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Capture One 14.2 läuft nativ auf Apple M1-Computern

Capture One 14.2 läuft nativ auf Apple M1-Computern

Capture One hat ein Update für die gleichnamige Raw-Software veröffentlicht. Capture One 14.2 läuft nativ auf Apple M1-Computern und erhält dadurch einen deutlichen Performance-Schub. Der Betrieb auf Intel-Macs ist aber weiterhin möglich. Darüber hinaus wird die Unterstützung für Kameras und Objektive durch neue Profile erweitert. Das Update dient zudem der Fehlerbereinigung.

Capture One 21 (14.2.0) wird nativ auf Apple Silicon (M1)-Computern ausgeführt. Zusätzlich läuft die Hardware-Beschleunigung auf Apple Silicon über die Metal-Grafikschnittstelle. Auf Windows- und Intel-basierten Apple-Computern läuft sie jedoch weiterhin über OpenCL.

Laut Capture One erfolgt der Bildimport in der neuen Programmversion um bis zu zwei Mal schneller als bisher, die Bildverwaltung immerhin um 50 Prozent.

Mit dem Update 14.2 wird die Unterstützung für die Sony a7R IIIa (ILCE-7M3A) Sony a7R IVa (ILCE-7M4A) eingeführt. Außerdem sind Profile für folgende Objektive hinzugekommen:

  • Fujifilm Fujinon GF100-200mm F5.6 R LM OIS WR
  • Fujifilm Fujinon XF200mmF2 R LM OIS WR + 1.4X TC F2 WR
  • Leica APO-Elmar-S 180mm f/3.5 (CS)
  • Sony FE 14mm F1.8 GM (SEL14F18GM)
  • Sony FE 24mm F2.8 G (SEL24F28G)

Weitere Änderungen

Das Tethering über Firewire wird seit dem jüngsten Update nicht mehr unterstützt. Wer dies weiterhin tun möchte, darf das Update nicht installieren und muss zudem eine älteres Betriebssystem nutzen (MacOS-Versionen vor 11.0 (Big Sur), Windows 10-Versionen vor Windows 10 Build 1903).

Die Unterstützung für JPEG2000 & JPEG XR wurde entfernt. Benutzer können diese Formate nicht mehr anzeigen, bearbeiten oder in sie exportieren.

Weitere Informationen zum Update finden Sie auf den Internetseiten von Capture One.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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