Technik

Faltbare Softboxen von Godox für den mobilen Einsatz

Godox erweitert sein Portfolio um die „EazyFlow Foldable Softbox“ und bringt damit eine Serie besonders flacher Lichtformer für den mobilen Einsatz auf den Markt. Die Softboxen richten sich an Anwender, die auf ein möglichst geringes Packmaß Wert legen – etwa bei Foto‑ und Videoproduktionen on location, in engen Studios oder bei Event‑Setups, die schnell wechseln.

Die Lichtformer lassen sich auf ein kompaktes Format zusammenschieben. Ein integrierter Schnellspannmechanismus bringt die Softbox laut Godox in etwa einer Sekunde in Arbeitsposition und lässt sie ebenso rasch wieder zusammenklappen.

Der Anschlussring besteht aus Metall und soll eine stabile, langlebige Verbindung zum Blitz‑ oder Dauerlichtkopf gewährleisten. Ab Werk ist ein Bowens‑Speedring integriert, der den schnellen Wechsel auf optionale Speedringe für MS‑, Godox‑, Profoto‑ und Broncolor‑Anschlüsse erlaubt. Anwender, die verschiedene Lichtsysteme parallel nutzen, können die Softbox damit flexibel zwischen unterschiedlichen Köpfen umstecken, ohne auf einen bestimmten Hersteller festgelegt zu sein.

Für die Lichtcharakteristik kombiniert Godox eine reflektierende Innenfläche mit einem Innen‑ und einem Frontdiffusor. Diese Kombination soll ein gleichmäßiges, weiches Licht ohne Hotspots liefern – etwa für Porträts, Produktaufnahmen oder Interviews, bei denen glatte Übergänge in Hauttönen und kontrollierte Spitzlichter gewünscht sind. Ein mitgeliefertes Wabengitter (Grid) begrenzt den Streuwinkel und hilft dabei, Licht gezielt auf das Motiv zu lenken, während der Hintergrund dunkler bleibt, etwa wenn eine Person vor einer hellen Wand plastischer wirken soll.

Die EazyFlow‑Serie umfasst verschiedene Formen und Größen, darunter rechteckige und quadratische Varianten, Strip‑Softboxen sowie Oktaboxen mit Durchmessern von 40 × 40 Zentimetern bis 150 Zentimetern.

Die Godox EazyFlow Foldable Softboxen sollen in Kürze im Fachhandel verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt je nach Modell zwischen 44,99 Euro und 112,99 Euro.

Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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