Haus der Photographie

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100 Jahre GDL/DFA

Ich liebe es ja, Ausstellungen großartiger Fotografie zu empfehlen, aber manchmal soll es offenbar nicht sein. Die Ausstellung zum hundertjährigen Jubiläum der Gesellschaft deutscher Lichtbildner (GDL), heute die Deutsche fotografische Akademie (DFA), die mit einer Jubiläums-Festwoche im Haus der Photographie gefeiert werden sollte, endete leider schon nach fünf Tagen. Presserundgang mit Kuratoren und Fotografen Von der Ausstellung „1000 Wirklichkeiten – 100 Jahre GDL/DFA“ in den Hamburger Deichtorhallen hatten Christoph Künne und ich eher zufällig erfahren. Dass das nicht an unserer Unaufmerksamkeit lag, merkten wir beim Presserundgang vor der eigentlichen Ausstellungseröffnung am letzten Mittwoch, denn außer uns war nur ein Kollege von der BILD-Zeitung gekommen. So hatten wir die Kuratoren und die ausstellenden Fotografen – so weit vor Ort – weitgehend…

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Ausstellungstipp: Walter Schels – Leben

Vor ein paar Wochen hatte ich die Fotoausstellung „Gute Aussichten“ im Hamburger Haus der Photographie empfohlen. Inzwischen sind die gezeigten Bilder etwas zusammengerückt, um daneben einer Ausstellung des Lebenswerks von Walter Schels den gebührenden Platz zu schaffen. Angela Merkel 2005. Aus der Ausstellung WALTER SCHELS – LEBEN, 19.7.–3.10.2019 im Haus der Photographie. Walter Schels, geboren 1936 in Landshut, wurde in New York zum Fotografen und hat lange in München gearbeitet, ist aber längst Wahlhamburger, weshalb seine Ausstellung nun in der Reihe „Hamburger Helden“ steht. Schels dürfte über solcher lokalpatriotischer Vereinnahmung stehen … Der Ausstellungstitel „Leben“ ist doppeldeutig, denn man kann ihn auf Schels Lebenswerk beziehen, aus dem das Haus der Photographie eine repräsentative Auswahl zeigt, aber auch auf die Themen…

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Gute Aussichten

Jedes Jahr werden herausragende Arbeiten des fotografischen Nachwuchses von einer Jury prämiert und unter dem Titel „Gute Aussichten“ im Haus der Photographie der Hamburger Deichtorhallen ausgestellt. In diesem Jahr sind die Aussichten tatsächlich gut – die Ausstellung lohnt den Besuch. Vielleicht ist es ja zwanghaft, aber Christoph Künne und ich lassen uns in jedem Jahr überraschen, was die „junge deutsche Fotografie“ zu bieten hat. Oft war es enttäuschend; so manche ausgezeichnete Arbeit erinnerte mich an die Aufgaben, mit denen wir damals im Fotokurs auf dem Gymnasium losgeschickt worden waren. Vor allem wirkte vieles epigonenhaft – Studenten eiferten ihren Lehrern nach und ließen kaum eigene Ideen erkennen. DOCMA (Christoph Künne, Ina Künne und Michael J. Hußmann) bei der Eröffnung von „Gute…

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