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Altglas

Altix-Objektive adaptieren

Altix-Objektive eint neben ihren Alu-Gehäusen ein exotisches Bajonett. Das zierliche Gegenstück findet sich an Altix-Kameras mit der Typbezeichnung: V, n oder nb. Aber neben dem Aus- und Umbau dieser „Originalersatzteile“ existieren weitere Optionen, Objektive der Altix-Family mit Digitalkameras zu verbinden. Grobschlächtig bis formvollendet Nicht besonders formvollendet aber alltagstauglich lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick das Altix-Bajonett am Objektiv um wenige Zehntelmillimeter abschleifen, in einen M42-Adapter einsetzen und mit Sekundenkleber oder Heißkleber fixieren. Empfindliche Gemüter berühren das Altix-Bajonett nicht und schleifen das M42-Gewinde des Adapters ab, bis das Bajonett hineinpasst. Gute Dienste leistet dabei ein Fächerschleifer. Im Digicamclub existieren viele ausführliche Anleitungen zur Adaption von hart bis zart. Mit vergleichsweise wenig Aufwand lässt sich ein Altix-Objektiv in einen regulären M42-Adapter einpassen.…

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Altglas

Olympus OM-Objektive und anderes Altglas an Nikon adaptieren

Nikon Spiegelreflexkameras haben den Ruf, nicht besonders adaptierfreudig zu sein. Was nicht ganz falsch, aber eben auch nicht ganz richtig ist. Wenn das Auflagemaß des Objektivs größer als das der Kameras ist und Platz für einen Adapter bleibt, kann es funktionieren. Das ist bei Mittelformatobjektiven der Fall, aber auch Olympus-OM und Leica-R Optiken lassen sich nutzen. Und beim Anschluss mittels FTZ-Adapter zeichnen auch die Z-Modelle von Nikon hinterlegte Exif-Daten auf. Olympus-OM-Objektive (hier: 50/1.4, 50/1.8 und 28/3.5) mit Austauschbajonett Nikon-F erlauben auch Spiegelreflexkameras Landschaftsaufnahmen mit Unendlich-Einstellung. Alte Olympus OM-Objektive verbinden knackige Schärfe mit weichen Bokeh. Umgebaute Olympus OM-Objektive machen an Nikon Spiegelreflexkameras und den Z-Modellen eine gute Figur. Letztere übertragen so auch hinterlegte Exif-Daten fremder Optiken. Rundrum-Sorglos-Paket Das Auflagemaß von Olympus-OM…

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Bokeh selbst gestalten

Das Bokeh lässt sich durch einfache Modifikationen mit wenigen Handgriffen ändern und ermöglicht fotografische Experimente mit reizvollen Ergebnissen. Die Bildwirkungen reichen von aquarellähnlich bis zum psychedelisch angehauchten Farbrausch mit eigenwilligen Verformungen im Bokeh. Im einfachsten Fall werden Vorder- oder Hinterlinse ausgebaut und umgedreht wieder montiert – im Jargon als Front- beziehungsweise Read-Mod bezeichnet. Lesen Sie hier, wie Sie ein Bokeh selbst gestalten können. Sehr beliebt fürs Modding sind die Baureihen Helios-44-2 und 44M sowie das Zeiss Pancolar mit den Typbezeichnungen „auto 50/1.8 MC“ oder „electric 50/1.8 MC“. „Linsensuppe“ Eine gedrehte Linse reduziert den scharf abgebildeten Bereich recht stark, und der Umgang mit modifizierten Optiken erfordert Freude am Ausprobieren. Gesteuert werden die Effekte über die Wahl des Fokuspunktes im Bild (vorne,…

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