M42-Objektive

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Tilt-Adapter für Vollformat-Objektive

Ein Tilt-Objektiv weicht die üblichen Grenzen der Schärfentiefe auf. Durch Kippen der Optik (tilten) lässt sich der Schärfeverlauf beispielsweise diagonal im Bild ausrichten oder in die Tiefe ausdehnen. Die Schärfe reicht so über einen größeren Bereich, als es mit Abblenden möglich wäre. An Großformatkameras war das, neben der Shift-Funktion zur Vermeidung stürzender Linien, eine Selbstverständlichkeit. Kleinbildkameras benötigen dazu spezielle Tilt-Shift-Objektive, die unter anderem in der Architektur-Fotografie zum Einsatz kommen. Das bekannte Lensbaby erschloss diesen Effekt für kreative Anwendungen und schuf das Marktsegment sogenannter Funlinsen. Vergleichsweise neu sind Squeezerlenses. Sie ermöglichen den Anschluss verschiedener Kleinbild- und Mittelformat-Objektive an unterschiedliche Kamerasysteme. Lensbaby Die Idee stammt von Craig Strong, der das Objektiv einer alten Großformatkamera über einen flexiblen Schlauch mit einer modernen Kamera…

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Das geht auch: Nikon Spiegelreflexkameras und M42-Objektive

M42-Objektive lassen sich ebenfalls an Nikon Spiegelreflexkameras adaptieren, nur der Fokusbereich ist aufgrund der unterschiedlichen Auflagemaße begrenzt. Eine echte Einschränkung ist es nicht, innerhalb der Grenzen lassen sich echte Hingucker kreieren. Ein 50-mm-Objektiv lässt sich auf maximal zwei Meter scharf stellen und der passende Adapter muss nicht mehr als fünf Euro kosten. Mit einer 135er Brennweite erschließen sich fast zehn Meter und eröffnen weitere Möglichkeiten. Beides reicht auch für typische Trioplan-Aufnahmen. Mit Muße lässt sich das M42-Tessar 50/2.8 an der Nikon D700 besonders gut fokussieren. In Bezug aufs Bokeh kann das alte Helios 44 sich durchaus mit einem professionellen Nikkor-Zoom messen (Nikon D700, links Helios 44-M 58/2.0, rechts Nikon AF-S 24-70/2.8). M42-Adapter Der M42-Adapter für Nikon Spiegelreflexkameras ist nur einen…

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