dosierten Kontrastanpassungen.
Die Werkzeugleiste von Pixelmator Pro lässt sich nun über das Menü „Ansicht > Werkzeuge anpassen“ umkonfigurieren, sodass häufig genutzte Werkzeuge näher an den Mauszeiger rücken. Zusätzlich führt Apple eine Reihe neuer Tastaturkürzel ein, die in Teilen zunächst der Creator‑Studio‑Version vorbehalten sind. Dazu gehören Kurzwahlen für Ebenendeckkraft über Zahlentasten, das Durchschalten von Ebenenmodus‑Varianten, das schnelle Wechseln zwischen oberen und unteren Ebenen sowie Befehle zum Duplizieren oder Ausschneiden und Einfügen von Auswahlbereichen. In Dokumenten mit Videospuren steuert die Leertaste nun die Wiedergabe. Einige dieser Kürzel stehen inzwischen auch in der iPad‑Version zur Verfügung.
Zwischen der Creator‑Studio‑Variante und der klassischen Version von Pixelmator Pro bleibt eine klare Trennlinie. Beide erhalten die neue Raw‑Unterstützung und die ergänzten Vorlagen, doch zusätzliche Funktionen wie bestimmte Tastaturkürzel, ein Verzerrungswerkzeug („Warp Tool“), Mock-ups für Kleidung und eine dedizierte iPad‑App gehören zum Creator‑Studio‑Paket. Dieses Paket bündelt mehrere Programme wie Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor, MainStage, Keynote, Pages, Numbers und Freeform und lässt sich im Abo freischalten. Der Abopreis beträgt 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr. Die Pixelmator-App kostet einmalig 60 Euro, wenn kein Abo abgeschlossen werden soll.




