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Banding abmildern

Die »Filtergalerie« beinhaltet einige der ältesten Photoshop- Filter, die seit Jahren nicht aktualisiert wurden. So funktioniert keiner der Filter im 16-Bit-Modus, und wenn man sie zur Bildstilisierung einsetzt, liefern sie meist unattraktive Ergebnisse. Nützlich sind manche dieser Filter trotzdem immer noch.

Interessanterweise beinhaltet die nur in 8-Bit/Kanal anwendbare »Filter­galerie« auch den besten Filter, um Tonwertsprünge (Banding) zu kaschieren, die vor allem im 8-Bit-Modus schnell auftreten. Banding (a) tritt oft bei künstlich eingefügten Verläufen (hier verstärkt gezeigt) oder Weichzeichnungen auf, ebenso bei gleichförmigen Farbverläufen, wie zum Beispiel in blauen Himmeln. Das Hinzufügen von Rauschen mit dem Filter »Rauschen hinzufügen« kann die Tonwertsprünge zwar abmildern, aber bei einem erträglichen Maß des Rauschens nicht komplett verbergen (b). Der »Malfilter: Spritzer« liefert hier bei einer geringeren Rausch-Intensität ein deutlich gleichmäßigeres und besseres Ergebnis (c). Setzen Sie dazu den »Sprühradius« auf den maximalen (25) und die »Glättung« auf den minimalen Wert (1). Im vierfarbigen Offsetdruck sind die Unterschiede beider Filterergebnisse oft vernachlässigbar. Laden Sie sich die Datei unter www.docma.info/21383 herunter, um sie am Bildschirm zu vergleichen.

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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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