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Rembrandts Selfies

Es ist das Jahr der Malergiganten-Todestage: Erst 500 Jahre Leonardo (am 2. Mai), dann am 4. Oktober 350 Jahre Rembrandt van Rijn. Passender Anlass für den Taschen Verlag, um gleich drei große Bände zum Werk dieses Künstlers herauszubringen: Einer mit dem graphischen, ein weiterer mit dem malerischen Werk, sowie ein dritter Band, der ausschließlich seinen Selbstporträts, sozusagen „Rembrandts Selfies“, gewidmet ist. Doc Baumann hat ihn für Sie angeschaut. Lassen Sie mich damit beginnen, wie ich Rembrandt als großen Künstler entdeckt habe. Ich muss damals so etwa 12 oder 13 gewesen sein und verbrachte nach der Schule viele Nachmittage im Kasseler Museum. Mal schaute ich mir die Steinzeit-Werkzeuge an, dann saß ich vor der Marmorstatue des Apolls und zeichnete sie in…

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Verlaufs-Werkzeug und Malerpinsel

DOCMA-Leser Richard Fladda ist fasziniert von der Maltechnik der Schwestern Fabrizius. Und in der Tat ist die technische Perfektion ihrer großformatigen Gemälde beeindruckend. Kann man so etwas auch in Photoshop realisieren? Aber klar, antwortet Doc Baumann – und während die beiden Schwestern für ein Gemälde schon mal acht Monate brauchen, schaffen Sie das am Monitor in acht Minuten. In entsprechender Größe auf Leinwand ausgedruckt, dürfte ein Unterschied kaum zu erkennen sein. Verlaufs-Werkzeug – Fabrizius-Gemälde oder Photoshop? Verlaufs-Werkzeug: Die Frage Hallo Doc, in der Düsseldorfer Kunstakademie studieren/ten eineiige Zwillingsschwestern, Fabrizius. Sie malen synchron Ölgemälde. Ich sah zufällig im Fernsehen ein Bericht über die Zwillinge Fabrizius und über deren Maltechnik. Das hat mich fasziniert. Ich meine zu wissen, dass Du der Malerei nicht abgeneigt…

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Ab ins Museum: Das Verhältnis von Fotografie und Malerei

Sollte ein Fotograf regelmäßig ins Museum gehen? Unbedingt! An solchen Orten kann er viel über das Verhältnis von Fotografie und Malerei oder Kunst im Allgemeinen lernen. Wie das funktionieren soll? Okay, vielleicht muss man das etwas genauer erklären: Jeder Fotograf, ob Anfänger oder Profi, ist geprägt durch Bilder, die er schon gesehen hat. Heute sind das täglich tausende. Im Fernsehen, auf Plakaten, im Web, im Messanger des Smartphones, in Zeitungen, Zeitschriften oder in Büchern. So viele, dass man sie sich im Einzelnen nicht merken kann. Die Masse führt dazu, dass unsere bildästhetische Prägung ein unbewußter Vorgang wird. Das hat ganz praktische Folgen: Wer sich als Fotograf kreativ ausdrücken will, sucht mit seiner Kamera in der Hand nach Mustern, die ihm…

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