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Erweiterte Videofunktionen für Nikon Z-Kameras

Erweiterte Videofunktionen für Nikon Z-Kameras

Nikon hat für die erste Generation der spiegellosen Kameras Z6 und Z7 die Firmware 3.2 veröffentlicht. Unter anderem werden die Kameras dadurch mit per HDMI-Kabel angeschlossenen Aufnahmegeräten von Blackmagic Design kompatibel. Zusätzlich zur RAW-Videoausgabe wird auch die Aufzeichnung von 10-BIT-Videos in Kombination mit N-LOG unterstützt.

Generell ist für die Aktivierung der RAW-Videoausgabe die kostenpflichtige Anpassung einer internen Kameraeinstellung durch den Nikon-Service erforderlich. Dies muss vor der Durchführung des Firmware-Updates erfolgen.

Für die neuen Modelle Z 7II und Z 6II will Nikon in Kürze ebenfalls ein entsprechendes Firmware-Update bereitstellen.

Erweiterte Videofunktionen für Nikon Z-Kameras: Die Updates stehen im Nikon Download-Center bereit. Weitere Informationen sind der unten stehenden Pressemitteilung zu entnehmen.


Pressemitteilung von Nikon

ZWEI FIRMWARE-UPDATES STATTEN NIKON-Z-KAMERAS MIT ERWEITERTEN VIDEO-FUNKTIONEN AUS

Nikon gibt bekannt, dass die RAW-Videoausgabe*¹, *² der spiegellosen Kameras Z 7 und Z 6 mittels Firmware-Update mit externen Aufnahmegeräten von Blackmagic Design*³ kompatibel wird.

Die Firmware-Updates ermöglichen die Aufzeichnung hochwertiger, mit der Z 7 oder Z 6 aufgenommener Videos in den Formaten ProRes-RAW und Blackmagic-RAW. Videos in 4K/UHD (12 Bit) oder Full-HD-RAW können auf einem externen Rekorder aufgezeichnet werden, der über HDMI an die Z 7 oder Z 6 angeschlossen ist. Das erweitert die Aufzeichnungsoptionen für RAW-Videos und unterstützt die Produktion hochwertiger Videos. Zusätzlich zur RAW-Videoausgabe wird auch die Aufzeichnung von 10 BIT Videos in Kombination mit N-LOG unterstützt.

Darüber hinaus sind Videos, die im Format ProRes-RAW auf dem externen Aufnahmegerät Ninja V von Atomos aufgezeichnet werden, mit den neuesten ISO-Einstellungen und Steuerungsfunktionen für die Farbtemperatur in Apple Final Cut Pro ab Version 10.4.9 kompatibel. Dadurch werden bei Verwendung von Final Cut Pro zusätzliche Videobearbeitungsoptionen verfügbar.

Die Unterstützung der RAW-Videoausgabe auf einen externen Rekorder von Blackmagic Design kann in Kameras, für die bereits ein Upgrade für RAW-Videoausgabe durchgeführt wurde, einfach durch Aktualisieren der Firmware auf Version 3.2 aktiviert werden, ohne dass zusätzliche Arbeiten in einem Nikon Service Point erforderlich sind.

Ein lokaler Nikon Service Point muss eine interne Kameraeinstellung ändern, bevor das Firmware-Update heruntergeladen wird, damit die RAW-Videoausgabe aktiviert werden kann. Für diesen Service fallen ortsübliche Gebühren an.

Durch ein zeitnah geplantes Firmware Update, wird die Unterstützung der RAW-Videoausgabe für Blackmagic Design Aufzeichnungsgeräte*³ auch für die neuen Modelle Z 7II und Z 6II zur Verfügung gestellt.


*1 Die RAW-Videoausgabefunktion kann kostenpflichtig in einem Nikon Service Point aktiviert werden.
*2 Mit der Z 7 ist eine RAW-Videoausgabe nur für Full-HD-Videos im FX-Videoformat und für 4K/UHD-Videos im DX-Videoformat möglich. Mit der Z 6 können 4K/UHD- und Full-HD-RAW-Videos im FX- und im DX-Filmformat ausgegeben werden.
*3 Mit dem Atomos Ninja V und jetzt dem Blackmagic Video Assist 5″ 12G HDR sowie dem Blackmagic Video Assist 7″ 12G HDR können Nikon-RAW-Videos im ProRes-RAW- oder Blackmagic-RAW-Format aufgezeichnet werden. Bei anderen als den oben angegebenen Rekordern ist die Funktion nicht garantiert (Stand 17. Dezember 2020).

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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