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Gradationskurven in Photoshop auf dem iPad

Mit dem Juni-Update 2020 hat Photoshop auf dem iPad erstmals eine Einstellungsebene vom Typ »Gradationskurve« spendiert bekommen. Dadurch erweitern sich die Farbkorrektur- und Farbstilisierungsmöglichkeiten auf dem iPad immens, denn die bereits vorhandene »Farbbalance« erlaubt beispielsweise nur eine Korrektur der Mitteltöne. Das Interface der Kurven ist nicht nur sehr hübsch, sondern auch sehr praktisch geworden: Zwischen den einzelnen Kanälen wechseln Sie mit nur einem Tap auf die entsprechenden Symbole. In der Desktop-Version müssen Sie dafür das Dropdown-Menü oder Tastaturkürzel bemühen. Farbüberlagerungen in den einzelnen Kanälen zeigen an, welche Farbe Sie erhalten, wenn Sie die Kurve in die jeweilige Richtung verschieben. Das alles wäre auch im echten Photoshop wünschenswert. Leider wurden noch nicht alle Funktionen der Desktop-Version implementiert. So können beispielsweise Ein- und Ausgabewert gesetzter Punkte nicht numerisch eingegeben werden und die Pipetten für Schwarz-, Grau- und Weißpunkt fehlen – genauso wie alle Auto-Korrekturoptionen. Auch das »Zielgerichtet-­anpassen-Werkzeug« sucht man vergeblich. 

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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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