Schärfentiefe

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Bokeh-Überdruss

Alle reden von Bokeh, aber keiner tut etwas dagegen … Ernsthaft: Ist die Begeisterung über lichtstarke Objektive, die Motive offenblendig vor einem extrem unscharfen Hintergrund abbilden, bloß ein Hype, dessen Zeit langsam vorüber geht? Okay, „Bokeh“ ist der falsche Begriff, auch wenn er in diesem Zusammenhang gern verwendet wird. Er bezeichnet schließlich die Qualität, die besondere Art der Unschärfe außerhalb der Schärfenzone, und nicht deren Quantität – also den Grad der Unschärfe. Niemand hat etwas gegen ein angenehmes, weiches Bokeh, aber muss der Hintergrund wirklich so unscharf sein, dass man nichts mehr erkennen kann? Tony Northrup erklärt, warum sich 4K-Video nicht gegen HD durchsetzen konnte, aber wo um alles in der Welt ist er? Der unscharfe Hintergrund verrät nichts. Das Videoblog…

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Virtuelle Schärfentiefe

Die Schärfentiefe war noch nie ein einfaches Konzept, und die Probleme fingen schon mit dem ewigen Streit darüber an, ob es denn nun „Schärfentiefe“ oder „Tiefenschärfe“ heißt. Heutzutage wird die vermeintliche, virtuelle Schärfentiefe immer häufiger erst in der Nachbearbeitung produziert und je nach den Anforderungen verringert oder erweitert. Um das gleich klarzustellen: Es heißt „Schärfentiefe“ (die Tiefe oder Ausdehnung der Schärfenzone), nicht „Tiefenschärfe“ (die Schärfe in der Tiefe, also im Hintergrund). Früher war das eine klare Sache, denn aus Brennweite, Blende, Entfernung und Bildformat ergibt sich die Ausdehnung der Zone, in der die Kamera hinreichend scharf abbildet. Diverse Schärfentiefenrechner (hier ist meiner) machen es recht einfach, diese Schärfentiefe zu berechnen. Heutzutage ist der Eindruck von Schärfentiefe aber oft das Ergebnis…

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Focus & Recompose revisited

Vor fünf Jahren schrieb ich in der DOCMA 51 über den Focus&Recompose-Fehler, der oft zu leicht unscharfen Fotos führt. Leider gibt es nach wie vor nur wenig Möglichkeiten, den Fehler zu vermeiden, aber wenigstens können Sie sich jetzt bequem ausrechnen lassen, ob dieser Fokussierfehler in einem konkreten Fall Probleme machen kann. In meinem Artikel „Das Phantom der Entfernung“ (DOCMA 51, Seite 80 ff.) hatte ich eine ganze Reihe von Situationen in der Fotografie beschrieben, in denen uns die Intuition in die Irre führt: Die Entfernung, auf die wir scharfstellen müssen und die den Abbildungsmaßstab bestimmt, ist oft eine andere als die, die wir naiverweise dafür halten. Das Problem Der Focus&Recompose-Fehler ist nur ein Beispiel dafür: Wenn wir auf ein Motiv…

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Ersteindruck: Der „Portät“modus des iPhone 7 Plus

Ja, Sie haben richtig gelesen, Apple nennt seinen neuen Modus für die iPhone 7 Plus Kamera „Portät“-, statt Porträtmodus. Natürlich ist es nur ein Tippfehler – und Apple bezeichnet diese kürzlich per Update zu iOS 10.1 hinzugefügte Funktion selbst noch als Beta-Version. Nun gut. Was können Sie also von diesem Modus erwarten? Erzeugen Sie nun Fotos mit geringer Schärfentiefe auf dem Niveau von Spiegelreflexkameras und teuren Objektiven, wie es Apple bei der Vorstellung dieser Funktion suggerierte? Um es kurz zu machen: Nein. Der „Portät“modus des iPhone 7 Plus: Die Funktionsweise Das iPhone nutzt den Versatz zwischen den zwei verbauten Kameras (mehr Infos dazu finden Sie in meinem Blogbeitrag vom 1.10.2016), um für das Bild Tiefeninformationen abzuleiten, anhand der das Bild selektiv weichgezeichnet…

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Anwendungstipp Ebenenmasken

In einem kurzen Video zeigt Michel Mayerle unter anderem, wie man zwei Ebenenmasken auf eine einzelne Ebene anwenden kann.

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Montage vorbereiten: Ebenenmaske

Die komfortabelste Art und Weise, um einen Bildbereich vor einem neu hinzugefügten Hintergrund optimal angepasst freizustellen, ist eine Ebenenmaske.

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