Buchvorstellung

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Altmeisterlich

Als Fotografen und Bild-Montierer haben wir es meist mit sogenannten gegenständlichen Bildern zu tun, also solchen, die sichtbare Wirklichkeit erkennbar wiedergeben. Diesen Anspruch hat die zeitgenössische Kunst nur noch selten. Wer es dagegen altmeisterlich mag und meisterliche  Gemälde zu schätzen weiß, kommt um den Maler Michael Triegel kaum herum. Doc Baumann hat sich das neue Buch mit seinen Werken für Sie angeschaut. Man mag die Kunst der Moderne schätzen – man muss es aber nicht. Seit sie es Anfang des 20 Jahrhunderts aufgegeben hat, Sichtbares erkennbar darzustellen, seit die Wirklichkeit des Bildes gleichberechtigt neben die Wirklichkeit des Abgebildeten getreten ist, ohne sich weiterhin auf dieses zu beziehen, hat sich der Realitätsbezug von Kunst grundlegend gewandelt. Man kann das als Freiheit…

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DOCMA Artikel

Buchvorstellung: Fotografieren mit Wind und Wetter

Sachbücher liest man gewöhnlich nicht zum Zeitvertreib, sondern wegen ihres Nutzwerts. Der Leser beschäftigt sich mit Fragen, deren Beantwortung er im Buch zu finden hofft. In der Reihe „Interview mit einem Buch“ befragt Michael J. Hußmann Fachbücher, um herauszufinden, welche Antworten sie geben können. In der aktuellen DOCMA-Ausgabe 85 geht es um den Band „Fotografieren mit Wind und Wetter“, der Sie Wetterphänomene als Motive entdecken lässt. Fotografen haben oft ein gespanntes Verhältnis zu Wind und Wetter. Extreme Wetterphänomene gelten als Herausforderung für die Ausrüstung, weshalb gegen Spritzwasser abgedichtete Kameras und Objektive bevorzugt werden. Allenfalls versucht man, aus dem Wetter, das man nun mal nicht ändern kann, wenigstens das Beste zu machen und auch Hagel, Regen und Sturm noch spannende Motive abzutrotzen.…

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Wir bringen Bücher zum Reden!

Was  Bücher uns sagen – wir bringen Bücher zum Reden! Doch wie stellt man ein Buch so vor, dass der Leser erfährt, ob und warum es ihn interessieren sollte? In der neuen DOCMA-Ausgabe 74 starten wir eine neue Reihe: Interview mit einem Buch. Aber wie genau bringen wir Bücher zum Reden? Die klassische Form der Buchvorstellung ist die Rezension. Buchbesprechungen gibt es natürlich auch in der DOCMA – kurz und knackig bringen sie das Wichtigste über eine Neuerscheinung auf den Punkt. Beim Lesen längerer Besprechungen, wie man sie im Feuilleton einer Tageszeitung findet, beschleicht mich oft der Verdacht, dass sie mir mehr über den Rezensenten als über das besprochene Buch verraten. Es ist schon passiert, dass mich ein Verriss motiviert…

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