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Quick & Dirty-Bildbearbeitung

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist: In jeder DOCMA haben wir verschiedene Rubriken, die sich ganz bestimmten Themen widmen. Eine dieser Rubriken ist die DOCMA-Akademie, in der es im aktuellen Heft 67 um Quick & Dirty-Tools geht. Dazu ein paar Gedanken.

Alex Tihonov - Fotolia

Alex Tihonov – Fotolia

Die DOCMA-Akademie

In der DOCMA-Akademie erkläre ich jeweils ein Werkzeug oder einen bestimmten Bereich von Photoshop in der Weise, dass Sie auf einen Blick die wesentlichen Informationen dazu finden. Der Fokus liegt dabei auf den – meiner Meinung nach – wichtigen Aspekten. Ich liste also nicht einfach wie in der Programmhilfe sämtliche Optionen und Befehle ohne jede Priorisierung auf, sondern zeige Ihnen das, was Sie unbedingt wissen und/oder verstehen sollten.

Zeitsparer

Im aktuellen Heft geht es dabei um die – wie ich sie nenne – Quick & Dirty-Tools, also Werkzeuge, mit denen Sie sehr schnell und dennoch genau ein bestimmtes Ziel erreichen (Rote Augen entfernen, Bereiche schärfen oder weichzeichnen, schnelles Freistellen und umfärben und dergleichen mehr.)

Tatsächlich bräuchte man all diese Werkzeuge gar nicht, wenn man denn genügend Zeit und Muße hätte, manuell genaue Auswahlen zu erstellen und deren Inhalt dann mit Filtern und Korrekturen zu verändern – am besten noch mit vielen Ebenen und völlig nicht-destruktiv mit Einstellungsebenen, Smartobjekten und Smartfiltern. Aber das bläht nicht nur die Dateigröße auf, sondern ist oft schlicht unnötig.

Mal eben die Augen zum Funkeln bringen, funktioniert in aktuellen Photoshop-Versionen super mit dem »Scharfzeichner«-Werkzeug – sogar völlig nicht-destruktiv!

Augen im Handumdrehen funkeln lassen!

Augen im Handumdrehen funkeln lassen!

Und wenn Sie gerne mit dem »Schnellauswahl«-Werkzeug auswählen/maskieren, dann kennen Sie sicher das Problem, dass in kleinen Winkeln und Ecken immer bestimmte Pixel nicht ausgewählt werden oder die Kanten nicht genau passt. Wie würden Sie das korrigieren? Tja, wer hätte das gedacht: Das geht Quick & Dirty – oder anders formuliert: intuitiv und dennoch recht sauber – mit dem vermeintlichen Spielzeug-Werkzeug »Wischfinger«.

Der Wischfinger … Ein belächeltes Werkzeug? Nein – ein Zeitsparer zur Maskenkorrektur!

Der Wischfinger … Ein belächeltes Werkzeug? Nein – ein Zeitsparer zur Maskenkorrektur!

Ich stelle jedenfalls zunehmend fest, dass ich nicht mehr jede noch so winzige Korrektur nicht-destruktiv durchführe, die ich später eh nie mehr ändern werde, sondern es mir immer einfacher mache. Quick & Dirty eben. 😉

Wie halten Sie das?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Dienstag!

Beste Grüße,

Olaf

Olaf Giermann

Olaf Giermann

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